Obwohl es gerade eine verrückte Zeit ist, möchten Sabine und Tim heiraten, trotz der Einschränkungen. Hut ab! Die Familie darf nicht mit in das Trauzimmer und muss, unten im Freien, warten. Nur die Trauzeugen und ich dürfen mit rein. Zum Glück ist das wieder erlaubt. So muss das Brautpaar nicht auf Hochzeitsbilder verzichten. Die Feier anschließend fällt auch nicht so aus, wie die Beiden es sich vorgestellt hatten.

Ein Morgen im Mai, der Himmel ist grau und es tröpfelt leicht. So ein Mist! Dann heißt es für mich, den durchsichtigen Regenschirm nicht vergessen. Den brauche ich später für die Hochzeitsbilder. Am KVR in München angekommen, reißt der Himmel auf, juchu! So kann ich die ersten Hochzeitsfotos draußen aufnehmen, das Ankommen der Familie und des Brautpaares. Mit Trauzeugen, Braut und Bräutigam gehe ich zusammen in das KVR. Oben im Trauzimmer wird meine zweite Kamera nicht für Fotos genutzt. Bei der Trauung von Sabine und Tim kam sie dieses Mal als Filmkamera zum Einsatz. Außergewöhnliche Zeiten erfordern nun mal außergewöhnliche Maßnahmen. So kann das Brautpaar später das Ja-Wort der Familie zeigen.

Nach der Trauung mussten wir noch ein Weilchen warten. Die Urkunde musste neu ausgestellt werden. Der Bräutigam wurde aus versehen zehn Jahre älter gemacht. Diese Zeit nutzten wir auf dem Balkon des KVR. Dort fingen wir mit den Hochzeitsbildern an. Trotz Regen entstanden tolle Portraitaufnahmen. Nachdem die neue Urkunde ausgehändigt wurde, konnte sich das Brautpaar von seiner Familie vor dem Eingang des KVR feiern lassen. Jubelnd wurden sie in Empfang genommen. Nach den Glückwünschen und Gruppenaufnahmen gingen wir runter in das Parkhaus. Dort gab es nochmal ein kleines Brautpaar-Shooting mit außergewöhnlichen Hochzeitsbildern. Das Parkhaus ist eine tolle Fotolocation und wir blieben trocken 😉

Danach wagten wir uns noch zur Bavaria, wir hatten ja einen Schirm dabei. Nach einer Weile fielen aber dicke Regentropfen vom Himmel. Wir brachen das Hochzeit-Shooting ab. Das war aber nicht ärgerlich, schließlich hatten wir schon viele schöne Hochzeitsbilder eingefangen.

Auf der Hackerbrücke verabschiedeten wir uns. Ich wünschte den Beiden noch einen schönen Tag und dass sie ihren Tag genießen sollten, trotz der Einschränkungen.

Ich habe großen Respekt davor, dass Sabine und Tim in dieser Zeit geheiratet haben. Auch davor, dass Beide ihren Tag genossen und ihre gute Laune nicht verloren haben.  Schließlich freut man sich riesig, plant und bereitet vieles vor. Und dann kann man doch nicht so feiern, wie man es sich vorgestellt hat. Danke, dass ich euch ein Stück begleiten durfte.


Im Februar erwartete mich eine kleine Hochzeitsgesellschaft in Fürstenfeldbruck. Die Mutter des Bräutigams hatte mich als Hochzeitsfotografin gebucht. Es wäre ja schade gewesen, wenn es keine emotionalen Hochzeitsbilder von der Hochzeit ihres Sohnes Robert und zukünftigen Schwiegertochter Melanie gegeben hätte.

