Die Hochzeit von Lilly und Martin war eine Traumhochzeit. Die Beiden hatten sich für eine Hochzeit am See entschieden. Alles, aber auch wirklich alles, hat an diesem wunderbaren Tag gepasst. Nicht nur, dass Braut und Bräutigam wundervolle Gastgeber waren, auch die Sonne strahlte von einem blauen Himmelszelt herab. Die Locationwahl war ein Traum. Familie und Freunde waren in bester Feierstimmung.

Hochzeit am See im Paulaner Biergarten am Karlsfelder See

Vor dem Seegarten wartete Martin gespannt und ungeduldig auf seine zauberhafte Lilly. Unterstützung bekam er von den Hochzeitsgästen. War da nicht in der Ferne Hufgetrappel? Gespannt sahen alle in die Richtung, aus der die Hufe zu hören waren. Und ja, als begeisterte Reiterin ließ Lilly es sich nehmen und fuhr in einer imposanten Kutschen vor. Fröhlich und strahlend winkte uns Lilly zu. Begleitet von ihrem Vater. Nach einem großen Hallo begab sich die Hochzeitsgesellschaft und Martin zur Seeterrasse. Auf der Terrasse, mit dem Blick über dem See, fand die freie Trauung statt. Es war ein Traum! Lea, die Traurednerin, hat genau die berührenden Worte gefunden, die mitten ins Herz gingen und auch zum lachen brachten. Immer wieder schauten Lilly und Martin sich verliebt an oder tauschten zarte sanfte Berührungen untereinander aus. Eine sehr schöne Geste war es, dass die Eheringe zu jedem Gast wanderten und jeder seine Wünsche, still für sich, seine Wünsche für das Brautpaar aussprechen konnte.

Nach der Trauung nahmen die frisch Verheirateten die Glückwünsche von Familie und Freunde entgegen. Nach einer kleinen Plauderrunde machten wir uns dann zum Brautpaar-Shooting auf. Im Vorfeld hatten Lilly und Martin den Wunsch geäußert, dass wir das Shooting kurz halten sollen. Perfekt war es, dass die Hochzeit am See stattfand. So stand kein Ortswechsel für die Brautpaarfotos auf dem Plan. Wir konnten uns direkt am und um den See austoben. Das war ein mega Zeitvorteil. Die Hochzeitsgesellschaft musste nicht lange auf ihr Brautpaar verzichten.

Der zeitliche Übergang vom Nachmittag zum Abend verging fließend. Schon am Nachmittag wurden Lissy und Martin  von ihrer Familie und Freunde gefeiert. am Abend wurde es dann richtig ausgelassen. Die Stimmung war großartig! Ob es der Hochzeitsspiel war, der Tortenanschnitt oder einfach nur beschwingt den Tag und den Moment feiern.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich zwei so liebe und herzliche Menschen kennenlernen und ihre Hochzeit am See begleiten durfte.

Ihr habt Euch die Hochzeitsbilder von Lilly und Martin angeschaut? Möchtet euch noch ein Brautpaarshooting am See anschauen? Dann schaut bei Cornelia und Ingo vorbei.


Eines Tages bekam ich einen Anruf. Am anderen Ende war eine Frau. Sie sagte, dass sie gerne ein Familienshooting hätte. Aber kein normales, nicht in der Natur oder Clean vor einer Fotoleinwand. Sie wünschte sich für ihre Familienbilder ein ausgefallenes Familienshooting, z.B. in einem Lost Place. Natürlich war ich von dieser Idee sofort Feuer und Flamme. Meine Frage war nur, ob sie weiß, worauf sie sich einlässt. Sie wusste es und ihre Familie auch. Super! Dann bin ich dabei. Zwei Wochen später war es dann soweit.

