Die Hochzeit von Lilly und Martin war eine Traumhochzeit. Die Beiden hatten sich für eine Hochzeit am See entschieden. Alles, aber auch wirklich alles, hat an diesem wunderbaren Tag gepasst. Nicht nur, dass Braut und Bräutigam wundervolle Gastgeber waren, auch die Sonne strahlte von einem blauen Himmelszelt herab. Die Locationwahl war ein Traum. Familie und Freunde waren in bester Feierstimmung.

Hochzeit am See im Paulaner Biergarten am Karlsfelder See

Vor dem Seegarten wartete Martin gespannt und ungeduldig auf seine zauberhafte Lilly. Unterstützung bekam er von den Hochzeitsgästen. War da nicht in der Ferne Hufgetrappel? Gespannt sahen alle in die Richtung, aus der die Hufe zu hören waren. Und ja, als begeisterte Reiterin ließ Lilly es sich nehmen und fuhr in einer imposanten Kutschen vor. Fröhlich und strahlend winkte uns Lilly zu. Begleitet von ihrem Vater. Nach einem großen Hallo begab sich die Hochzeitsgesellschaft und Martin zur Seeterrasse. Auf der Terrasse, mit dem Blick über dem See, fand die freie Trauung statt. Es war ein Traum! Lea, die Traurednerin, hat genau die berührenden Worte gefunden, die mitten ins Herz gingen und auch zum lachen brachten. Immer wieder schauten Lilly und Martin sich verliebt an oder tauschten zarte sanfte Berührungen untereinander aus. Eine sehr schöne Geste war es, dass die Eheringe zu jedem Gast wanderten und jeder seine Wünsche, still für sich, seine Wünsche für das Brautpaar aussprechen konnte.

Nach der Trauung nahmen die frisch Verheirateten die Glückwünsche von Familie und Freunde entgegen. Nach einer kleinen Plauderrunde machten wir uns dann zum Brautpaar-Shooting auf. Im Vorfeld hatten Lilly und Martin den Wunsch geäußert, dass wir das Shooting kurz halten sollen. Perfekt war es, dass die Hochzeit am See stattfand. So stand kein Ortswechsel für die Brautpaarfotos auf dem Plan. Wir konnten uns direkt am und um den See austoben. Das war ein mega Zeitvorteil. Die Hochzeitsgesellschaft musste nicht lange auf ihr Brautpaar verzichten.

Der zeitliche Übergang vom Nachmittag zum Abend verging fließend. Schon am Nachmittag wurden Lissy und Martin  von ihrer Familie und Freunde gefeiert. am Abend wurde es dann richtig ausgelassen. Die Stimmung war großartig! Ob es der Hochzeitsspiel war, der Tortenanschnitt oder einfach nur beschwingt den Tag und den Moment feiern.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich zwei so liebe und herzliche Menschen kennenlernen und ihre Hochzeit am See begleiten durfte.

Ihr habt Euch die Hochzeitsbilder von Lilly und Martin angeschaut? Möchtet euch noch ein Brautpaarshooting am See anschauen? Dann schaut bei Cornelia und Ingo vorbei.


Eines Tages bekam ich einen Anruf. Am anderen Ende war eine Frau. Sie sagte, dass sie gerne ein Familienshooting hätte. Aber kein normales, nicht in der Natur oder Clean vor einer Fotoleinwand. Sie wünschte sich für ihre Familienbilder ein ausgefallenes Familienshooting, z.B. in einem Lost Place. Natürlich war ich von dieser Idee sofort Feuer und Flamme. Meine Frage war nur, ob sie weiß, worauf sie sich einlässt. Sie wusste es und ihre Familie auch. Super! Dann bin ich dabei. Zwei Wochen später war es dann soweit.