Ich war schon sehr auf Braut und Bräutigam gespannt. Schließlich hatte ich bisher nur die Mutter kennen gelernt. Auch auf das Standesamt in FFB war ich sehr neugierig. Der Wettergott war gnädig und für Februar war es das perfekte Hochzeitswetter. Braut und Bräutigam waren sehr entspannt und locker. Die Stimmung an diesem besonderen Tag war toll. Fröhlich marschierte die Hochzeitsgesellschaft in das Standesamt und nahm schon mal ihre Plätze ein. Kurz darauf erschien der Standesbeamte mit dem zukünftigen Ehepaar und es konnte losgehen. Leider durfte ich nicht die ganze Zeit fotografieren, nur während der Trauzeremonie. Aber nun gut. Trotzdem sind wunderschöne Bilder im Standesamt entstanden. Auch ein paar „Tränchenbilder“ wurden eingefangen.

Nach der Trauung durften wir das wunderschöne Trauzimmer von Fürstenfeldbruck für die Portrait-Aufnahmen und Gruppenbilder benutzen. So wurde mein Herz als Hochzeitsfotografin beglückt. Auch der Außenbereich konnte für die Erinnerungsaufnahmen genutzt werden.

Nachdem ich als Hochzeitsfotografin meine Arbeit beendet hatte, wünschte ich den frisch Vermählten und seiner Hochzeitsgesellschaft einen wunderschönen Tag, den sie in vollen Zügen genießen sollten.


Es war kein schöner Tag, um eine Hochzeit zu feiern. Hochzeitsfotos mit blauem Himmel und Schäfchenwolken waren somit gestrichen. Aber man kann sich das Wetter leider nicht aussuchen. So blieb nur zu hoffen, dass Petrus die Schleusen zum richtigen Zeitpunkt geschlossen hält.

Am Parkplatz des Rathauses von Wartenberg angekommen, hatte Petrus mich erhört. Die Wolkendecke riss auf und die Sonne lugte hervor. Gab es doch noch Hochzeitsfotos mit Schäfchenwolken? Mein Bräutigam, den ich auf seiner Reise in die Ehe begleiten durfte, war weit und breit noch nicht zu sehen. Deswegen machte ich mich schon mal mit der handvoll Hochzeitsgästen bekannt, die schon vor Ort waren. Nach ein paar Minuten kam der Bräutigam vorgefahren. Nach unserer Begrüßung erzählte er mir, dass er noch zu dem Blumenladen, unten an der Straßenecke, müsste. Dort wartete der Brautstrauß und sein Blumenanstecker auf ihn und dass er Beides abholen würde. Natürlich begleitete ich den zukünftigen Ehemann dorthin. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg.

Nachdem wir wieder zurück am Rathaus waren, ging die nun vollzählige Hochzeitsgesellschaft mit ihrem aufgeregtem Bräutigam in das Trauzimmer. Dort wurde ungeduldig und mit großer Spannung auf die Ankunft der Braut gewartet. Ich postierte mich am Straßenrand. Schließlich durfte ich die Ankunft des Brautwagens mit der Braut nicht verpassen. Diesen Moment finde ich sehr wichtig. Es ist immer wieder herrlich, wenn die Braut aufgeregt und erwartungsvoll aus dem Auto steigt. Dieser Augenblick kommt nie wieder und diese Emotionen sollen eingefangen werden.

Nach der Ankunft betrat die Braut das Trauzimmer. Sie strahlte ihren Bräutigam mit leuchtenden Augen an. Ihr zukünftiger Ehemann war von seiner Braut ganz angetan.

Nach der Trauung wurde auf dem Rathausvorplatz in Wartenberg der Sektempfang zelebriert. Das frischgebackene Ehepaar nahm fröhlich und glücklich die Glückwünsche seiner Hochzeitsgäste entgegen. Es war eine sehr schöne und entspannte Stimmung, auch wenn es kalt war. Ausgelassen plauderte das Brautpaar mit seinen Gästen und ich konnte dabei tolle Hochzeitsfotos einfangen. Im Anschluss verabschiedeten wir, das Brautpaar, die Trauzeugen und ich, uns von der Gesellschaft. Es war Zeit für das Brautpaar-Shooting. Das Hochzeit-Shooting hat großen Spaß gemacht. Die Stimmung war locker und ausgelassen. Als wir tolle Hochzeitsfotos eingefangen hatten, fuhren wir zur Hochzeitsgesellschaft zurück. Zu lang wollten wir die Hochzeitsgäste nicht warten lassen.

