Im Oktober durfte ich wieder als Hochzeitsfotografin in Augsburg unterwegs sein. Auf diesen Tag hatte ich mich schon wahnsinnig gefreut. Das Brautpaar, Linda und Konni, war schon beim Vorabshooting für ihre Hochzeitseinladungen sehr entspannt. Da konnte es nur ein wunderbarer Hochzeitstag werden.

So war es dann auch. Das Wetter war perfekt. Schöner konnte es in einem Oktober gar nicht werden. Die Hochzeitsgäste warteten schon gespannt, vor dem Eingang des „Goldenen Saal“ in Augsburg, auf ihr Brautpaar. Plötzlich sahen wir ein Fahrrad-Taxi auf dem Platz vor dem „Goldenen Saal“ drehen. Alle wunderten sich und schauten zu dem Bio-Taxi hinüber. Wer saß darin? Braut und Bräutigam. Einfach herrlich! Winkend und lachend wurde das Brautpaar zu uns herüber gefahren. Mit großem Hallo wurden Linda und Konni empfangen. Die Hochzeitsfotografin in Augsburg, also ich ;), konnte vorab schon fröhliche und auch lustige Momente einfangen.

Nach der Begrüßungszeremonie marschierte das Brautpaar, mit seinen Hochzeitsgästen, zum „Goldenen Saal“ hoch. Es war wunderbar! Für die Hochzeitszeremonie wurde vorher spontan ein Straßenmusiker engagiert. Der Musiker passte perfekte zu Braut und Bräutigam. Es war eine sehr schöne Idee. Die Trauzeremonie war wunderschön. Auch hier konnte ich viele emotionale Momente einfangen. Nach der Trauung nahm das frischgebackene Ehepaar seine Glückwünsche entgegen. Damit niemand auf dem Trockenen saß, gab es einen kleinen Sektempfang. Die Stimmung war ausgelassen.

Der Zeitpunkt für unser Brautpaar-Shooting war gekommen. Das Brautpaar und ich verabschiedeten uns für ein Weilchen von den Hochzeitsgästen und machten uns auf den Weg. Der Trauzeuge des Bräutigams begleitete uns. Es war wirklich rührend, wie er sich um uns kümmerte. Ja, richtig gelesen… um uns. Er besorgte Kaffee, Brezn und war auch sonst immer zur Stelle. Welch ein Luxus! Ich war schwer beeindruckt. Bei unserem Brautpaar-Shooting war es genauso, wie bei unserem Kennlern-Shooting, entspannt, fröhlich und zu jeder Tat bereit. Den Weg zur Hochzeitslokation spannten wir in unserem Hochzeits-Shooting ein. Die Plätze dafür, hatten wir uns ja schon im Frühjahr, bei unserem Portrait-Shooting, zusammen ausgesucht. So fingen wir am ersten auserwählten Shooting-Standort  und arbeiteten uns bis zur Lokation vor. Dort angekommen, wurden dann die Gruppenbilder aufgenommen. Die Hochzeitsgäste waren genauso gut gelaunt wie ihr Brautpaar.

Zu späterer Stunde, als es schon dunkel wurde, hatte ich die Idee für ein Hochzeitsfoto, das eine Überraschung für mein Brautpaar werden sollte. Dazu brauchte ich beide Trauzeugen. Ich erzählte ihnen von meinem Plan. Beide waren sofort begeistert. Bewaffnet mit Wunderkerzen suchten wir uns eine stille Ecke. Mit vollem Eifer begannen beide Männer LOVE in die Luft zu schreiben. Als das perfekte Bild auf der Speicherkarte war, mischten wir uns wieder unter die Hochzeitsgesellschaft.

Kurze Zeit später verabschiedete ich mich dann von Braut und Bräutigam. Es war ein herrlicher Tag. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese beiden herzlichen Menschen, als Hochzeitsfotografin in Augsburg an ihrem besonderen Tag beleiten durfte.


Im August durfte  ich Kerstin und Geraldo als Hochzeitsfotografin in Dachau begleiten. Es war ein wunderbarer Tag. Die Sonne lachte von einem blauen Himmel auf uns herunter.