Ein ausgefallenes Familienshooting

Es war verdammt nebelig und kalt. Ich fuhr zuerst an „unserem“ Lost Place vorbei. Wegen dem Nebel konnte ich es nicht von der Straße aus sehen. Was der eigentliche Fall gewesen wäre. Also wieder ein Stückchen die Landstraße zurück. Am Straßenrand trafen wir uns. Zusammen fuhren wir dann in einen Feldweg hinein, der uns zu unserem Objekt der Begierde führen sollte. Plötzlich ragte aus der Nebelwand, wie aus dem Nichts, die morbide Ruine vor uns auf. Ich war vorher noch nie in dieser kleinen zerfallenen Kapelle. Kannte das verlassene Gebäude nur von Bildern.  Als ich das Überbleibsel aus vergangenen Tagen betrat, wusste ich gar nicht, wohin mit meiner Begeisterung. Sofort hatte ich viele ausgefallene Familienbilder vor meinem inneren Auge.

Los geht´s!

Also schnell den Blitz und das Stativ aufbauen. Kurze Besprechung und wir konnten starten. Ich muss schon sagen, meine Familie war sehr tapfer. Draußen war es ja schon ziemlich kalt, aber im Innern der Ruine… brrr. Für die Vier war das kein Spaß. Die Jacken wurden ausgezogen, positioniert und jetzt macht euch warme Gedanken 😉 Zwischendurch wurden die Jacken zum kurzen Aufwärmen wieder übergezogen. In dieser Zeit gab es wieder ein kurzes Update, was als nächstes passiert. Jacken wieder aus und weiter fotografieren.

Mein Fazit zum ausgefallenem Familienshooting

Es war ein ganz besonderer Nachmittag. Zum einen konnte ich mein Hobby, die Lost Place Fotografie, und meinen Job unter einen Hut bringen. Zum anderen durfte ich eine ganz besondere Familie kennen lernen. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Diese Sympathie zog sich durch den ganzen Nachmittag. Wir haben sehr viel gelacht und hatten zusammen eine Menge Spaß.

Hier geht es zu einem weiteren Shooting in einem Lost Place. Portraits für das neue Cover von Bowmen.


Eine Hüttenhochzeit ohne Berg

Eine Hüttenhochzeit feiern, ohne auf den Berg zu gehen? Klappt das? Ja! Das geht! Julia und Phillip zeigen euch, wie ihr eine Hüttenhochzeit ohne Berg feiern könnt.

Die Beiden wollten das besondere Hüttenfeeling auf ihrer Hochzeit spüren. Es sollte eine gemütliche Hüttenhochzeit werden. Aber wie bekommt man dieses anheimelnde Gefühl, wenn die Hochzeit in der Nähe von München stattfinden soll? Wenn man den Hochzeitsgästen eine lange Anreise ersparen möchte? Die Lösung liegt in Egling. Dort gibt es die bayrisch urige “ Alm “ .

Schon beim Betreten dieser griabign Almhütte , fühlt man sich direkt in die Bergwelt versetzt. Rundherum gibt es wunderbare Fotolocation, die in das Brautpaar-Shooting mit einbezogen werden können.

So mussten auch wir gar nicht erst irgendwo hinfahren. Das Brautpaar-Shooting fand direkt vor Ort statt. Zuerst begrüßten Braut und Bräutigam ihre Gäste mit einem kleinen Sektumtrunk. Ein lockeres Geplauder unter der Hochzeitsgesellschaft entstand. Das war für uns die Gelegenheit, kurz zu unserem Shooting aufzubrechen. Ja, richtig gelesen. Für einen kurzen Moment. Vor der Kirche hatten wir schon das ein oder andere Bild zusammen gemacht. An der Alm sollten dann noch ein paar Brautpaarbilder dazu kommen. So gingen wir zu den schönsten Plätzen rund um die Almhütte. Wir fingen nochmal zusammen wunderschöne Paarbilder ein. Die Zeit, die wir dafür brauchten, war wirklich nicht lang. So mussten die Hochzeitsgästen nur eine kurze Zeit auf ihr Brautpaar verzichten. Die gemütliche Hüttenhochzeit konnte weiter ihren Lauf nehmen.

Ihr möchtet noch eine Hüttenhochzeit in den Bergen sehen? Dann schaut bei Carmen und Max vorbei. Die Zwei feierten im Almbad Huberspitz


Es ist der Morgen eures Hochzeitstages – du wachst auf. Es wird ein Brautpaarshooting bei Regen.