Dort angekommen, gab es noch einen heißen Kaffee und ich verabschiedete mich langsam von meinem Brautpaar. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich für die Beiden ihre Hochzeitsfotos festhalten und sie an ihrem wichtigen Tag begleiten durfte.


Im Sommer war ich als Hochzeitsfotografin in Österreich gebucht. Es war meine erste Hochzeit in unserem Nachbarland. Meine Braut hatte mir schon viel über die Traditionen einer österreichischen Hochzeit erzählt. Deswegen war ich schon sehr auf diesen Tag gespannt.

Früh am Morgen fuhr ich zu meiner Braut nach Hause. Dort fand das “ getting -ready “ statt. Trotz des aufregenden Tages waren alle Anwesenden ziemlich entspannt. Nach ein paar “ getting-reading“ Aufnahmen der Braut, fuhr ich zum Bräutigam rüber.  Auch ihn wollte ich auf meiner Speicherkarte festhalten, während er sich für seine Hochzeit fertig macht.

Nach einer fröhlichen halben Stunde fuhr ich wieder zurück zur Braut. Wir hatten vorher schon ausgemacht, wann das Brautkleid angezogen wird und Tanja sich in eine „richtige“ Braut verwandelt. Diesen Zeitpunkt wollte ich auf keinen Fall verpassen. Schließlich ist das immer eine wichtiger und emotionaler Moment.

Danach machte ich mich auf den Weg zur Kirche. Johannes, der Bräutigam, wartete schon gespannt mit seinem Trauzeugen auf seine zukünftige Frau. Als die Braut einfuhr und aus dem Brautwagen stieg, brachen beim Bräutigam alle Dämme. Es war ein mitreißender Augenblick. Nach der Begrüßung ging es in die festliche Kirche. Trotz meiner großen Konzentration auf die einzelnen Augenblicke einer Trauung, bekomme ich immer wieder eine Gänsehaut.

Nach der kirchlichen Hochzeit hieß es dann … ab zum Standesamt. Ja, richtig gelesen, zuerst kam die kirchliche Hochzeit und dann die standesamtliche Hochzeit.

Dieser Teil der Hochzeit war sehr spannend. Auf dem Weg zum Standesamt, musste das Brautpaar immer wieder mit seinem Brautwagen anhalten und Aufgaben erfüllen. Erst danach wurden die Straßensperrungen freigegeben. Als Hochzeitsfotografin in Österreich hatte ich das Privileg, dass ich mich mit meinem Auto vorne einreihen durfte. Schließlich musste ich schnell vor Ort sein, um wunderbare und lustige Hochzeitsbilder einzufangen. Ich verstand nun auch, warum zwischen Kirche und standesamtliche Trauung zwei Stunden lagen. Es waren zwei sehr lustige Stunden. Es wurde viel gelacht und die Zeit verging wie im Flug.

Als wir am Standesamt ankamen, ging es mit Gänsehaut weiter. Zwei Sängerinnen begleiteten, mit ihren Stimmen, das Brautpaar bei ihrem Einzug in das Trauzimmer. Die standesamtliche Hochzeit war sehr emotional. Auf leisen Sohlen bewegte ich mich durch den imposanten Raum, um die besonderen Momente als eindrucksvolle Hochzeitsbilder einzufangen.

Nachdem auch dieser spannende Teil des Hochzeitstages vorbei war, trafen sich die Hochzeitsgäste mit ihrem Brautpaar im Garten des Standesamtes.  Es war ein herrlicher Ort, um dort die Gruppenbilder der Hochzeitsgesellschaft und das Brautpaar-Shooting stattfinden zu lassen.

