Es war der heißeste Tag im August. An diesem besonderen Tag sollten nicht nur Freudentränen fließen, als ich als Hochzeitsfotografin München in Ingolstadt unterwegs war.

Das Brautpaar Tanja und Michael suchten sich, im Schutz des Ingolstädter Rathaus, ein schattiges Plätzchen. Ihre Hochzeitsgesellschaft war darüber glücklich. Sie gesellten sich zu den Beiden. Noch glücklicher sahen das Brautpaar und seine Gäste aus, als wir das kühle Rathaus in Ingolstadt betreten durften. Es war herrlich! Innen warteten wir darauf, dass wir den Trausaal betreten durften.

Nach der Trauung ging es wieder raus in die Hitze. Draußen nahm das frischgebackene Ehepaar seine Glückwünsche entgegen. In diesem Moment wurde die Sonne, die vom Himmel brannte, vergessen. Das Paar strahlte mit der Sonne um die Wette.

Nach den Glückwünschen machten sich Familie und Freunde auf den Weg zur Feierlocation. Tanja, Manuel und ich fuhren zum BuGa Gelände. Dort sollten die Zwei, für den heutigen Tag, nochmals ganz für sich sein. Einfach ihre stillen Momente für sich genießen. Zwischendurch gab es auch noch eine kleine Erfrischung. Aber dazu später mehr 🙂

 

Als Hochzeitsfotografin München in Ingolstadt hielt ich Ausschau nach schattigen Plätzen. Schließlich wollte ich mein Brautpaar nicht in die Sonne stellen. Die Schatten, die es auf den Gesichtern geben würde, wären zu hart und nicht schön. Zum Glück war die Auswahl an schattigen Plätzen groß. Dann sah ich plötzlich das Wasser! Eine Idee schoss mir sofort in den Kopf. Wasser, Hitze! Da gibt es nur Wasserspiele! Spaß und Erfrischung! Leider gab es einen Haken. Wir hatten kein Handtuch dabei. Mist! Eine Mutter saß am Rand und beobachtete ihre Tochter beim Herumplanschen. Ein Handtuch lag neben ihr. Also nichts wie hin. Die Mutter fragen, ob sie so nett wäre und uns ihr Handtuch kurz ausleihen würde. Sie blickte zu mir hoch und ihr Blick fiel auf Tanja und Michael. Wer kann einem Brautpaar einen Wunsch abschlagen? Sie konnte nicht mehr nein sagen.  Mit dem Handtuch bewaffnet, ging es zum Wasser und es hieß Schuhe aus. Zack ins Wasser! Das tat gut! Meine Verliebten genossen genossen diese kurze Abkühlung sehr. Dabei entstanden lustige Hochzeitsfotos von der Hochzeitsfotografin München.

Nach kurzer Zeit hieß es wieder: raus aus dem Wasser, Füße abtrocken, Danke sagen und weiter geht es, zu den Gästen. Sie sollten nicht zu lange auf ihr Brautpaar verzichten müssen. Mich hat es sehr gefreut, dass Tanja und Michael diese spontane Idee mitgemacht hatten.

Ihr möchtet noch mehr Bilder von der Hochzeitsfotografin München sehen? Dann schaut doch hier vorbei

https://www.lightpainting-fotografie.de/portfolio/


Obwohl es gerade eine verrückte Zeit ist, möchten Sabine und Tim heiraten, trotz der Einschränkungen. Hut ab! Die Familie darf nicht mit in das Trauzimmer und muss, unten im Freien, warten. Nur die Trauzeugen und ich dürfen mit rein. Zum Glück ist das wieder erlaubt. So muss das Brautpaar nicht auf Hochzeitsbilder verzichten. Die Feier anschließend fällt auch nicht so aus, wie die Beiden es sich vorgestellt hatten.

Ein Morgen im Mai, der Himmel ist grau und es tröpfelt leicht. So ein Mist! Dann heißt es für mich, den durchsichtigen Regenschirm nicht vergessen. Den brauche ich später für die Hochzeitsbilder. Am KVR in München angekommen, reißt der Himmel auf, juchu! So kann ich die ersten Hochzeitsfotos draußen aufnehmen, das Ankommen der Familie und des Brautpaares. Mit Trauzeugen, Braut und Bräutigam gehe ich zusammen in das KVR. Oben im Trauzimmer wird meine zweite Kamera nicht für Fotos genutzt. Bei der Trauung von Sabine und Tim kam sie dieses Mal als Filmkamera zum Einsatz. Außergewöhnliche Zeiten erfordern nun mal außergewöhnliche Maßnahmen. So kann das Brautpaar später das Ja-Wort der Familie zeigen.