Als erstes schweift dein Blick zum Fenster. Dein erster Gedanke ist: „Bitte nicht! Lass es nicht wahr sein!“ Der Himmel ist mit dunklen schweren Wolken verhangen. Es ist grau in grau. Der Regen prasselt an dein Fenster. Genau das Hochzeitswetter, das du dir gar nicht gewünscht hast. Der zweite Gedanke taucht auf. „Hoffentlich hat unser Hochzeitsfotograf einen Plan B für unser Brautpaarshooting bei Regen.

So, oder so ähnlich, erging es Joana an ihrem Hochzeitstag.

Brautpaarshooting bei Regen. Geht das?

Ich kann euch beruhigen. Das geht. Plan B ist immer im Hinterkopf dabei.

Das erste Utensil, das den Weg in mein Auto gefunden hatte, war mein durchsichtiger Regenschirm. Damit ihr nicht komplett von einem bunten Regenschirm überdeckt werdet, bekommt ihr den durchsichtigen Schirm in die Hand gedrückt. Vor dem Standesamt kann ich so um euch rum sein und fotografieren. Dieser Schirm ist bei Regen immer dabei.

Unser Brautpaarshooting bei Regen

Am Morgen von Joanas und Patricks Hochzeit bin ich eher, wie geplant, Richtung Neufahrn gefahren. Ich wollte genügend Zeit haben, um mich nach einem trockenen Platz, für das Brautpaarshooting im Regen, umzuschauen. Ich fuhr also durch die Straßen von Neufahrn. Da lag es plötzlich vor mir. Ein verlassenes Bauernhaus. Perfekt! Das alte Bauernhaus bot eine tolle Fotolokation. Ein Dach über den Kopf hatten wir für, das Brautpaarshooting im Regen, auch. Das morbide Haus lag in der Nähe des Standesamtes. So konnten wir bequem rüber laufen. Mein Brautpaar war von der Idee begeistert.

Das Brautpaarshooting im Regen hatte den Beiden richtig Spaß gemacht. Wir haben viel gelacht und waren ausgelassen. So hatte der Regen auch noch etwas Gutes. Es entstanden tolle Hochzeitsbilder, mit einem außergewöhnlichen Hintergrund.

Ihr möchtet noch mehr Bilder aus einem Shooting in einem Lost Place sehen?

Dann schaut bei Bowmen vorbei


Es war Freitag und der heißeste Tag im August ☀️ An diesem besonderen Tag sollten nicht nur Freudentränen fließen. Ich war als Hochzeitsfotografin München in Ingolstadt unterwegs.

Im Schutz des Ingolstädter Rathaus suchte sich mein Brautpaar ein schattiges Plätzchen. Die Hochzeitsgesellschaft war darüber sehr glücklich. Sie gesellten sich zu den Beiden. Noch glücklicher sahen Tanja und Manuel aus, als wir das Rathaus in Ingolstadt betreten durften. Uns empfingen kühle Mauern. Es war herrlich! Innen warteten wir dann darauf, dass wir das Trauzimmer betreten durften.

Nach der Trauung ging es wieder raus, in die Hitze. Draußen nahm das frischgebackene Ehepaar seine Glückwünsche entgegen. In diesem Moment wurde die Sonne, die vom Himmel brannte, vergessen. Das Paar strahlte mit der Sonne um die Wette.

Familie und Freunde machten sich nach den Glückwünschen auf den Weg zur Feierlokation. Tanja, Manuel und ich fuhren zum alten Bundesgartenschaugelände. Dort sollten die Zwei, für den heutigen Tag, nochmal ganz für sich sein. Einfach ihren stillen Moment genießen. Zwischendurch gab es auch noch eine kleine Erfrischung. Aber dazu später mehr 🙂