Der krönende Abschluss dieses Tages fand dann in der Eventlokation statt. Dort versammelte sich die Familie und Freunde des Brautpaares, um mit Braut und Bräutigam zu feiern.

Diesen Tag und seine besonderen Eindrücke, habe ich sehr genossen. Ich kann nur Danke an mein großartiges Brautpaar sagen, dass sie mich als Hochzeitsfotografin in Österreich gebucht hatten.


Das Jahr 2019 neigte sich dem Ende entgegen. Ich durfte noch eine Hochzeit als Hochzeitsfotografin in Bad Tölz begleiten. Ich freute mich schon sehr auf mein letztes Brautpaar für dieses Jahr.

Die Hochzeit fand im Kurhaus in Bad Tölz statt. Bevor das Brautpaar ankam, machte ich mir vorab ein Bild des Trausaales im Kurhaus und dem wunderschönen Garten. Es war wirklich ein schöner Ort, um dort zu heiraten. Ich war begeistert von der Aufgabe, dass ich als Hochzeitsfotografin in Bad Tölz tätig sein durfte.

Als erstes entdeckte ich den Bräutigam. Gut gelaunt und ein bisschen nervös kam er auf mich zu. Wir begrüßten uns und schon trudelte auch seine Braut ein. Es war wirklich ein süßes Paar. Die ersten Hochzeitsbilder für das Hochzeit-Shooting schossen mir in den Kopf.

Jetzt hieß es aber erstmal ab in das Trauzimmer. Der weiße Raum ist wirklich beeindruckend. Das Zimmer hat seinen ganz eigenen Charme. Der Standesbeamte war auch ganz toll. Mit seiner humorvollen Art gab er dieser Trauung eine besondere Leichtigkeit, zauberte emotionale und lustige Momente. Während der Trauung entstanden schon tolle Hochzeitsbilder von Braut und Bräutigam.

Nach der Trauung gab es einen kleinen Sektempfang. Das frischgebackene Ehepaar nahm seine Glückwünsche fröhlich entgegen. Die Hochzeitsgesellschaft machte es mir, der Hochzeitsfotografin in Bad Tölz, leicht. Ich konnte eine wunderbare Stimmung einfangen. Nachdem das Brautpaar einen k.einen Plausch mit seinen Hochzeitsgästen gehalten hatte, machten wir uns auf, in den Garten des Kurhauses. Dort sollte der Anfang unseres Brautpaar-Shooting sein. Braut und Bräutigam ließen sich in ihren eigenen Moment fallen. Durch diese Leichtigkeit konnte ich wunderbare Hochzeitsbilder einfangen. Es war nur ein kleines Hochzeit-Shooting geplant. Deswegen stießen wir nach kurzer Zeit wieder zur Hochzeitsgesellschaft. Aber auch im Trauzimmer fielen mir noch zwei Fotoideen ein. Ich fragte, ob die Zwei dazu noch Lust hätten. Na klar! Also wurden diese Bildideen umgesetzt. Danach verabschiedete ich mich von meinem letzen Brautpaar in 2019.

Es war eine kleine, aber sehr feine, Hochzeit. Ich war sehr glücklich, dass ich von Braut und Bräutigam gefragt wurde, ob ich die Beiden an ihrem großen Tag begleiten würde. So konnte ich als Hochzeitsfotografin in Bad Tölz ihre kleinen und großen Momente für die Ewigkeit einfangen.


Im Oktober durfte ich wieder als Hochzeitsfotografin in Augsburg unterwegs sein. Auf diesen Tag hatte ich mich schon wahnsinnig gefreut. Das Brautpaar, Linda und Konni, war schon beim Vorabshooting für ihre Hochzeitseinladungen sehr entspannt. Da konnte es nur ein wunderbarer Hochzeitstag werden.

