Die Hochzeit von Lilly und Martin war eine Traumhochzeit. Die Beiden hatten sich für eine Hochzeit am See entschieden. Alles, aber auch wirklich alles, hat an diesem wunderbaren Tag gepasst. Nicht nur, dass Braut und Bräutigam wundervolle Gastgeber waren, auch die Sonne strahlte von einem blauen Himmelszelt herab. Die Locationwahl war ein Traum. Familie und Freunde waren in bester Feierstimmung.

Hochzeit am See im Paulaner Biergarten am Karlsfelder See

Vor dem Seegarten wartete Martin gespannt und ungeduldig auf seine zauberhafte Lilly. Unterstützung bekam er von den Hochzeitsgästen. War da nicht in der Ferne Hufgetrappel? Gespannt sahen alle in die Richtung, aus der die Hufe zu hören waren. Und ja, als begeisterte Reiterin ließ Lilly es sich nehmen und fuhr in einer imposanten Kutschen vor. Fröhlich und strahlend winkte uns Lilly zu. Begleitet von ihrem Vater. Nach einem großen Hallo begab sich die Hochzeitsgesellschaft und Martin zur Seeterrasse. Auf der Terrasse, mit dem Blick über dem See, fand die freie Trauung statt. Es war ein Traum! Lea, die Traurednerin, hat genau die berührenden Worte gefunden, die mitten ins Herz gingen und auch zum lachen brachten. Immer wieder schauten Lilly und Martin sich verliebt an oder tauschten zarte sanfte Berührungen untereinander aus. Eine sehr schöne Geste war es, dass die Eheringe zu jedem Gast wanderten und jeder seine Wünsche, still für sich, seine Wünsche für das Brautpaar aussprechen konnte.

Nach der Trauung nahmen die frisch Verheirateten die Glückwünsche von Familie und Freunde entgegen. Nach einer kleinen Plauderrunde machten wir uns dann zum Brautpaar-Shooting auf. Im Vorfeld hatten Lilly und Martin den Wunsch geäußert, dass wir das Shooting kurz halten sollen. Perfekt war es, dass die Hochzeit am See stattfand. So stand kein Ortswechsel für die Brautpaarfotos auf dem Plan. Wir konnten uns direkt am und um den See austoben. Das war ein mega Zeitvorteil. Die Hochzeitsgesellschaft musste nicht lange auf ihr Brautpaar verzichten.

Der zeitliche Übergang vom Nachmittag zum Abend verging fließend. Schon am Nachmittag wurden Lissy und Martin  von ihrer Familie und Freunde gefeiert. am Abend wurde es dann richtig ausgelassen. Die Stimmung war großartig! Ob es der Hochzeitsspiel war, der Tortenanschnitt oder einfach nur beschwingt den Tag und den Moment feiern.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich zwei so liebe und herzliche Menschen kennenlernen und ihre Hochzeit am See begleiten durfte.

Ihr habt Euch die Hochzeitsbilder von Lilly und Martin angeschaut? Möchtet euch noch ein Brautpaarshooting am See anschauen? Dann schaut bei Cornelia und Ingo vorbei.


Eines Tages bekam ich einen Anruf. Am anderen Ende war eine Frau. Sie sagte, dass sie gerne ein Familienshooting hätte. Aber kein normales, nicht in der Natur oder Clean vor einer Fotoleinwand. Sie wünschte sich für ihre Familienbilder ein ausgefallenes Familienshooting, z.B. in einem Lost Place. Natürlich war ich von dieser Idee sofort Feuer und Flamme. Meine Frage war nur, ob sie weiß, worauf sie sich einlässt. Sie wusste es und ihre Familie auch. Super! Dann bin ich dabei. Zwei Wochen später war es dann soweit.

Ein ausgefallenes Familienshooting

Es war verdammt nebelig und kalt. Ich fuhr zuerst an „unserem“ Lost Place vorbei. Wegen dem Nebel konnte ich es nicht von der Straße aus sehen. Was der eigentliche Fall gewesen wäre. Also wieder ein Stückchen die Landstraße zurück. Am Straßenrand trafen wir uns. Zusammen fuhren wir dann in einen Feldweg hinein, der uns zu unserem Objekt der Begierde führen sollte. Plötzlich ragte aus der Nebelwand, wie aus dem Nichts, die morbide Ruine vor uns auf. Ich war vorher noch nie in dieser kleinen zerfallenen Kapelle. Kannte das verlassene Gebäude nur von Bildern.  Als ich das Überbleibsel aus vergangenen Tagen betrat, wusste ich gar nicht, wohin mit meiner Begeisterung. Sofort hatte ich viele ausgefallene Familienbilder vor meinem inneren Auge.