Ein ausgefallenes Familienshooting

Es war verdammt nebelig und kalt. Ich fuhr zuerst an „unserem“ Lost Place vorbei. Wegen dem Nebel konnte ich es nicht von der Straße aus sehen. Was der eigentliche Fall gewesen wäre. Also wieder ein Stückchen die Landstraße zurück. Am Straßenrand trafen wir uns. Zusammen fuhren wir dann in einen Feldweg hinein, der uns zu unserem Objekt der Begierde führen sollte. Plötzlich ragte aus der Nebelwand, wie aus dem Nichts, die morbide Ruine vor uns auf. Ich war vorher noch nie in dieser kleinen zerfallenen Kapelle. Kannte das verlassene Gebäude nur von Bildern.  Als ich das Überbleibsel aus vergangenen Tagen betrat, wusste ich gar nicht, wohin mit meiner Begeisterung. Sofort hatte ich viele ausgefallene Familienbilder vor meinem inneren Auge.

Los geht´s!

Also schnell den Blitz und das Stativ aufbauen. Kurze Besprechung und wir konnten starten. Ich muss schon sagen, meine Familie war sehr tapfer. Draußen war es ja schon ziemlich kalt, aber im Innern der Ruine… brrr. Für die Vier war das kein Spaß. Die Jacken wurden ausgezogen, positioniert und jetzt macht euch warme Gedanken 😉 Zwischendurch wurden die Jacken zum kurzen Aufwärmen wieder übergezogen. In dieser Zeit gab es wieder ein kurzes Update, was als nächstes passiert. Jacken wieder aus und weiter fotografieren.

Mein Fazit zum ausgefallenem Familienshooting

Es war ein ganz besonderer Nachmittag. Zum einen konnte ich mein Hobby, die Lost Place Fotografie, und meinen Job unter einen Hut bringen. Zum anderen durfte ich eine ganz besondere Familie kennen lernen. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Diese Sympathie zog sich durch den ganzen Nachmittag. Wir haben sehr viel gelacht und hatten zusammen eine Menge Spaß.

Hier geht es zu einem weiteren Shooting in einem Lost Place. Portraits für das neue Cover von Bowmen.


Eine Hüttenhochzeit ohne Berg

Eine Hüttenhochzeit feiern, ohne auf den Berg zu gehen? Klappt das? Ja! Das geht! Julia und Phillip zeigen euch, wie ihr eine Hüttenhochzeit ohne Berg feiern könnt.

Die Beiden wollten das besondere Hüttenfeeling auf ihrer Hochzeit spüren. Es sollte eine gemütliche Hüttenhochzeit werden. Aber wie bekommt man dieses anheimelnde Gefühl, wenn die Hochzeit in der Nähe von München stattfinden soll? Wenn man den Hochzeitsgästen eine lange Anreise ersparen möchte? Die Lösung liegt in Egling. Dort gibt es die bayrisch urige “ Alm “ .

Schon beim Betreten dieser griabign Almhütte , fühlt man sich direkt in die Bergwelt versetzt. Rundherum gibt es wunderbare Fotolocation, die in das Brautpaar-Shooting mit einbezogen werden können.

So mussten auch wir gar nicht erst irgendwo hinfahren. Das Brautpaar-Shooting fand direkt vor Ort statt. Zuerst begrüßten Braut und Bräutigam ihre Gäste mit einem kleinen Sektumtrunk. Ein lockeres Geplauder unter der Hochzeitsgesellschaft entstand. Das war für uns die Gelegenheit, kurz zu unserem Shooting aufzubrechen. Ja, richtig gelesen. Für einen kurzen Moment. Vor der Kirche hatten wir schon das ein oder andere Bild zusammen gemacht. An der Alm sollten dann noch ein paar Brautpaarbilder dazu kommen. So gingen wir zu den schönsten Plätzen rund um die Almhütte. Wir fingen nochmal zusammen wunderschöne Paarbilder ein. Die Zeit, die wir dafür brauchten, war wirklich nicht lang. So mussten die Hochzeitsgästen nur eine kurze Zeit auf ihr Brautpaar verzichten. Die gemütliche Hüttenhochzeit konnte weiter ihren Lauf nehmen.