So war es dann auch. Das Wetter war perfekt. Schöner konnte es in einem Oktober gar nicht werden. Die Hochzeitsgäste warteten schon gespannt, vor dem Eingang des „Goldenen Saal“ in Augsburg, auf ihr Brautpaar. Plötzlich sahen wir ein Fahrrad-Taxi auf dem Platz vor dem „Goldenen Saal“ drehen. Alle wunderten sich und schauten zu dem Bio-Taxi hinüber. Wer saß darin? Braut und Bräutigam. Einfach herrlich! Winkend und lachend wurde das Brautpaar zu uns herüber gefahren. Mit großem Hallo wurden Linda und Konni empfangen. Die Hochzeitsfotografin in Augsburg, also ich ;), konnte vorab schon fröhliche und auch lustige Momente einfangen.

Nach der Begrüßungszeremonie marschierte das Brautpaar, mit seinen Hochzeitsgästen, zum „Goldenen Saal“ hoch. Es war wunderbar! Für die Hochzeitszeremonie wurde vorher spontan ein Straßenmusiker engagiert. Der Musiker passte perfekte zu Braut und Bräutigam. Es war eine sehr schöne Idee. Die Trauzeremonie war wunderschön. Auch hier konnte ich viele emotionale Momente einfangen. Nach der Trauung nahm das frischgebackene Ehepaar seine Glückwünsche entgegen. Damit niemand auf dem Trockenen saß, gab es einen kleinen Sektempfang. Die Stimmung war ausgelassen.

Der Zeitpunkt für unser Brautpaar-Shooting war gekommen. Das Brautpaar und ich verabschiedeten uns für ein Weilchen von den Hochzeitsgästen und machten uns auf den Weg. Der Trauzeuge des Bräutigams begleitete uns. Es war wirklich rührend, wie er sich um uns kümmerte. Ja, richtig gelesen… um uns. Er besorgte Kaffee, Brezn und war auch sonst immer zur Stelle. Welch ein Luxus! Ich war schwer beeindruckt. Bei unserem Brautpaar-Shooting war es genauso, wie bei unserem Kennlern-Shooting, entspannt, fröhlich und zu jeder Tat bereit. Den Weg zur Hochzeitslokation spannten wir in unserem Hochzeits-Shooting ein. Die Plätze dafür, hatten wir uns ja schon im Frühjahr, bei unserem Portrait-Shooting, zusammen ausgesucht. So fingen wir am ersten auserwählten Shooting-Standort  und arbeiteten uns bis zur Lokation vor. Dort angekommen, wurden dann die Gruppenbilder aufgenommen. Die Hochzeitsgäste waren genauso gut gelaunt wie ihr Brautpaar.

Zu späterer Stunde, als es schon dunkel wurde, hatte ich die Idee für ein Hochzeitsfoto, das eine Überraschung für mein Brautpaar werden sollte. Dazu brauchte ich beide Trauzeugen. Ich erzählte ihnen von meinem Plan. Beide waren sofort begeistert. Bewaffnet mit Wunderkerzen suchten wir uns eine stille Ecke. Mit vollem Eifer begannen beide Männer LOVE in die Luft zu schreiben. Als das perfekte Bild auf der Speicherkarte war, mischten wir uns wieder unter die Hochzeitsgesellschaft.

Kurze Zeit später verabschiedete ich mich dann von Braut und Bräutigam. Es war ein herrlicher Tag. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese beiden herzlichen Menschen, als Hochzeitsfotografin in Augsburg an ihrem besonderen Tag beleiten durfte.


Im August durfte  ich Kerstin und Geraldo als Hochzeitsfotografin in Dachau begleiten. Es war ein wunderbarer Tag. Die Sonne lachte von einem blauen Himmel auf uns herunter.