Los geht´s!

Also schnell den Blitz und das Stativ aufbauen. Kurze Besprechung und wir konnten starten. Ich muss schon sagen, meine Familie war sehr tapfer. Draußen war es ja schon ziemlich kalt, aber im Innern der Ruine… brrr. Für die Vier war das kein Spaß. Die Jacken wurden ausgezogen, positioniert und jetzt macht euch warme Gedanken 😉 Zwischendurch wurden die Jacken zum kurzen Aufwärmen wieder übergezogen. In dieser Zeit gab es wieder ein kurzes Update, was als nächstes passiert. Jacken wieder aus und weiter fotografieren.

Mein Fazit zum ausgefallenem Familienshooting

Es war ein ganz besonderer Nachmittag. Zum einen konnte ich mein Hobby, die Lost Place Fotografie, und meinen Job unter einen Hut bringen. Zum anderen durfte ich eine ganz besondere Familie kennen lernen. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Diese Sympathie zog sich durch den ganzen Nachmittag. Wir haben sehr viel gelacht und hatten zusammen eine Menge Spaß.

Hier geht es zu einem weiteren Shooting in einem Lost Place. Portraits für das neue Cover von Bowmen.


Eine Hüttenhochzeit ohne Berg

Eine Hüttenhochzeit feiern, ohne auf den Berg zu gehen? Klappt das? Ja! Das geht! Julia und Phillip zeigen euch, wie ihr eine Hüttenhochzeit ohne Berg feiern könnt.

Die Beiden wollten das besondere Hüttenfeeling auf ihrer Hochzeit spüren. Es sollte eine gemütliche Hüttenhochzeit werden. Aber wie bekommt man dieses anheimelnde Gefühl, wenn die Hochzeit in der Nähe von München stattfinden soll? Wenn man den Hochzeitsgästen eine lange Anreise ersparen möchte? Die Lösung liegt in Egling. Dort gibt es die bayrisch urige “ Alm “ .

Schon beim Betreten dieser griabign Almhütte , fühlt man sich direkt in die Bergwelt versetzt. Rundherum gibt es wunderbare Fotolocation, die in das Brautpaar-Shooting mit einbezogen werden können.

So mussten auch wir gar nicht erst irgendwo hinfahren. Das Brautpaar-Shooting fand direkt vor Ort statt. Zuerst begrüßten Braut und Bräutigam ihre Gäste mit einem kleinen Sektumtrunk. Ein lockeres Geplauder unter der Hochzeitsgesellschaft entstand. Das war für uns die Gelegenheit, kurz zu unserem Shooting aufzubrechen. Ja, richtig gelesen. Für einen kurzen Moment. Vor der Kirche hatten wir schon das ein oder andere Bild zusammen gemacht. An der Alm sollten dann noch ein paar Brautpaarbilder dazu kommen. So gingen wir zu den schönsten Plätzen rund um die Almhütte. Wir fingen nochmal zusammen wunderschöne Paarbilder ein. Die Zeit, die wir dafür brauchten, war wirklich nicht lang. So mussten die Hochzeitsgästen nur eine kurze Zeit auf ihr Brautpaar verzichten. Die gemütliche Hüttenhochzeit konnte weiter ihren Lauf nehmen.

Ihr möchtet noch eine Hüttenhochzeit in den Bergen sehen? Dann schaut bei Carmen und Max vorbei. Die Zwei feierten im Almbad Huberspitz


Es ist der Morgen eures Hochzeitstages – du wachst auf. Es wird ein Brautpaarshooting bei Regen.

Als erstes schweift dein Blick zum Fenster. Dein erster Gedanke ist: „Bitte nicht! Lass es nicht wahr sein!“ Der Himmel ist mit dunklen schweren Wolken verhangen. Es ist grau in grau. Der Regen prasselt an dein Fenster. Genau das Hochzeitswetter, das du dir gar nicht gewünscht hast. Der zweite Gedanke taucht auf. „Hoffentlich hat unser Hochzeitsfotograf einen Plan B für unser Brautpaarshooting bei Regen.

