Im Oktober findet die Hochzeit von Linda und Konny statt. Bei meinem Kennlerntermin mit Linda haben wir einen Termin für ein kleines Kennlern-Shooting in Augsburg vereinbart. So konnte ich den zukünftigen Bräutigam kennen lernen und er mich. Mit meiner Kamera wollten wir durch Augsburg ziehen und uns ein paar Location für das Brautpaar-Shooting im Herbst aussuchen.

Pfingstsonntag trafen wir uns gut gelaunt. Die Sympathie, die vorher schon bei der zukünftigen Braut Linda da war, war auch sofort bei Konstantin, dem zukünftigen Bräutigam, da. Fröhlich und mit Bildern eines tollem Brautpaar-Shootings, starten wir unseren Streifzug. Das erste Paar-Shooting fand am Brunnen in der Maximilianstraße statt. Von dort aus ging es in einen kleinen Garten hinüber. Dort wurden weitere Bildideen für schöne Hochzeitsfotos gesammelt. Die Scheu, die Linda am Anfang vor der Kamera hatte, war im Nu verflogen. Jede Idee machte das zukünftige Brautpaar mit. Nachdem Besuch in dem kleinen Garten wollten wir eigentlich zur Fuggerei rüber schlendern. Dort findet die Hochzeitsfeier im Oktober statt.

Unterwegs wurden wir aber immer wieder aufgehalten. Auf dem Weg zur Fuggerei entdeckten wir immer wieder sehr schöne Spots, um wunderschöne Paar-Aufnahmen zu erstellen. Die Laune war fröhlich und ausgelassen. Deswegen probierten das zukünftige Brautpaar und ich, einige zukünftige, Brautpaar-Aufnahmen aus. Die Bildideen sprudelten nur so aus den Köpfen heraus. In meinem inneren Auge sah ich schon die schönsten Hochzeitsfotos von Braut und Bräutigam.

Schließlich kamen wir doch in der Fuggerei an. Überrascht, wie schnell die Zeit verging, ließen Linda, Konstantin und ich uns im Biergarten der Fuggerei nieder. Im Schatten, bei einem kühlen erfrischendem Getränk, begutachteten wir die ersten Aufnahmen unseres Fotoschootings. Der Bräutigam in spe erzählte noch von ein paar Ideen, die er gerne umgesetzt hätte. Ich notierte mir seine Vorschläge. Schließlich soll er von seinem Brautpaar-Shooting Fotos bekommen, von denen er begeistert sein wird.

Danach trennten sich unsere Wege. Ich freue mich schon sehr auf diese Herbsthochzeit und auf das Brautpaar-Shooting. Linda und Konstantin werden eine tolle Braut und ein toller Bräutigam sein.

Ein paar Tage später schickten mir die Zwei ihre Einladungskarte zu, die sie mit den Fotos des Vorab-Shootings gestaltet hatten. Ich war, genauso wie die Beiden, von ihrer Karte begeistert.


Das war ein tolles Brautpaar-Shooting bei eine gemütliche Hochzeit in Füssen. Carmen und Max hatten sich dazu entschlossen , ihren großen Tag nur für sich zu gestalten. Begleitet wurde das junge Brautpaar von ihrer süßen kleinen Tochter Lea. Auch ich hatte die große Ehre und durfte die kleine glückliche Familie begleiten.

Braut und Bräutigam waren sehr entspannt. Beide begrüßten mich herzlich. Das zukünftige Ehepaar war an diesem Tag das einzige Brautpaar. Deswegen hatte sich der Standesbeamte aus Füssen sehr viel Zeit für Carmen und Max genommen. Dadurch gab es diese schönen Momente, die diese Hochzeit zu einer gemütlichen Hochzeit werden ließ. Ich habe sie in vollen Zügen genießen können, auch wenn ich immer konzentriert war. Seine Worte waren rührig. Auch ich hatte zwischendurch ein paar Tränchen im Augenwinkel. Nach der Trauung sind wir für das Brautpaar-Shooting in die alte Bibliothek von Füssen gegangen. Diesen Tipp gab uns der Standesbeamte. Dank seiner Empfehlung durften wir vor den üblichen Öffnungszeiten den großen runden Raum betreten. Das frischgebackene Ehepaar und ich waren überwältigt. Für ein Hochzeit-Shooting war dieser Raum perfekt- Durch seinen Glanz, den die Bibliothek versprühte, hatte auch jedes Hochzeitsfoto seinen Charme. Danach war natürlich ein Brautpaar-Shooting mit Bergkulisse Pflicht. Auch Schloss Neuschwanstein diente als Kulisse für die Hochzeitsbilder. Vorher haben Carmen und Max aber noch ein kleines Schloss mit ihren Namen und dem Hochzeitsdatum an der Theresienbrücke befestigt. Es sollte ihre Liebe besiegeln.