Auf dem Rathausplatz in Dachau stand schon der nervöse Bräutigam und empfing seine festlich gekleideten Hochzeitsgäste. Als alle Gäste da waren, wurde es Zeit, dass der Bräutigam und seine Hochzeitsgesellschaft das Trauzimmer des Dachauer Rathauses betraten und Platz nahmen. Nun war der Zeitpunkt gekommen, an dem die Braut auf dem Platz vor dem Rathaus einfuhr. Mein Fotografenherz hüpfte in die Höhe. Strahlend lachte meine hübsche Braut mich aus einem alten Ford Mustang an. Was für ein Brautwagen! Das werden später wunderschöne Hochzeitsbilder beim Brautpaar-Shooting, dachte ich. So war es dann auch.

Beschwingt betrat die aufgeregte Braut das Trauzimmer im Dachauer Rathaus. Ihr Bräutigam war von seinen Gefühlen überwältigt und strahlte seine Braut an. Die Trauung war fröhlich. Zwischendurch wurde viel gelacht. Nach der Trauung versammelte sich die gesamte Hochzeitsgesellschaft auf dem Rathausplatz, um das Brautpaar zu beglückwünschen und mit ihnen auf die gemeinsame Zukunft anzustoßen.

Anschließend fuhren wir gemeinsam zur Hochzeitslokation. Dort ging es mit der ausgelassenen Stimmung weiter. Die Hochzeitsgäste ließen sich draußen nieder. Alle genossen das schöne Wetter. Schon am Nachmittag wurde im Freien ausgelassen getanzt.  Mein Brautpaar schwebte beschwingt durch ihren großen Tag.

Auch beim Brautpaar-Shooting war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Frei bewegten sich Braut und Bräutigam für Ihre Hochzeitsbilder vor meiner Kamera. Es hat einfach nur Spaß gemacht.

Es war ein wunderbarer Tag mit Kerstin, Geraldo und ihren Hochzeitsgästen. Ich bin dankbar, dass ich die Beiden, als Hochzeitsfotografin in Dachau, an ihrem großen Tag begleiten durfte.


Hochzeit in Moosinning und Hochzeitswetter sieht anders aus. Am Hochzeitsmorgen von Cornelia und Ingo war der Himmel grau in grau.  Ich drückte fest die Daumen, dass der Wettergott nicht seine Schleusen öffnen würde. Damit sollte er bitte warten, bis die Hochzeitszeremonie vorbei war. Das Brautpaar und seine Hochzeitsgäste trocken in der Feierlokation angekommen sind.

Das Brautpaar hatte das Brautpaarshooting vor der Trauung geplant, an einem See in Moosinning. Voller Vorfreude auf das Hochzeitsshooting fuhr ich am Morgen der Hochzeit von Cornelia und Ingo nach Hause. Von dort wollten wir gemeinsam zum See fahren. Als ich in die Straße einbog, hüpfte mein Fotografenherz in die Höhe. Vor der Tür des Brautpaares stand ein alter Traktor samt Hänger. Entschuldigung, an diesem Morgen habe ich gelernt, dass das Wort „alter Traktor“ verboten ist. Dieser Oldtimer war ein Bull Dog 😉

Ich schweife ab, zurück zum Thema 🙂

Das Brautpaar und die engste Familie erklommen gut gelaunt den Anhänger hinter dem Bull Dog. Schon ging die Fahrt mit großem Hallo zu unserer Brautpaarshooting-Lokation los. Welch eine Gaudi! Auch der Wettergott spielte mit und machte keinen Strich durch unseren Plan. Vor uns lag der See in seinem vollem Glanz. Voller Eifer gingen wir auf den Steg, um dort Brautpaarbilder einzufangen. Dabei stellten wir fest, ganz schön wackelig war. Schnell mussten andere Ideen für die Hochzeitsbilder her. Die, die ich mir überlegt hatte, konnten auf dem Steg nicht umgesetzt werden. Macht nichts, schließlich sind immer noch Ideen im Kopf vorhanden.

Als wir mit dem Brautpaar-Shooting fertig waren, fuhren wir wieder zu Cornelia und Ingo nach Hause. Dort angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Hatten wir ein Glück, dass uns das nicht schon am See passiert ist!