So, oder so ähnlich, erging es Joana an ihrem Hochzeitstag.

Brautpaarshooting bei Regen. Geht das?

Ich kann euch beruhigen. Das geht. Plan B ist immer im Hinterkopf dabei.

Das erste Utensil, das den Weg in mein Auto gefunden hatte, war mein durchsichtiger Regenschirm. Damit ihr nicht komplett von einem bunten Regenschirm überdeckt werdet, bekommt ihr den durchsichtigen Schirm in die Hand gedrückt. Vor dem Standesamt kann ich so um euch rum sein und fotografieren. Dieser Schirm ist bei Regen immer dabei.

Unser Brautpaarshooting bei Regen

Am Morgen von Joanas und Patricks Hochzeit bin ich eher, wie geplant, Richtung Neufahrn gefahren. Ich wollte genügend Zeit haben, um mich nach einem trockenen Platz, für das Brautpaarshooting im Regen, umzuschauen. Ich fuhr also durch die Straßen von Neufahrn. Da lag es plötzlich vor mir. Ein verlassenes Bauernhaus. Perfekt! Das alte Bauernhaus bot eine tolle Fotolokation. Ein Dach über den Kopf hatten wir für, das Brautpaarshooting im Regen, auch. Das morbide Haus lag in der Nähe des Standesamtes. So konnten wir bequem rüber laufen. Mein Brautpaar war von der Idee begeistert.

Das Brautpaarshooting im Regen hatte den Beiden richtig Spaß gemacht. Wir haben viel gelacht und waren ausgelassen. So hatte der Regen auch noch etwas Gutes. Es entstanden tolle Hochzeitsbilder, mit einem außergewöhnlichen Hintergrund.

Ihr möchtet noch mehr Bilder aus einem Shooting in einem Lost Place sehen?

Dann schaut bei Bowmen vorbei


Es war Freitag und der heißeste Tag im August ☀️ An diesem besonderen Tag sollten nicht nur Freudentränen fließen. Ich war als Hochzeitsfotografin München in Ingolstadt unterwegs.

Im Schutz des Ingolstädter Rathaus suchte sich mein Brautpaar ein schattiges Plätzchen. Die Hochzeitsgesellschaft war darüber sehr glücklich. Sie gesellten sich zu den Beiden. Noch glücklicher sahen Tanja und Manuel aus, als wir das Rathaus in Ingolstadt betreten durften. Uns empfingen kühle Mauern. Es war herrlich! Innen warteten wir dann darauf, dass wir das Trauzimmer betreten durften.

Nach der Trauung ging es wieder raus, in die Hitze. Draußen nahm das frischgebackene Ehepaar seine Glückwünsche entgegen. In diesem Moment wurde die Sonne, die vom Himmel brannte, vergessen. Das Paar strahlte mit der Sonne um die Wette.

Familie und Freunde machten sich nach den Glückwünschen auf den Weg zur Feierlokation. Tanja, Manuel und ich fuhren zum alten Bundesgartenschaugelände. Dort sollten die Zwei, für den heutigen Tag, nochmal ganz für sich sein. Einfach ihren stillen Moment genießen. Zwischendurch gab es auch noch eine kleine Erfrischung. Aber dazu später mehr 🙂

Das Brautpaarshooting

Als Hochzeitsfotografin München hielt ich Ausschau nach schattigen Plätzen. Schließlich wollte ich mein Brautpaar nicht in die direkte Sonne stellen. Die Schatten, die es auf den Gesichtern geben würde, wären zu hart und unschön. Zum Glück war die Auswahl an schattigen Plätzen groß. Dann sah ich plötzlich das Wasser! Eine Idee schoss mir sofort durch den Kopf. Wasser, Hitze! Da waren Wasserspiele vorprogrammiert! Spaß und Erfrischung! Leider gab es einen Haken. Wir hatten kein Handtuch dabei. Mist! Eine Mutter saß am Rand und beobachtete ihre kleine Tochter beim Herumplanschen. Ein Handtuch lag neben ihr. Also nichts wie hin. Die Mutter fragen, ob sie so nett wäre, uns ihr Handtuch kurz auszuleihen. Sie blickte zu mir hoch. Dabei fiel ihr Blick auf Braut und Bräutigam. Und wer kann schon einem Brautpaar einen Wunsch abschlagen? Deswegen konnte auch sie nicht nein sagen.  Mit dem Handtuch bewaffnet, ging es zum Wasser zurück. Dort hieß es Schuhe aus und zack ins Wasser! Das tat gut! Meine beiden Verliebten genossen diese kurze Abkühlung sehr. Dabei entstanden lustige Hochzeitsfotos von der Hochzeitsfotografin München.