Für die Hochzeitsbilder mit Schloss Neuschwanstein als Hintergrund, fuhren wir zu einer großen Wiese. Auch dort entstanden wunderschöne Brautpaarfotos.

Danach trennten sich unsere Wege. Das Brautpaar genossen ihren Hochzeitstag und ich fuhr wieder Richtung München. Es waren ein paar herrliche entspannten Stunden mit Carmen, Max und Lea.


Nein, natürlich fand die Hochzeit nicht in einem Rapsfeld statt. Aber das wäre doch auch eine lustige Idee. Zwischen dem satten Gelb „Ja“ zu sagen. In dem grün gelben Feld fand das Brautpaarshooting statt.

Aber ich greife vorweg. Zurück zum Anfang.

Es war Anfang Mai. Wir hatten uns herrliches Wetter mit Sonnenschein und kleinen Schäfchenwolken gewünscht. Es kam aber anders. Der Himmel war mit dicken grauen Wolken verhangen. Aus denen es immer wieder tröpfelte. Alles war grau in grau. Auf meinen Weg zu dem Brautpaar stieg meine Hoffnung. Ab und zu lichtete sich der Himmel. Aber als ich bei Braut und Bräutigam am Standesamt in Bad Abbach ankam, machte Petrus wieder seine Schleusen auf. Der Stimmung tat es zum Glück keinen Abbruch. Das zukünftige Ehepaar war sehr ausgelassen. Christina und Florian freuten sich schon sehr auf ihre Trauung. Es war einfach schön, das offene und fröhliche Paar kennen zu lernen.

Nach der Trauung hatten wir großes Glück. Das geplante Hochzeitsshooting konnte genau an den Plätzen stattfinden, die für das Brautpaarshooting gedacht waren. Als erstes fuhren wir zu dem Kurpark in Bad Abbach. Ausgelassen und fröhlich streiften wir durch den Park. Es entstanden wunderschöne Bilder von Braut und Bräutigam mit seinen Trauzeugen. Zwischendurch wurde immer wieder gescherzt und gelacht, bis die Tränen kamen.

Nach dem Park ging es dann zu einem nahe gelegenen Rapsfeld. Der Kontrast zwischen dem satten Gelb und dem blauen Kleid der Braut war herrlich. Mit viel Elan ging es für Braut und Bräutigam in die gelbe Pracht. Und warum nur ein Hochzeitsshooting? Der Babybauch kann doch auch sofort in Szene gesetzt werden. Gesagt, getan. Dann ein Babybauchshooting zwischen gelben Blüten oben drauf. Nachdem das Brautpaar und ich uns im und am Feld ausgetobt hatten, sind wir mit vermatschten Schuhen zurück zum Auto der Brautleute gegangen. Natürlich sind wir nicht in dem Rapsfeld herumgesprungen. Wir haben uns mit Hochzeitsfotos ausgetobt 😉 Das Brautpaar hat mich zurück zu meinem Auto gebracht. Während der Fahrt wurde wieder viel gelacht.

Es waren wunderbare Stunden mit Christina und Florian. Danke, dass ich euch kennen lernen und eure Hochzeit fotografisch begleiten durfte.


Es war November und meine vorletzte Hochzeit für das Jahr 2018. Auf das Wetter an diesem Tag waren wir schon sehr gespannt. Zieht sich der wunderbare Herbst weiter in den November hinein oder wird es kalt, nass und grau? Der Wettergott meinte es gut dem dem Brautpaar. Es war zwar kühl, aber die Sonne strahlte von einem blauen Himmel hinunter.