Auf dem Rathausplatz in Dachau stand schon der nervöse Bräutigam und empfing seine festlich gekleideten Hochzeitsgäste. Als alle Gäste da waren, wurde es Zeit, dass der Bräutigam und seine Hochzeitsgesellschaft das Trauzimmer des Dachauer Rathauses betraten und Platz nahmen. Nun war der Zeitpunkt gekommen, an dem die Braut auf dem Platz vor dem Rathaus einfuhr. Mein Fotografenherz hüpfte in die Höhe. Strahlend lachte meine hübsche Braut mich aus einem alten Ford Mustang an. Was für ein Brautwagen! Das werden später wunderschöne Hochzeitsbilder beim Brautpaar-Shooting, dachte ich. So war es dann auch.

Beschwingt betrat die aufgeregte Braut das Trauzimmer im Dachauer Rathaus. Ihr Bräutigam war von seinen Gefühlen überwältigt und strahlte seine Braut an. Die Trauung war fröhlich. Zwischendurch wurde viel gelacht. Nach der Trauung versammelte sich die gesamte Hochzeitsgesellschaft auf dem Rathausplatz, um das Brautpaar zu beglückwünschen und mit ihnen auf die gemeinsame Zukunft anzustoßen.

Anschließend fuhren wir gemeinsam zur Hochzeitslokation. Dort ging es mit der ausgelassenen Stimmung weiter. Die Hochzeitsgäste ließen sich draußen nieder. Alle genossen das schöne Wetter. Schon am Nachmittag wurde im Freien ausgelassen getanzt.  Mein Brautpaar schwebte beschwingt durch ihren großen Tag.

Auch beim Brautpaar-Shooting war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Frei bewegten sich Braut und Bräutigam für Ihre Hochzeitsbilder vor meiner Kamera. Es hat einfach nur Spaß gemacht.

Es war ein wunderbarer Tag mit Kerstin, Geraldo und ihren Hochzeitsgästen. Ich bin dankbar, dass ich die Beiden, als Hochzeitsfotografin in Dachau, an ihrem großen Tag begleiten durfte.


Hochzeit in Moosinning und Hochzeitswetter sieht anders aus. Am Hochzeitsmorgen von Cornelia und Ingo war der Himmel grau in grau.  Ich drückte fest die Daumen, dass der Wettergott nicht seine Schleusen öffnen würde. Damit sollte er bitte warten, bis die Hochzeitszeremonie vorbei war. Das Brautpaar und seine Hochzeitsgäste trocken in der Feierlokation angekommen sind.

Das Brautpaar hatte das Brautpaarshooting vor der Trauung geplant, an einem See in Moosinning. Voller Vorfreude auf das Hochzeitsshooting fuhr ich am Morgen der Hochzeit von Cornelia und Ingo nach Hause. Von dort wollten wir gemeinsam zum See fahren. Als ich in die Straße einbog, hüpfte mein Fotografenherz in die Höhe. Vor der Tür des Brautpaares stand ein alter Traktor samt Hänger. Entschuldigung, an diesem Morgen habe ich gelernt, dass das Wort „alter Traktor“ verboten ist. Dieser Oldtimer war ein Bull Dog 😉

Ich schweife ab, zurück zum Thema 🙂

Das Brautpaar und die engste Familie erklommen gut gelaunt den Anhänger hinter dem Bull Dog. Schon ging die Fahrt mit großem Hallo zu unserer Brautpaarshooting-Lokation los. Welch eine Gaudi! Auch der Wettergott spielte mit und machte keinen Strich durch unseren Plan. Vor uns lag der See in seinem vollem Glanz. Voller Eifer gingen wir auf den Steg, um dort Brautpaarbilder einzufangen. Dabei stellten wir fest, ganz schön wackelig war. Schnell mussten andere Ideen für die Hochzeitsbilder her. Die, die ich mir überlegt hatte, konnten auf dem Steg nicht umgesetzt werden. Macht nichts, schließlich sind immer noch Ideen im Kopf vorhanden.