Nach kurzer Zeit hieß es wieder: raus aus dem Wasser, Füße abtrocken, Danke sagen. Es ging zurück zu den Gästen. Sie sollten nicht zu lange, auf ihr Brautpaar, verzichten müssen. Mich hatte es sehr gefreut, dass Tanja und Michael diese spontane Idee mitmachten.

Ihr möchtet noch mehr Bilder von der Hochzeitsfotografin München sehen? Dann schaut euch mein Portfolio an.


Ausgefallene Hochzeitsbilder in einer verrückten Zeit

Obwohl es gefühlt drunter und drüber geht, möchten Sabine und Tim heiraten. Trotz der Einschränkungen. Hut ab! Natürlich wünschten sich die Beiden auch ausgefallene Hochzeitsbilder. Die Familie darf nicht mit in das Trauzimmer und muss, unten im Freien, warten. Nur die Trauzeugen und ich dürfen mit rein. Zum Glück ist das wieder erlaubt. So muss das Brautpaar nicht auf Hochzeitsbilder verzichten. Die anschließende Feier fällt auch nicht so aus, wie die Beiden es sich vorgestellt hatten.

Ausgefallene Hochzeitsbilder, geht das?

Ein Morgen im Mai. Der Himmel ist grau, es tröpfelt leicht. So ein Mist! Dann heißt es für mich, den durchsichtigen Regenschirm nicht vergessen. Den brauche ich später für die Hochzeitsbilder. Am KVR in München angekommen, reißt der Himmel auf, juchu! So kann ich die ersten Hochzeitsfotos draußen aufnehmen. Das Ankommen der Familie und des Brautpaares. Mit Trauzeugen, Braut und Bräutigam betrete ich zusammen das KVR. Oben im Trauzimmer angekommen, wird meine zweite Kamera nicht für Fotos genutzt. Bei der Trauung von Sabine und Tim kam sie dieses Mal als Filmkamera zum Einsatz. Außergewöhnliche Zeiten erfordern nun mal außergewöhnliche Maßnahmen 🙂 So kann das Brautpaar später das Ja-Wort der Familie zeigen.

Nach der Trauung mussten wir noch ein Weilchen warten. Die Urkunde musste neu ausgestellt werden. Der Bräutigam wurde aus versehen zehn Jahre älter gemacht. Diese Zeit nutzten wir auf dem Balkon des KVR. Dort fingen wir mit den ausgefallenen Hochzeitsbildern an. Trotz Regen entstanden tolle Portraitaufnahmen. Nachdem die neue Urkunde ausgehändigt wurde, konnte sich das Brautpaar von seiner Familie, vor dem Eingang des KVR, feiern lassen. Jubelnd wurden sie in Empfang genommen. Nach den Glückwünschen und Gruppenaufnahmen gingen wir runter in das Parkhaus. Dort gab es nochmal ein kleines Brautpaar-Shooting mit außergewöhnlichen Hochzeitsbildern. Das Parkhaus ist eine tolle Fotolocation und wir blieben trocken 😉

Danach wagten wir uns noch zur Bavaria, wir hatten ja einen Schirm dabei. Nach einer Weile fielen aber dicke Regentropfen vom Himmel. Wir brachen das Hochzeit-Shooting ab. Das war aber nicht ärgerlich, schließlich hatten wir schon viele schöne ausgefallene Hochzeitsbilder eingefangen.

Auf der Hackerbrücke verabschiedeten wir uns. Ich wünschte den Beiden noch einen wunderschönen Tag und dass sie ihren Hochzeitstag genießen sollten, trotz der Einschränkungen.