Das Brautpaarshooting

Als Hochzeitsfotografin München hielt ich Ausschau nach schattigen Plätzen. Schließlich wollte ich mein Brautpaar nicht in die direkte Sonne stellen. Die Schatten, die es auf den Gesichtern geben würde, wären zu hart und unschön. Zum Glück war die Auswahl an schattigen Plätzen groß. Dann sah ich plötzlich das Wasser! Eine Idee schoss mir sofort durch den Kopf. Wasser, Hitze! Da waren Wasserspiele vorprogrammiert! Spaß und Erfrischung! Leider gab es einen Haken. Wir hatten kein Handtuch dabei. Mist! Eine Mutter saß am Rand und beobachtete ihre kleine Tochter beim Herumplanschen. Ein Handtuch lag neben ihr. Also nichts wie hin. Die Mutter fragen, ob sie so nett wäre, uns ihr Handtuch kurz auszuleihen. Sie blickte zu mir hoch. Dabei fiel ihr Blick auf Braut und Bräutigam. Und wer kann schon einem Brautpaar einen Wunsch abschlagen? Deswegen konnte auch sie nicht nein sagen.  Mit dem Handtuch bewaffnet, ging es zum Wasser zurück. Dort hieß es Schuhe aus und zack ins Wasser! Das tat gut! Meine beiden Verliebten genossen diese kurze Abkühlung sehr. Dabei entstanden lustige Hochzeitsfotos von der Hochzeitsfotografin München.

Nach kurzer Zeit hieß es wieder: raus aus dem Wasser, Füße abtrocken, Danke sagen. Es ging zurück zu den Gästen. Sie sollten nicht zu lange, auf ihr Brautpaar, verzichten müssen. Mich hatte es sehr gefreut, dass Tanja und Michael diese spontane Idee mitmachten.

Ihr möchtet noch mehr Bilder von der Hochzeitsfotografin München sehen? Dann schaut euch mein Portfolio an.


Hochzeit in Moosinning und Hochzeitswetter sieht anders aus. Am Hochzeitsmorgen von Cornelia und Ingo war der Himmel grau in grau.  Ich drückte fest die Daumen, dass der Wettergott nicht seine Schleusen öffnen würde. Damit sollte er bitte warten, bis die Hochzeitszeremonie vorbei war. Das Brautpaar und seine Hochzeitsgäste trocken in der Feierlokation angekommen sind.

Das Brautpaar hatte das Brautpaarshooting vor der Trauung geplant, an einem See in Moosinning. Voller Vorfreude auf das Hochzeitsshooting fuhr ich am Morgen der Hochzeit von Cornelia und Ingo nach Hause. Von dort wollten wir gemeinsam zum See fahren. Als ich in die Straße einbog, hüpfte mein Fotografenherz in die Höhe. Vor der Tür des Brautpaares stand ein alter Traktor samt Hänger. Entschuldigung, an diesem Morgen habe ich gelernt, dass das Wort „alter Traktor“ verboten ist. Dieser Oldtimer war ein Bull Dog 😉

Ich schweife ab, zurück zum Thema 🙂

Das Brautpaar und die engste Familie erklommen gut gelaunt den Anhänger hinter dem Bull Dog. Schon ging die Fahrt mit großem Hallo zu unserer Brautpaarshooting-Lokation los. Welch eine Gaudi! Auch der Wettergott spielte mit und machte keinen Strich durch unseren Plan. Vor uns lag der See in seinem vollem Glanz. Voller Eifer gingen wir auf den Steg, um dort Brautpaarbilder einzufangen. Dabei stellten wir fest, ganz schön wackelig war. Schnell mussten andere Ideen für die Hochzeitsbilder her. Die, die ich mir überlegt hatte, konnten auf dem Steg nicht umgesetzt werden. Macht nichts, schließlich sind immer noch Ideen im Kopf vorhanden.

Als wir mit dem Brautpaar-Shooting fertig waren, fuhren wir wieder zu Cornelia und Ingo nach Hause. Dort angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Hatten wir ein Glück, dass uns das nicht schon am See passiert ist!

Ein paar Hochzeitsgäste trudelten schon bei dem Brautpaar ein. Anschließend ging es wieder mit großem Hallo, trockenen Fußes, Bull Dog und Anhänger zum Standesamt in Moosinning. Dort fand die Trauung von Claudia und Ingo statt. Nach der Trauung wurde das frischgebackene Ehepaar von vielen Freunden und der Familie lauthals begrüßt. Es war wunderbar.