Als wir mit dem Brautpaar-Shooting fertig waren, fuhren wir wieder zu Cornelia und Ingo nach Hause. Dort angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Hatten wir ein Glück, dass uns das nicht schon am See passiert ist!

Ein paar Hochzeitsgäste trudelten schon bei dem Brautpaar ein. Anschließend ging es wieder mit großem Hallo, trockenen Fußes, Bull Dog und Anhänger zum Standesamt in Moosinning. Dort fand die Trauung von Claudia und Ingo statt. Nach der Trauung wurde das frischgebackene Ehepaar von vielen Freunden und der Familie lauthals begrüßt. Es war wunderbar.

Mit dem Bull Dog ging es dann zur Hochzeitslokation. Auf dem Weg dorthin ließ der Himmel es dann wieder regnen. Zum Glück hatte der Hänger ein Dach und wir saßen im Trockenen. So konnten wir die Fahrt in vollen Zügen genießen.

Trotz des Regen war es eine wundervolle Hochzeit in Moosinning. Ich hatte wieder das Glück, eine Hochzeit mit einem tollen Brautpaar und einem besonderen Brautpaarwagen erleben zu dürfen. Mein großer Dank geht an mein Brautpaar Cornelia und Ingo, für diese wunderbaren Stunden, die ich begleiten durfte.


Das Vorgespräch, mit einem kleinen Vorab-Shooting, hatte schon großen Spaß gemacht. Deshalb freute ich mich schon sehr auf die Hochzeit am Auerberg von Selina und Alex.

Die Tage vor der Hochzeit hatte es sehr viel geregnet. Aber an dem großen Tag meines Brautpaares lachte die Sonne von dem weiß blauen Himmel. Wir waren zum Mittag verabredet. Denn da fand die standesamtliche Hochzeit im kleinen Kreis am Auerberg statt. Nach der standesamtlichen Trauung wurde die Hochzeitsgesellschaft größer. Die freie Trauung stand auf dem Programm. Als alle Gäste am Auerberg angekommen waren, machte sich die Hochzeitsgesellschaft auf. Sie gingen den kleinen Weg entlang, der sich den Auerberg hochschlängelt. Oben sollte die freie Zeremonie stattfinden. Das Brautpaar wartete unten mit ihrer Trauzeugin Maria. Maria kannte ich noch von ihrer Hochzeit, die ich auch fotografisch begleiten durfte. Nachdem Familie und Freunde oben Platz genommen hatten, marschierten auch Braut und Bräutigam auf dem kleinen Weg entlang. Der Einzug von Selina und Alex war prächtig. Mitten im Grünen und mit einem herrlichen Blick auf die Berge. Es war eine Traumkulisse.

Gaby, freie Traurednerin, war unübertroffen. Sie hatte ein besonderes unsichtbares Band zwischen sich und dem Brautpaar. Sie hat die Trauzeremonie sehr emotional und persönlich gestaltet. Dadurch wurde gelacht, aber auch ein paar Tränchen schlichen sich in die Augenwinkel. Nicht nur bei meinem Brautpaar. Auch die Hochzeitsgäste wurden am Herz berührt.

Im Anschluss dieser sagenhaften freien Trauung machte sich die Gesellschaft, das Brautpaar vorneweg,  auf den kleinen geschlängelten Weg. Zurück zur Gaststätte am Auerberg. Dort fand die Hochzeitsfeier statt.

Nachdem die Hochzeitstorte angeschnitten wurde, Braut und Bräutigam sich gestärkt hatten, machten wir uns für das Brautpaar-Shooting auf. Rundum die Gaststätte gab es herrliche kleine Orte. An diesen fingen wir eindrucksvolle Brautpaarfotos auf der Speicherkarte ein. Nachdem das  Brautpaar-Shooting beendet war, verabschiedete ich mich von meinem Brautpaar.

Die Hochzeit am Auerberg von Selina und Alex habe ich sehr genossen. Ihre Hochzeit war voller Emotionen.