Ich hatte großen Respekt davor, dass Sabine und Tim in dieser Zeit geheiratet hatten. Auch davor, dass Beide ihren Tag genossen und ihre gute Laune nicht verloren hatten.  Schließlich freut man sich riesig, plant und bereitet vieles vor. Und dann kann doch nicht so gefeiert werden, wie man es sich vorgestellt hat. Danke, dass ich euch ein Stück begleiten durfte.

Hier findet hier einen weiteren Bericht einer Regenhochzeit


Im Februar erwartete mich eine kleine Hochzeitsgesellschaft in Fürstenfeldbruck. Die Mutter des Bräutigams hatte mich als Hochzeitsfotografin gebucht. Sie hätte es schade gefunden, keine Hochzeitsbilder von ihrem Sohn zu haben. Natürlich auch von ihrer Schwiegertochter und diesem bedeutenden Tag.

Die Trauung

Ich war schon sehr auf Braut und Bräutigam gespannt. Schließlich hatte ich bisher nur die Mutter kennen gelernt. Auch auf das Standesamt in FFB war ich sehr neugierig. Der Wettergott war gnädig. Für Februar war es das perfekte Hochzeitswetter. Braut und Bräutigam waren sehr entspannt und locker. Die Stimmung an diesem bedeutungsvollen Tag war toll. Fröhlich marschierte die Hochzeitsgesellschaft in das Standesamt. Die Gäste nahmen schon mal ihre Plätze ein. Kurz darauf erschien der Standesbeamte. Das zukünftigen Ehepaar folgte ihm. Es konnte losgehen. Leider durfte ich nicht die ganze Zeit fotografieren. Nur während der Trauzeremonie war es mir gestattet, dass ich meine Kamera zücken durfte. Aber nun gut, manchmal ist das so. Trotzdem sind wunderschöne Bilder im Standesamt entstanden. Auch ein paar „Tränchenbilder“ wurden eingefangen.

Dafür durften wir nach der Trauung das wunderschöne Trauzimmer, für die Portrait-Aufnahmen und Gruppenbilder, benutzen. So wurde mein Herz als Hochzeitsfotografin beglückt. Auch der Außenbereich konnte für die Erinnerungsaufnahmen genutzt werden.

Nachdem ich als Hochzeitsfotografin meine Arbeit beendet hatte, wünschte ich den frisch Vermählten und seiner Hochzeitsgesellschaft einen wunderschönen Tag. Sie sollten ihren besonderen Tag noch in vollen Zügen genießen.

Hier geht es zu einer Winterhochzeit 


Auf die Hochzeit von Chloé und Roman hatte ich mich schon gefreut. Das Brautpaar hatte eine Trachtenhochzeit geplant. Schon das Vorgespräch war locker verlaufen. Der besondere Tage des jungen Paares konnte also nur entspannt werden. So war es dann auch.

Meine Kameras lagen gut verpackt im sicheren Rucksack. Die Objektive waren sicher daneben gebettet. Für mich hieß es nur noch ab ins Dirndl und Richtung Grünwalder Standesamt. Der Wettergott meinte es mit der Braut Chloé , ihrem zukünftigen Ehemann Roman und seinen Hochzeitsgästen gut. Der Himmel zeigte sich im typischen bayrischen Stil… blauer Baldachin, weiße kleine Schäfchenwolken und die Sonne strahlte. Vor dem Standesamt warteten die junge Braut, die Brauteltern und eine kleine handvoll Gäste auf den Bräutigam und die restliche Gesellschaft. Das war mal etwas anderes.

Pünktlich zur Trauung waren alle  beisammen. Fröhlich ging es in das Trauzimmer. Als der Bräutigam und die Hochzeitsgesellschaft ihre Plätze in dem großzügigen Raum eingenommen hatten, erklang die Musik und Chloé wurde von ihrem Vater hinein geführt. Die Trauzeremonie begann. Der Standesbeamte zelebrierte die Festlichkeit mit viel Witz und Charme. Er erzählte von dem Kennenlernen des Brautpaares und ließ immer wieder Anekdoten einfließen. Es wurde viel geschmunzelt und manchmal auch herzlich gelacht. Die Ernsthaftigkeit des Anlasses aber nicht. Mit einem väterlichen Augenzwinkern  ermahnte er das zukünftige Ehepaar, dass sie immer aufeinander acht geben und nie den Respekt voreinander verlieren sollten. Es war eine wundervolle Trauung, ernsthaft, humorvoll und eine große Prise Herzlichkeit.