Mit dem Bull Dog ging es dann zur Hochzeitslokation. Auf dem Weg dorthin ließ der Himmel es dann wieder regnen. Zum Glück hatte der Hänger ein Dach und wir saßen im Trockenen. So konnten wir die Fahrt in vollen Zügen genießen.

Trotz des Regen war es eine wundervolle Hochzeit in Moosinning. Ich hatte wieder das Glück, eine Hochzeit mit einem tollen Brautpaar und einem besonderen Brautpaarwagen erleben zu dürfen. Mein großer Dank geht an mein Brautpaar Cornelia und Ingo, für diese wunderbaren Stunden, die ich begleiten durfte.


Es war November und meine vorletzte Hochzeit für das Jahr 2018. Auf das Wetter an diesem Tag waren wir schon sehr gespannt. Zieht sich der wunderbare Herbst weiter in den November hinein oder wird es kalt, nass und grau? Der Wettergott meinte es gut dem dem Brautpaar. Es war zwar kühl, aber die Sonne strahlte von einem blauen Himmel hinunter.

Gut gelaunt fuhr ich Richtung Kloster Wessobrunn. Dort fand die Hochzeit von Maria und Dominik statt. Zuerst traf ich auf den Bräutigam. Er war sehr aufgeregt und gespannt, wie seine zukünftige Frau Maria aussehen würde. Nach einer Weile traf auch die Braut ein. Sie sah in ihrem weißen Hochzeitsdirndl einfach zauberhaft aus. Die Braut strahlte mit der Sonne um die Wette. Die fröhliche Hochzeitsgesellschaft versammelte sich im Trauzimmer des Klosters. Der Gang dorthin war atemberaubend. Es war ein Traum, die zwei Verliebten dort zu sehen. Wie sie den Gang entlang schritten. Wohin sollte man nur schauen? Auf das strahlende Brautpaar, die wundervollen Gemälde an der Decke oder den endlos langen Gang hinunter? Keine Frage, natürlich auf das Brautpaar 🙂

Beim Einzug des Paares sang eine Freundin von den Beiden. Gänsehaut machte sich breit und die Tränen schossen in die Augen. Die Trauzeremonie war ernst und lustig zugleich. Der Standesbeamte hatte das perfekte Gefühl für diese Mischung. Nach der Trauung gab es draußen ein Spalier aus Seifenblasen. Die Motorradfreunde des frischgebackenen Ehemannes begrüßten die jungen Eheleute mit großem Hallo.

Nachdem die Glückwünsche entgegen genommen wurden, empfing das Brautpaar seine Gäste an einem kleinen Teich, der direkt an dem Kloster Wessobrunn lag. Es war der perfekte Ort. Ein kleines offenes Haus stand dort, die Fische zogen im Wasser ihre Kreise, die Sonne spiegelte sich auf der Wasseroberfläche und alle waren fröhlich. Konnte es schöner sein? Während sich die Hochzeitsgäste bei einem Glas Sekt vergnügten, begaben wir uns zum Hochzeits-Shooting. Das Schöne war, dass wir trotzdem noch mittendrin waren, auf der Wiese nebenan. Nach unserem Portrait-Shooting wurde es dann doch ziemlich kühl, schließlich war es eine Novemberhochzeit.

Braut, Bräutigam, Familie und Freunde machten sich auf den Weg zur Gaststätte, in der dann ausgelassen die Hochzeit gefeiert wurde.


Heute traf genau das ein, wovor wir uns im Vorgespräch gefürchtet hatten… blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und heiße Temperaturen. Aber es half nichts, der Hochzeitstermin von Katharina und Marius stand.  So hieß es für mich, rein in das Sommerkleid, Kameras eingepackt und ab zum Standesamt Augsburg.