Gut gelaunt fuhr ich Richtung Kloster Wessobrunn. Dort fand die Hochzeit von Maria und Dominik statt. Zuerst traf ich auf den Bräutigam. Er war sehr aufgeregt und gespannt, wie seine zukünftige Frau Maria aussehen würde. Nach einer Weile traf auch die Braut ein. Sie sah in ihrem weißen Hochzeitsdirndl einfach zauberhaft aus. Die Braut strahlte mit der Sonne um die Wette. Die fröhliche Hochzeitsgesellschaft versammelte sich im Trauzimmer des Klosters. Der Gang dorthin war atemberaubend. Es war ein Traum, die zwei Verliebten dort zu sehen. Wie sie den Gang entlang schritten. Wohin sollte man nur schauen? Auf das strahlende Brautpaar, die wundervollen Gemälde an der Decke oder den endlos langen Gang hinunter? Keine Frage, natürlich auf das Brautpaar 🙂

Beim Einzug des Paares sang eine Freundin von den Beiden. Gänsehaut machte sich breit und die Tränen schossen in die Augen. Die Trauzeremonie war ernst und lustig zugleich. Der Standesbeamte hatte das perfekte Gefühl für diese Mischung. Nach der Trauung gab es draußen ein Spalier aus Seifenblasen. Die Motorradfreunde des frischgebackenen Ehemannes begrüßten die jungen Eheleute mit großem Hallo.

Nachdem die Glückwünsche entgegen genommen wurden, empfing das Brautpaar seine Gäste an einem kleinen Teich, der direkt an dem Kloster Wessobrunn lag. Es war der perfekte Ort. Ein kleines offenes Haus stand dort, die Fische zogen im Wasser ihre Kreise, die Sonne spiegelte sich auf der Wasseroberfläche und alle waren fröhlich. Konnte es schöner sein? Während sich die Hochzeitsgäste bei einem Glas Sekt vergnügten, begaben wir uns zum Hochzeits-Shooting. Das Schöne war, dass wir trotzdem noch mittendrin waren, auf der Wiese nebenan. Nach unserem Portrait-Shooting wurde es dann doch ziemlich kühl, schließlich war es eine Novemberhochzeit.

Braut, Bräutigam, Familie und Freunde machten sich auf den Weg zur Gaststätte, in der dann ausgelassen die Hochzeit gefeiert wurde.


Heute traf genau das ein, wovor wir uns im Vorgespräch gefürchtet hatten… blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und heiße Temperaturen. Aber es half nichts, der Hochzeitstermin von Katharina und Marius stand.  So hieß es für mich, rein in das Sommerkleid, Kameras eingepackt und ab zum Standesamt nach Augsburg.

Vor dem Standesamt angekommen, machte ich mich schon mal mit den Lichtverhältnissen vertraut. Kurz nach meiner Ankunft kam die Schwester der Braut und ihr Vater an. Die Schwester hatte ich sofort erkannt. Sie trug ein getupftes tolles Petticoatkleid. Es passte perfekt zu dem Hochzeitsthema: Rockeabilly. Bräutigam Marius trudelte kurz darauf auch ein. Mit ihm die Bräutigameltern und sein Trauzeuge. Nun warteten alle gespannt auf die Braut. Wie mag sie aussehen? Welches Brautkleid würde sie tragen? Plötzlich wurde die werdende Ehefrau erblickt. Strahlend, mit der sonne um die Wette, kam Katharina mit der Brautmutter die Straße Richtung Standesamt hoch. Marius, der werdende Ehemann, erblickte seine zukünftige Frau. Er fand seine Braut umwerfend. Er hatte recht. Katharina trug ein Brautkleid, das perfekt zu ihrem Hochzeitsthema Rockebilly passte. Nachdem sich die werdenden Eheleute innig begrüßt hatten, ging es in das Standesamt. Die Trauzeremonie ging leider viel zu schnell vorüber. Nach dem Ja-Wort, Ringtausch und anschließendem gratulieren, verließen das frischgebackene Ehepaar, seine Hochzeitsgesellschaft und ich das Standesamt.