Ein paar Hochzeitsgäste trudelten schon bei dem Brautpaar ein. Anschließend ging es wieder mit großem Hallo, trockenen Fußes, Bull Dog und Anhänger zum Standesamt in Moosinning. Dort fand die Trauung von Claudia und Ingo statt. Nach der Trauung wurde das frischgebackene Ehepaar von vielen Freunden und der Familie lauthals begrüßt. Es war wunderbar.

Mit dem Bull Dog ging es dann zur Hochzeitslokation. Auf dem Weg dorthin ließ der Himmel es dann wieder regnen. Zum Glück hatte der Hänger ein Dach und wir saßen im Trockenen. So konnten wir die Fahrt in vollen Zügen genießen.

Trotz des Regen war es eine wundervolle Hochzeit in Moosinning. Ich hatte wieder das Glück, eine Hochzeit mit einem tollen Brautpaar und einem besonderen Brautpaarwagen erleben zu dürfen. Mein großer Dank geht an mein Brautpaar Cornelia und Ingo, für diese wunderbaren Stunden, die ich begleiten durfte.


Das Vorgespräch, mit einem kleinen Vorab-Shooting, hatte schon großen Spaß gemacht. Deshalb freute ich mich schon sehr auf die Hochzeit am Auerberg von Selina und Alex.

Die Tage vor der Hochzeit hatte es sehr viel geregnet. Aber an dem großen Tag meines Brautpaares lachte die Sonne von dem weiß blauen Himmel. Wir waren zum Mittag verabredet. Denn da fand die standesamtliche Hochzeit im kleinen Kreis am Auerberg statt. Nach der standesamtlichen Trauung wurde die Hochzeitsgesellschaft größer. Die freie Trauung stand auf dem Programm. Als alle Gäste am Auerberg angekommen waren, machte sich die Hochzeitsgesellschaft auf. Sie gingen den kleinen Weg entlang, der sich den Auerberg hochschlängelt. Oben sollte die freie Zeremonie stattfinden. Das Brautpaar wartete unten mit ihrer Trauzeugin Maria. Maria kannte ich noch von ihrer Hochzeit, die ich auch fotografisch begleiten durfte. Nachdem Familie und Freunde oben Platz genommen hatten, marschierten auch Braut und Bräutigam auf dem kleinen Weg entlang. Der Einzug von Selina und Alex war prächtig. Mitten im Grünen und mit einem herrlichen Blick auf die Berge. Es war eine Traumkulisse.

Gaby, freie Traurednerin, war unübertroffen. Sie hatte ein besonderes unsichtbares Band zwischen sich und dem Brautpaar. Sie hat die Trauzeremonie sehr emotional und persönlich gestaltet. Dadurch wurde gelacht, aber auch ein paar Tränchen schlichen sich in die Augenwinkel. Nicht nur bei meinem Brautpaar. Auch die Hochzeitsgäste wurden am Herz berührt.

Im Anschluss dieser sagenhaften freien Trauung machte sich die Gesellschaft, das Brautpaar vorneweg,  auf den kleinen geschlängelten Weg. Zurück zur Gaststätte am Auerberg. Dort fand die Hochzeitsfeier statt.

Nachdem die Hochzeitstorte angeschnitten wurde, Braut und Bräutigam sich gestärkt hatten, machten wir uns für das Brautpaar-Shooting auf. Rundum die Gaststätte gab es herrliche kleine Orte. An diesen fingen wir eindrucksvolle Brautpaarfotos auf der Speicherkarte ein. Nachdem das  Brautpaar-Shooting beendet war, verabschiedete ich mich von meinem Brautpaar.

Die Hochzeit am Auerberg von Selina und Alex habe ich sehr genossen. Ihre Hochzeit war voller Emotionen.