Am Standesamt Augsburg

Vor dem Standesamt Augsburg angekommen, machte ich mich schon mal mit den Lichtverhältnissen vertraut. Kurz nach meiner Ankunft kam die Schwester der Braut und ihr Vater an. Die Schwester hatte ich sofort erkannt. Sie trug ein getupftes tolles Petticoatkleid. Es passte perfekt zu dem Hochzeitsthema: Rockeabilly. Bräutigam Marius trudelte kurz darauf auch ein. Mit ihm die Bräutigameltern und sein Trauzeuge. Nun warteten alle gespannt auf die Braut. Wie mag sie aussehen? Welches Brautkleid würde sie tragen? Plötzlich wurde die werdende Ehefrau erblickt. Strahlend, mit der sonne um die Wette, kam Katharina mit der Brautmutter die Straße Richtung Standesamt hoch. Marius, der werdende Ehemann, erblickte seine zukünftige Frau. Er fand seine Braut umwerfend. Er hatte recht. Katharina trug ein Brautkleid, das perfekt zu ihrem Hochzeitsthema Rockebilly passte. Nachdem sich die werdenden Eheleute innig begrüßt hatten, ging es in das Standesamt Augsburg. Die Trauzeremonie ging leider viel zu schnell vorüber. Nach dem Ja-Wort, Ringtausch und anschließendem gratulieren, verließen das frischgebackene Ehepaar, seine Hochzeitsgesellschaft und ich das Standesamt.

Das Brautpaar-Shooting

Wir zogen los, um das Brautpaar-Shooting und die Hochzeitsgruppenbilder zu starten. Bei unserem Vorgespräch, das natürlich in Augsburg statt fand, hatte ich mit Katharina und Marius  schon die perfekten Shooting-Lokation heraus gesucht. So hatten wir einen perfekten Shooting-Plan und konnten ganz locker an das Shooting herangehen. Trotz der Hitze waren das Brautpaar und die Hochzeitsgäste gut gelaunt. Mit viel Eifer und Spaß waren die Jungvermählten bei der Sache und es fielen uns immer wieder gemeinsam neue Posen ein. Auch mir hat das Brautpaar-Shooting großen Spaß bereitet. Marius Ideen und meine trafen sich immer wieder in der Mitte.

Das junge Glück bewegte sich ohne Scheu vor der Kamera. Aber schaut selbst.


Auf die Hochzeit von Chloé und Roman hatte ich mich schon gefreut. Das Brautpaar hatte eine Trachtenhochzeit geplant. Schon das Vorgespräch war locker verlaufen. Der besondere Tage des jungen Paares konnte also nur entspannt werden. So war es dann auch.

Meine Kameras lagen gut verpackt im sicheren Rucksack. Die Objektive waren sicher daneben gebettet. Für mich hieß es nur noch ab ins Dirndl und Richtung Grünwalder Standesamt. Der Wettergott meinte es mit der Braut Chloé , ihrem zukünftigen Ehemann Roman und seinen Hochzeitsgästen gut. Der Himmel zeigte sich im typischen bayrischen Stil… blauer Baldachin, weiße kleine Schäfchenwolken und die Sonne strahlte. Vor dem Standesamt warteten die junge Braut, die Brauteltern und eine kleine handvoll Gäste auf den Bräutigam und die restliche Gesellschaft. Das war mal etwas anderes.

Pünktlich zur Trauung waren alle  beisammen. Fröhlich ging es in das Trauzimmer. Als der Bräutigam und die Hochzeitsgesellschaft ihre Plätze in dem großzügigen Raum eingenommen hatten, erklang die Musik und Chloé wurde von ihrem Vater hinein geführt. Die Trauzeremonie begann. Der Standesbeamte zelebrierte die Festlichkeit mit viel Witz und Charme. Er erzählte von dem Kennenlernen des Brautpaares und ließ immer wieder Anekdoten einfließen. Es wurde viel geschmunzelt und manchmal auch herzlich gelacht. Die Ernsthaftigkeit des Anlasses aber nicht. Mit einem väterlichen Augenzwinkern  ermahnte er das zukünftige Ehepaar, dass sie immer aufeinander acht geben und nie den Respekt voreinander verlieren sollten. Es war eine wundervolle Trauung, ernsthaft, humorvoll und eine große Prise Herzlichkeit.