Wir zogen los, um das Brautpaar-Shooting und die Hochzeitsgruppenbilder zu starten. Bei unserem Vorgespräch, das natürlich in Augsburg statt fand, hatte ich mit Katharina und Marius  schon die perfekten Shooting-Lokation heraus gesucht. So hatten wir einen perfekten Shooting-Plan und konnten ganz locker an das Shooting herangehen. Trotz der Hitze waren das Brautpaar und die Hochzeitsgäste gut gelaunt. Mit viel Eifer und Spaß waren die Jungvermählten bei der Sache und es fielen uns immer wieder gemeinsam neue Posen ein. Auch mir hat das Brautpaar-Shooting großen Spaß bereitet. Marius Ideen und meine trafen sich immer wieder in der Mitte.

Das junge Glück bewegte sich ohne Scheu vor der Kamera. Aber schaut selbst.


Auf die Hochzeit von Chloé und Roman hatte ich mich schon gefreut. Das Brautpaar hatte eine Trachtenhochzeit geplant. Schon das Vorgespräch war locker verlaufen. Der besondere Tage des jungen Paares konnte also nur entspannt werden. So war es dann auch.

Meine Kameras lagen gut verpackt im sicheren Rucksack. Die Objektive waren sicher daneben gebettet. Für mich hieß es nur noch ab ins Dirndl und Richtung Grünwalder Standesamt. Der Wettergott meinte es mit der Braut Chloé , ihrem zukünftigen Ehemann Roman und seinen Hochzeitsgästen gut. Der Himmel zeigte sich im typischen bayrischen Stil… blauer Baldachin, weiße kleine Schäfchenwolken und die Sonne strahlte. Vor dem Standesamt warteten die junge Braut, die Brauteltern und eine kleine handvoll Gäste auf den Bräutigam und die restliche Gesellschaft. Das war mal etwas anderes.

Pünktlich zur Trauung waren alle  beisammen. Fröhlich ging es in das Trauzimmer. Als der Bräutigam und die Hochzeitsgesellschaft ihre Plätze in dem großzügigen Raum eingenommen hatten, erklang die Musik und Chloé wurde von ihrem Vater hinein geführt. Die Trauzeremonie begann. Der Standesbeamte zelebrierte die Festlichkeit mit viel Witz und Charme. Er erzählte von dem Kennenlernen des Brautpaares und ließ immer wieder Anekdoten einfließen. Es wurde viel geschmunzelt und manchmal auch herzlich gelacht. Die Ernsthaftigkeit des Anlasses aber nicht. Mit einem väterlichen Augenzwinkern  ermahnte er das zukünftige Ehepaar, dass sie immer aufeinander acht geben und nie den Respekt voreinander verlieren sollten. Es war eine wundervolle Trauung, ernsthaft, humorvoll und eine große Prise Herzlichkeit.

Nach den Glückwünschen fuhren wir zur Gaststätte Menterschweige. Dort empfing das frischgebackene Ehepaar seine Gäste mit einem Glas Sekt. Die Hochzeitsgesellschaft machte es sich im Biergarten gemütlich und plauderte fröhlich miteinander. Die Stimmung war ausgelassen und entspannt. Das war die Gelegenheit das junge Glück für ein Brautpaar-Shooting zu entführen. Wir machten einen kleinen Spaziergang am Isarhochufer. So konnten sich Braut und Bräutigam entspannen, damit ich von ihnen ungezwungene Bilder einfangen konnte. Wir unterhielten uns, zwischendurch gab ich ein paar Anweisungen und schon hatte ich wunderschöne Aufnahmen von dem frischgebackenem Ehepaar im Kasten. Nach einer Weile schlenderten wir zurück. Schließlich sollte auch die Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Brautpaar abgelichtet werden.

Danach war meine Aufgabe als Hochzeitsfotografin erledigt. Ich verabschiedete mich von dem Brautpaar und ihrer Gästeschar. Ich fuhr zufrieden heim. Dort angekommen machte ich mich an die Arbeit, die Hochzeitsbilder zu bearbeiten. Schließlich sollten die zwei Verliebten ihre Erinnerungen an ihren wundervollen Tag schnell in ihren Händen halten können.