Anfang Juli – eigentlich geht man als Brautpaar davon aus, dass sich im Juli der Sommer von seiner besten Seite zeigt und eine Sommerhochzeit gefeiert werden kann – eigentlich. Aber der Juli kann auch andere Seiten haben. Der Sommermonat hat Brigitte und Christian gezeigt, wie aus einer Sommerhochzeit eine Regenhochzeit werden kann.

Schon auf der Fahrt zum Standesamt in Schwabhausen öffnete der Himmel seine Schleusen. Es regnete nicht, es strömte aus dem grauen Himmel nur so heraus. Je näher ich nach Schwabhausen kam, lichteten sich die grauen Wolken. Ein bisschen Blau lugte hervor. Die Hoffnung kam, dass es ja doch noch eine schöne Sommerhochzeit für das Brautpaar werden könnte. Am Standesamt angekommen, hielt ich nach Christian, dem Bräutigam, Ausschau. Der Bräutigam war noch nicht da und so erkundete ich schon mal das Standesamt. Als der zukünftige Ehemann kam, war er sehr aufgeregt. Mit Spannung erwartete er seine Braut Brigitte. Nach und nach trudelte die Hochzeitsgesellschaft ein. Die Braut machte es spannend und ließ Christian ein bisschen warten. An ihrem Hochzeitstag sei es ihr gegönnt 😉

Der Bräutigam wurde immer nervöser. Die Standesbeamtin von Schwabhausen bat die Hochzeitsgäste in das Trauzimmer. Schließlich sollte keiner die Braut bei der Ankunft sehen, erst bei dem gemeinsamen Einmarsch als Brautpaar. Schließlich rollte das Auto mit Brigitte heran. Strahlend nahm der Bräutigam seine Braut in Empfang. Nun marschierte das Paar zusammen hoch in das Trauzimmer und die Trauung konnte beginnen.

Nach der Zeremonie nahm das frischgebackene Ehepaar die Glückwünsche ihrer Hochzeitsgesellschaft im kleinen Garten des Rathhauses entgegen. Der Himmel wurde blau und behielt den Regen für sich. Plötzlich zögen wieder dunkle Wolken auf und es fing zu tröpfeln an. Braut und Bräutigam gingen schnellen Schrittes zu ihrem Hochzeitsauto. Ihre Gäste taten es ihnen gleich. Die Autos der Hochzeitsgäste reihten sich hinter dem Auto des Brautpaares auf. Mit lautem Hupen fuhr die Autoschlange zur Hochzeitslokation. Dort angekommen schauten Brigitte, Christian und ich uns den Hofgarten an. In dem wollten wir später das Brautpaarshooting machen. Auch die Gruppenaufnahmen sollten dort stattfinden. So war der Plan – wenn da das Wetter nicht gewesen wäre. Wir machten in dem Garten vorab ein kleines Hochzeitsshooting. Damit das Brautpaar sich später sicher vor meiner Kamera fühlte.

Danach gingen wir in die Lokation und das Brautpaar empfing seine Gäste zu einem Sektempfang. Danach sollten die Gruppenfotos, zusammen mit dem Brautpaar, gemacht werden. Draußen hörte ich schon ein Grummeln, der Himmel wurde schwarz. Oh Gott, jetzt aber schnell. Alle Gäste waren draußen und der Himmel öffnete wieder seine Schleusen. Jetzt hieß es Planänderung. Ich ordnete alle Hochzeitsgäste unter einem Dach an, stellte meine Leiter in den Regen und mich darauf. Pitschnass erstellte ich dann die Gruppenbilder der Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Brautpaar. Danach warteten wir noch ein bisschen ab. Der Regenhimmel hatte Einsicht und stoppte seine Tropfen. Brigitte, Christian und ich machten noch ein kleines Brautpaar-Shooting.

Nachdem ein paar schöne Aufnahmen von Braut und Bräutigam auf der Speicherkarte waren, verabschiedete ich mich. Zum Glück war mein Brautpaar ganz entspannt und ließ sich bei ihrer Sommerhochzeit vom Juniregen nicht die Stimmung vermiesen.