Nach den Glückwünschen fuhren wir zur Gaststätte Menterschweige. Dort empfing das frischgebackene Ehepaar seine Gäste mit einem Glas Sekt. Die Hochzeitsgesellschaft machte es sich im Biergarten gemütlich und plauderte fröhlich miteinander. Die Stimmung war ausgelassen und entspannt. Das war die Gelegenheit das junge Glück für ein Brautpaar-Shooting zu entführen. Wir machten einen kleinen Spaziergang am Isarhochufer. So konnten sich Braut und Bräutigam entspannen, damit ich von ihnen ungezwungene Bilder einfangen konnte. Wir unterhielten uns, zwischendurch gab ich ein paar Anweisungen und schon hatte ich wunderschöne Aufnahmen von dem frischgebackenem Ehepaar im Kasten. Nach einer Weile schlenderten wir zurück. Schließlich sollte auch die Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Brautpaar abgelichtet werden.

Danach war meine Aufgabe als Hochzeitsfotografin erledigt. Ich verabschiedete mich von dem Brautpaar und ihrer Gästeschar. Ich fuhr zufrieden heim. Dort angekommen machte ich mich an die Arbeit, die Hochzeitsbilder zu bearbeiten. Schließlich sollten die zwei Verliebten ihre Erinnerungen an ihren wundervollen Tag schnell in ihren Händen halten können.


Es war einmal… Das wäre der perfekte Anfang für die Hochzeit von Kim und Alex auf Schloss Aufhausen.

Die Sonne strahlte von dem blauen Himmel hinunter. Es war das perfekte Wetter für eine traumhafte Hochzeit. Froh gelaunt und mit großer Neugier machte ich mich in Richtung Schloss Aufhausen bei Erding auf. Diese Hochzeitslokation kannte ich noch nicht. Was würde mich erwarten? Ich war sehr gespannt. Bei meiner Ankunft war ich überwältigt. Hinter den alten romantischen Gemäuern lag ein riesiger Garten. Ein großer alter Baum prangte auf der saftigen Grünfläche und spendete viel Schatten. Eine verträumte Schaukel baumelte von einem dicken Ast herunter. An diesem herrlichen Fleck Garten sollte die Trauung stattfinden. Ich ging ein bisschen durch das überwältigende Anwesen , um mich schon mal für das Brautpaar-Shooting inspirieren zulassen. Die Shooting-Ideen kamen nur so in meinen Kopf .

Die ersten Hochzeitsgäste trudelten langsam ein und ich erblickte den Bräutigam Alex. Wir unterhielten uns kurz. Schnell ließ ich den jungen Mann wieder in Ruhe. Je näher der kleine Zeiger der Turmuhr zu der Drei und der große der Zwölf näher rückte,desto nervöser wurde Alex. Schließlich würde er dann seine Braut zum ersten Mal sehen. Auch Kim stattete ich einen kurzen Besuch ab. Sie konnte es gar nicht mehr erwarten, ihren zukünftigen Mann zu sehen. Endlich war es soweit. Die weiße Hochzeitskutsche kam vorgefahren. Nun konnte es los gehen. Nico, der Trauzeuge der Braut, begleitete Kim. Er half ihr beim Einstieg und Beide fuhren gemeinsam Richtung Bräutigam. Vor dem weißen Teppich hielt der Zweispänner und Nico führte Kim zu Alex. Es war schön zu sehen, wie gerührt der Bräutigam von seiner Braut war. Dies ist immer ein besonderer Augenblick.

Die Trauzeremonie war wunderschön. Die Standesbeamtin erzählte ein bisschen aus dem Nähkästchen der Brautleute. Durch ihre erfrischende Art, zauberte sie immer wieder ein Lächeln auf die Hochzeitsgäste. Aber auch das Brautpaar musste immer wieder schmunzeln und schauten sich dabei verliebt in die Augen.

