Es war wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür. Neue Familienfotos werden für die Weihnachtskarten benötigt.

Zum zweiten Mal gesellten sich Line, Martin und Vincent zu mir, damit ich von der kleinen Familie Aufnahmen machen konnte. Ich war schon sehr auf Vincent gespannt. Wie er sich wohl dieses Mal vor meiner Kamera bewegt? Letztes Jahr war der kleine Mann noch sehr scheu. Dieses Jahr aber, bewegte er sich so vor meiner Linse, als ob nie etwas anderes gemacht hätte. Aber zurück zum Anfang.

Das Weihnachts-Set-up war schon aufgebaut. Kurz nach dem Aufbau kam die Familie bei mir an. Fröhlich begrüßten wir uns. Auch Vincent strahlte vor Freude. Ich erklärte ihm erstmal, dass alle eingepackten Weihnachtspäckchen leer seien. Er durfte sich eins nehmen und schütteln. So konnte ich ihn davon überzeugen. Danach fragte ich ihn, ob er Kuchen essen möchte oder ob ich ihn erst fotografieren soll. Mit fester Stimme antwortete der Bub mir, dass er zuerst fotografiert werden möchte. Er stapfte schon in Richtung Leinwand und setzte sich in die große verpackte Kiste. Der kleine Mann hatte so viel Spaß, dass es mir eine große Freude war, ihn abzulichten. Er lachte die ganze Zeit und schaute verschmitzt in meine Kamera. Ratzfatz waren die schönsten Kinderbilder auf meiner Speicherkarte.

Danach ging es mit den Familienfotos weiter. Seine Eltern gesellten sich dazu und es ging munter weiter. Ganz viel Spaß gab es bei der Pusterei mit dem bunten Konfetti. Alle Drei hatten große Freude daran. Ich konnte wunderbare Familienbilder einfangen. Dann kam natürlich die Zeit, in der Vincent keine Lust mehr hatte. Mir kam die Idee, dass wir auch noch schöne Familienbilder auf dem Bett machen könnten.

So verließen wir das Weihnachts-Set-up und gingen in das Schlafzimmer. Auf dem Bett wurde dann getobt und Vincent bekam wieder Lust auf das Fotografieren. Auch hier hatte ich dann schnell schöne Fotos von der Familie eingefangen und wir beendeten das Familien-Shooting.

Nun bekam Vincent seinen wohlverdienten Kuchen, den er sehr genossene hat.


Eigentlich stand ein Geschwistershooting an. Thomas, sein Bruder Oliver und seine Schwester Patricia wünschten sich gemeinsame Fotos. Thomas fragte mich, ob vorher noch Zeit wäre und wir Aufnahmen von seiner Freundin Funny und ihm machen könnten. Na klar, können wir!

Trotz Schnee und Minustemperaturen trafen wir uns an der Isar. Uns war klar, dass wir keine Zeit vertrödeln durften. Schließlich mussten Patricia und Oliver während des Shootings der zwei Verliebten im Schnee warten, bis auch sie an der Reihe waren und vor die Kamera durften. Es gab nur eine kurze Vorstellungsrunde und schon ging es los. Thomas und Funny bewegten sich ganz locker vor der Linse. Die Zwei hatten wohl ihren Spaß dabei. Jede Anweisung wurde ausgeführt und dabei auch gelacht. Sie schauten sich verliebt in die Augen und nahmen sich immer wieder an die Hand. So entstanden tolle Bilder, die zeigen, wie das Paar zueinander steht. Es war eine große Freude sie fotografieren zu dürfen und die Liebe zwischen ihnen dabei zu spüren.

Innerhalb kurzer Zeit hatte ich wundervolle Bilder auf meiner Speicherkarte. Besonders Funny´s sanfte Art kam zauberhaft herüber. Vielleicht dachten die Beiden bei ihrem Shooting zwischendurch auch an die Geschwister von Thomas, die frierend warteten. Schließlich hatten sie ja versprochen, dass es schnell gehen würde. Dieses Versprechen hatten sie eingehalten und wir konnten schnell zum Geschwistershooting übergehen.


Es war Sonntag und ein Paar-Shooting stand an. Dani und Noah, ein süßes junges Paar, kamen bei mir vorbei. Draußen war es bitterkalt. Die zwei Verliebten wollten aber keine Fotos im Warmen von sich schießen lassen. Also dick eingepackt, ab nach draußen und wir legten los.

Am Anfang waren die Zwei noch ein bisschen nervös. Das legte sich aber schnell und sie wurden ganz locker im Umgang mit der Kamera und mir. Noah und Dani hatten richtig Lust auf tolle Fotos. Sie machten jeden Vorschlag mit und die Freude zeigte sich in ihren Augen wieder. Auch die Idee, Noah sollte sein Herzblatt auf Händen tragen, setzte er sofort um. Okay, ein kurzer Einwand kam. Dani schaute ihn mit ihren großen Augen an, das wirkte.

Den meisten Spaß gab es, als ich die Rauchfackel aus meinem Rucksack holte. Ich konnte wunderschöne Paarfotos mit dem rotem Rauch auf der Speicherkarte einfangen. Für die High- und Low-Key Bilder sind wir dann doch zu mir gegangen. Die Leinwand und Lampen hatte ich schon aufgebaut. Wir konnten sofort loslegen. Dani und Noah waren schon ganz gespannt, wie diese Art von Porträtfotos aussehen würden. Deswegen schauten wir uns die Ergebnisse des Shootings direkt auf dem Laptop an. Sie waren begeistert und freuten sich auf ihre wunderschönen Fotos.