Ihr möchtet noch eine Hüttenhochzeit in den Bergen sehen? Dann schaut bei Carmen und Max vorbei. Die Zwei feierten im Almbad Huberspitz


Ausgefallene Hochzeitsbilder in einer verrückten Zeit

Obwohl es gefühlt drunter und drüber geht, möchten Sabine und Tim heiraten. Trotz der Einschränkungen. Hut ab! Natürlich wünschten sich die Beiden auch ausgefallene Hochzeitsbilder. Die Familie darf nicht mit in das Trauzimmer und muss, unten im Freien, warten. Nur die Trauzeugen und ich dürfen mit rein. Zum Glück ist das wieder erlaubt. So muss das Brautpaar nicht auf Hochzeitsbilder verzichten. Die anschließende Feier fällt auch nicht so aus, wie die Beiden es sich vorgestellt hatten.

Ausgefallene Hochzeitsbilder, geht das?

Ein Morgen im Mai. Der Himmel ist grau, es tröpfelt leicht. So ein Mist! Dann heißt es für mich, den durchsichtigen Regenschirm nicht vergessen. Den brauche ich später für die Hochzeitsbilder. Am KVR in München angekommen, reißt der Himmel auf, juchu! So kann ich die ersten Hochzeitsfotos draußen aufnehmen. Das Ankommen der Familie und des Brautpaares. Mit Trauzeugen, Braut und Bräutigam betrete ich zusammen das KVR. Oben im Trauzimmer angekommen, wird meine zweite Kamera nicht für Fotos genutzt. Bei der Trauung von Sabine und Tim kam sie dieses Mal als Filmkamera zum Einsatz. Außergewöhnliche Zeiten erfordern nun mal außergewöhnliche Maßnahmen 🙂 So kann das Brautpaar später das Ja-Wort der Familie zeigen.

Nach der Trauung mussten wir noch ein Weilchen warten. Die Urkunde musste neu ausgestellt werden. Der Bräutigam wurde aus versehen zehn Jahre älter gemacht. Diese Zeit nutzten wir auf dem Balkon des KVR. Dort fingen wir mit den ausgefallenen Hochzeitsbildern an. Trotz Regen entstanden tolle Portraitaufnahmen. Nachdem die neue Urkunde ausgehändigt wurde, konnte sich das Brautpaar von seiner Familie, vor dem Eingang des KVR, feiern lassen. Jubelnd wurden sie in Empfang genommen. Nach den Glückwünschen und Gruppenaufnahmen gingen wir runter in das Parkhaus. Dort gab es nochmal ein kleines Brautpaar-Shooting mit außergewöhnlichen Hochzeitsbildern. Das Parkhaus ist eine tolle Fotolocation und wir blieben trocken 😉

Danach wagten wir uns noch zur Bavaria, wir hatten ja einen Schirm dabei. Nach einer Weile fielen aber dicke Regentropfen vom Himmel. Wir brachen das Hochzeit-Shooting ab. Das war aber nicht ärgerlich, schließlich hatten wir schon viele schöne ausgefallene Hochzeitsbilder eingefangen.

Auf der Hackerbrücke verabschiedeten wir uns. Ich wünschte den Beiden noch einen wunderschönen Tag und dass sie ihren Hochzeitstag genießen sollten, trotz der Einschränkungen.

Ich hatte großen Respekt davor, dass Sabine und Tim in dieser Zeit geheiratet hatten. Auch davor, dass Beide ihren Tag genossen und ihre gute Laune nicht verloren hatten.  Schließlich freut man sich riesig, plant und bereitet vieles vor. Und dann kann doch nicht so gefeiert werden, wie man es sich vorgestellt hat. Danke, dass ich euch ein Stück begleiten durfte.

Hier findet hier einen weiteren Bericht einer Regenhochzeit