Nach der Trauung empfing das frischgebackene Ehepaar ihre Familie und Freunde. Für die Hochzeitsgäste und das junge Glück gab es eine kleine Stärkung in dem herrlichen Schlossgarten unter dem riesigen Baum. Nachdem Kim und Alex sich ein wenig mit der Gästescharr unterhalten hatten, lösten wir uns von der Hochzeitsgesellschaft und machten uns auf die Reise durch den herrlichen Garten, um die Verliebten an ihrem besonderen Tag in Bildern festzuhalten.

Es war einfach traumhaft, aber schaut selbst.


Mitte Juni durfte ich die Hochzeit von Carmen und Max fotografisch begleiten. Zwei Tage lang wurde dafür eine Hütte am Schliersee angemietet. Für den Freitag hatten die zwei Verliebten die standesamtliche Hochzeit geplant und am Samstag folgte die freie Trauung.

Freitagmorgen ging es von München aus los. Am Parkplatz in Hausham angekommen, hieß es Rucksack geschultert und ab nach oben. Aber ich hatte Glück. Ein freundlicher Autofahrer hielt an und fragte, ob ich zur Huberspitzalm wollte. Nach meinem Ja lud er mich ein, dass ich mit ihm hochfahren könnte. Ich überlegte nicht lang, der Fotorucksack landete auf dem Rücksitz und ich auf dem Beifahrersitz. Schon ging es in windeseile auf die Alm.

Oben angekommen war ich überwältigt. Die Hütte war urgemütlich und es bot sich mir ein wunderbarer Blick über den Schliersee. Es war ein herrlicher Ort, um sich dort das Ja-Wort zu geben. Das Brautpaar begrüßte mich freudestrahlend. Sie lachten mit der Sonne um die Wette und machten einen völlig entspannten Eindruck. Nach und nach trudelte die Hochzeitsgesellschaft ein. Langsam wurde es Zeit, dass sich die Braut und der Bräutigam ihre Festtagsrobe anlegten. Zuerst begleitete ich Max, um ein paar Eindrücke einzufangen. Nach ein paar schönen Aufnahmen, ließ ich ihn dann doch alleine. Langsam stieg seine Nervosität. Ich klopfte leise bei Carmen an die Tür. Ihre Trauzeugin ließ mich ein. Es entwickelte sich sofort ein lockeres Gespräch und so entstanden auch von der Braut wunderschöne emotionale Bilder. Aber auch ihr wollte ich noch vor der Trauung ein bisschen Zeit für sich geben. Deswegen mischte ich mich unter die Gäste.

Dann kam der große Augenblick. Max erwartete mit der Standesbeamtin und den Hochzeitsgästen  seine wunderschöne Braut. Die ersten Töne der Einmarschmusik erklangen und Max zukünftige Frau erschien. Der Bräutigam war ganz gerührt. Während der Trauzeremonie hielten sich die Zwei immer wieder an den Händen fest. Die emotionale Bindung zwischen ihnen konnte man spüren. Nach der Trauung fiel die Spannung von dem frischgebackenem Ehepaar ab. Sie nahmen glücklich die Glückwünsche ihrer Gäste entgegen und ließen sich nun in den Tag treiben. Carmen und Max genossen jeden Augenblick.

Am frühen Abend machte ich mich auf den Weg zu meinem Auto, um wieder Richtung München zu fahren.

Am Samstagmorgen ging es dann wieder Richtung Schliersee. Ich freute mich schon auf einen nächsten besonderen Tag. Dieses Mal hielt kein Auto und ich marschierte Richtung Huberspitzalm. Oben angekommen spürte ich sofort, dass die Stimmung wieder entspannt und ausgelassen war. Die Sicht auf den Schliersee war wieder traumhaft. Kein Wölkchen bedeckte den Himmel. Alles war perfekt für eine romantische freie Trauung. Die Traurednerin Gaby Iffland war rührend und ich glaube, es blieb kein Auge trocken. Wie auch gestern, hielten Carmen und Max sich an den Händen fest. Dabei schauten sie sich immer wieder verliebt in die Augen. Aber auch ein paar Tränchen wurden ab und an verstohlen aus den Augenwinkel gewischt. Wie am Vortag ließ sich das Brautpaar in den Tag fallen, genoss jede Sekunde in vollen Zügen und ließ sich treiben.

Es war wunderbar, das Brautpaar Carmen und Max an ihren Tagen begleiten zu dürfen. Ich bin dankbar, so liebe Menschen kennen gelernt zu haben.