Nach den Glückwünschen fuhren wir zur Gaststätte Menterschweige. Dort empfing das frischgebackene Ehepaar seine Gäste mit einem Glas Sekt. Die Hochzeitsgesellschaft machte es sich im Biergarten gemütlich und plauderte fröhlich miteinander. Die Stimmung war ausgelassen und entspannt. Das war die Gelegenheit das junge Glück für ein Brautpaar-Shooting zu entführen. Wir machten einen kleinen Spaziergang am Isarhochufer. So konnten sich Braut und Bräutigam entspannen, damit ich von ihnen ungezwungene Bilder einfangen konnte. Wir unterhielten uns, zwischendurch gab ich ein paar Anweisungen und schon hatte ich wunderschöne Aufnahmen von dem frischgebackenem Ehepaar im Kasten. Nach einer Weile schlenderten wir zurück. Schließlich sollte auch die Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Brautpaar abgelichtet werden.

Danach war meine Aufgabe als Hochzeitsfotografin erledigt. Ich verabschiedete mich von dem Brautpaar und ihrer Gästeschar. Ich fuhr zufrieden heim. Dort angekommen machte ich mich an die Arbeit, die Hochzeitsbilder zu bearbeiten. Schließlich sollten die zwei Verliebten ihre Erinnerungen an ihren wundervollen Tag schnell in ihren Händen halten können.


Es war einmal… Das wäre der perfekte Anfang für die Hochzeit von Kim und Alex auf Schloss Aufhausen.

Die Sonne strahlte von dem blauen Himmel hinunter. Es war das perfekte Wetter für eine traumhafte Hochzeit. Froh gelaunt und mit großer Neugier machte ich mich in Richtung Schloss Aufhausen bei Erding auf. Diese Hochzeitslokation kannte ich noch nicht. Was würde mich erwarten? Ich war sehr gespannt. Bei meiner Ankunft war ich überwältigt. Hinter den alten romantischen Gemäuern lag ein riesiger Garten. Ein großer alter Baum prangte auf der saftigen Grünfläche und spendete viel Schatten. Eine verträumte Schaukel baumelte von einem dicken Ast herunter. An diesem herrlichen Fleck Garten sollte die Trauung stattfinden. Ich ging ein bisschen durch das überwältigende Anwesen , um mich schon mal für das Brautpaar-Shooting inspirieren zulassen. Die Shooting-Ideen kamen nur so in meinen Kopf .

Die ersten Hochzeitsgäste trudelten langsam ein und ich erblickte den Bräutigam Alex. Wir unterhielten uns kurz. Schnell ließ ich den jungen Mann wieder in Ruhe. Je näher der kleine Zeiger der Turmuhr zu der Drei und der große der Zwölf näher rückte,desto nervöser wurde Alex. Schließlich würde er dann seine Braut zum ersten Mal sehen. Auch Kim stattete ich einen kurzen Besuch ab. Sie konnte es gar nicht mehr erwarten, ihren zukünftigen Mann zu sehen. Endlich war es soweit. Die weiße Hochzeitskutsche kam vorgefahren. Nun konnte es los gehen. Nico, der Trauzeuge der Braut, begleitete Kim. Er half ihr beim Einstieg und Beide fuhren gemeinsam Richtung Bräutigam. Vor dem weißen Teppich hielt der Zweispänner und Nico führte Kim zu Alex. Es war schön zu sehen, wie gerührt der Bräutigam von seiner Braut war. Dies ist immer ein besonderer Augenblick.

Die Trauzeremonie war wunderschön. Die Standesbeamtin erzählte ein bisschen aus dem Nähkästchen der Brautleute. Durch ihre erfrischende Art, zauberte sie immer wieder ein Lächeln auf die Hochzeitsgäste. Aber auch das Brautpaar musste immer wieder schmunzeln und schauten sich dabei verliebt in die Augen.

Nach der Trauung empfing das frischgebackene Ehepaar ihre Familie und Freunde. Für die Hochzeitsgäste und das junge Glück gab es eine kleine Stärkung in dem herrlichen Schlossgarten unter dem riesigen Baum. Nachdem Kim und Alex sich ein wenig mit der Gästescharr unterhalten hatten, lösten wir uns von der Hochzeitsgesellschaft und machten uns auf die Reise durch den herrlichen Garten, um die Verliebten an ihrem besonderen Tag in Bildern festzuhalten.

Es war einfach traumhaft, aber schaut selbst.