Anfang Juli – eigentlich geht man als Brautpaar davon aus, dass sich im Juli der Sommer von seiner besten Seite zeigt und eine Sommerhochzeit gefeiert werden kann – eigentlich. Aber der Juli kann auch andere Seiten haben. Der Sommermonat hat Brigitte und Christian gezeigt, wie aus einer Sommerhochzeit eine Regenhochzeit werden kann.

Schon auf der Fahrt zum Standesamt in Schwabhausen öffnete der Himmel seine Schleusen. Es regnete nicht, es strömte aus dem grauen Himmel nur so heraus. Je näher ich nach Schwabhausen kam, lichteten sich die grauen Wolken. Ein bisschen Blau lugte hervor. Die Hoffnung kam, dass es ja doch noch eine schöne Sommerhochzeit für das Brautpaar werden könnte. Am Standesamt angekommen, hielt ich nach Christian, dem Bräutigam, Ausschau. Der Bräutigam war noch nicht da und so erkundete ich schon mal das Standesamt. Als der zukünftige Ehemann kam, war er sehr aufgeregt. Mit Spannung erwartete er seine Braut Brigitte. Nach und nach trudelte die Hochzeitsgesellschaft ein. Die Braut machte es spannend und ließ Christian ein bisschen warten. An ihrem Hochzeitstag sei es ihr gegönnt 😉

Der Bräutigam wurde immer nervöser. Die Standesbeamtin von Schwabhausen bat die Hochzeitsgäste in das Trauzimmer. Schließlich sollte keiner die Braut bei der Ankunft sehen, erst bei dem gemeinsamen Einmarsch als Brautpaar. Schließlich rollte das Auto mit Brigitte heran. Strahlend nahm der Bräutigam seine Braut in Empfang. Nun marschierte das Paar zusammen hoch in das Trauzimmer und die Trauung konnte beginnen.

Nach der Zeremonie nahm das frischgebackene Ehepaar die Glückwünsche ihrer Hochzeitsgesellschaft im kleinen Garten des Rathhauses entgegen. Der Himmel wurde blau und behielt den Regen für sich. Plötzlich zögen wieder dunkle Wolken auf und es fing zu tröpfeln an. Braut und Bräutigam gingen schnellen Schrittes zu ihrem Hochzeitsauto. Ihre Gäste taten es ihnen gleich. Die Autos der Hochzeitsgäste reihten sich hinter dem Auto des Brautpaares auf. Mit lautem Hupen fuhr die Autoschlange zur Hochzeitslokation. Dort angekommen schauten Brigitte, Christian und ich uns den Hofgarten an. In dem wollten wir später das Brautpaarshooting machen. Auch die Gruppenaufnahmen sollten dort stattfinden. So war der Plan – wenn da das Wetter nicht gewesen wäre. Wir machten in dem Garten vorab ein kleines Hochzeitsshooting. Damit das Brautpaar sich später sicher vor meiner Kamera fühlte.

Danach gingen wir in die Lokation und das Brautpaar empfing seine Gäste zu einem Sektempfang. Danach sollten die Gruppenfotos, zusammen mit dem Brautpaar, gemacht werden. Draußen hörte ich schon ein Grummeln, der Himmel wurde schwarz. Oh Gott, jetzt aber schnell. Alle Gäste waren draußen und der Himmel öffnete wieder seine Schleusen. Jetzt hieß es Planänderung. Ich ordnete alle Hochzeitsgäste unter einem Dach an, stellte meine Leiter in den Regen und mich darauf. Pitschnass erstellte ich dann die Gruppenbilder der Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Brautpaar. Danach warteten wir noch ein bisschen ab. Der Regenhimmel hatte Einsicht und stoppte seine Tropfen. Brigitte, Christian und ich machten noch ein kleines Brautpaar-Shooting.

Nachdem ein paar schöne Aufnahmen von Braut und Bräutigam auf der Speicherkarte waren, verabschiedete ich mich. Zum Glück war mein Brautpaar ganz entspannt und ließ sich bei ihrer Sommerhochzeit vom Juniregen nicht die Stimmung vermiesen.