Nach der Trauung mussten wir noch ein Weilchen warten. Die Urkunde musste neu ausgestellt werden. Der Bräutigam wurde aus versehen zehn Jahre älter gemacht. Diese Zeit nutzten wir auf dem Balkon des KVR. Dort fingen wir mit den Hochzeitsbildern an. Trotz Regen entstanden tolle Portraitaufnahmen. Nachdem die neue Urkunde ausgehändigt wurde, konnte sich das Brautpaar von seiner Familie vor dem Eingang des KVR feiern lassen. Jubelnd wurden sie in Empfang genommen. Nach den Glückwünschen und Gruppenaufnahmen gingen wir runter in das Parkhaus. Dort gab es nochmal ein kleines Brautpaar-Shooting mit außergewöhnlichen Hochzeitsbildern. Das Parkhaus ist eine tolle Fotolocation und wir blieben trocken 😉

Danach wagten wir uns noch zur Bavaria, wir hatten ja einen Schirm dabei. Nach einer Weile fielen aber dicke Regentropfen vom Himmel. Wir brachen das Hochzeit-Shooting ab. Das war aber nicht ärgerlich, schließlich hatten wir schon viele schöne Hochzeitsbilder eingefangen.

Auf der Hackerbrücke verabschiedeten wir uns. Ich wünschte den Beiden noch einen schönen Tag und dass sie ihren Tag genießen sollten, trotz der Einschränkungen.

Ich habe großen Respekt davor, dass Sabine und Tim in dieser Zeit geheiratet haben. Auch davor, dass Beide ihren Tag genossen und ihre gute Laune nicht verloren haben.  Schließlich freut man sich riesig, plant und bereitet vieles vor. Und dann kann man doch nicht so feiern, wie man es sich vorgestellt hat. Danke, dass ich euch ein Stück begleiten durfte.


Im Februar erwartete mich eine kleine Hochzeitsgesellschaft in Fürstenfeldbruck. Die Mutter des Bräutigams hatte mich als Hochzeitsfotografin gebucht. Es wäre ja schade gewesen, wenn es keine emotionalen Hochzeitsbilder von der Hochzeit ihres Sohnes Robert und zukünftigen Schwiegertochter Melanie gegeben hätte.

Ich war schon sehr auf Braut und Bräutigam gespannt. Schließlich hatte ich bisher nur die Mutter kennen gelernt. Auch auf das Standesamt in FFB war ich sehr neugierig. Der Wettergott war gnädig und für Februar war es das perfekte Hochzeitswetter. Braut und Bräutigam waren sehr entspannt und locker. Die Stimmung an diesem besonderen Tag war toll. Fröhlich marschierte die Hochzeitsgesellschaft in das Standesamt und nahm schon mal ihre Plätze ein. Kurz darauf erschien der Standesbeamte mit dem zukünftigen Ehepaar und es konnte losgehen. Leider durfte ich nicht die ganze Zeit fotografieren, nur während der Trauzeremonie. Aber nun gut. Trotzdem sind wunderschöne Bilder im Standesamt entstanden. Auch ein paar „Tränchenbilder“ wurden eingefangen.

Nach der Trauung durften wir das wunderschöne Trauzimmer von Fürstenfeldbruck für die Portrait-Aufnahmen und Gruppenbilder benutzen. So wurde mein Herz als Hochzeitsfotografin beglückt. Auch der Außenbereich konnte für die Erinnerungsaufnahmen genutzt werden.

Nachdem ich als Hochzeitsfotografin meine Arbeit beendet hatte, wünschte ich den frisch Vermählten und seiner Hochzeitsgesellschaft einen wunderschönen Tag, den sie in vollen Zügen genießen sollten.


Auf die Hochzeit von Chloé und Roman hatte ich mich schon gefreut. Das Brautpaar hatte eine Trachtenhochzeit geplant. Schon das Vorgespräch war locker verlaufen. Der besondere Tage des jungen Paares konnte also nur entspannt werden. So war es dann auch.

Meine Kameras lagen gut verpackt im sicheren Rucksack. Die Objektive waren sicher daneben gebettet. Für mich hieß es nur noch ab ins Dirndl und Richtung Grünwalder Standesamt. Der Wettergott meinte es mit der Braut Chloé , ihrem zukünftigen Ehemann Roman und seinen Hochzeitsgästen gut. Der Himmel zeigte sich im typischen bayrischen Stil… blauer Baldachin, weiße kleine Schäfchenwolken und die Sonne strahlte. Vor dem Standesamt warteten die junge Braut, die Brauteltern und eine kleine handvoll Gäste auf den Bräutigam und die restliche Gesellschaft. Das war mal etwas anderes.

Pünktlich zur Trauung waren alle  beisammen. Fröhlich ging es in das Trauzimmer. Als der Bräutigam und die Hochzeitsgesellschaft ihre Plätze in dem großzügigen Raum eingenommen hatten, erklang die Musik und Chloé wurde von ihrem Vater hinein geführt. Die Trauzeremonie begann. Der Standesbeamte zelebrierte die Festlichkeit mit viel Witz und Charme. Er erzählte von dem Kennenlernen des Brautpaares und ließ immer wieder Anekdoten einfließen. Es wurde viel geschmunzelt und manchmal auch herzlich gelacht. Die Ernsthaftigkeit des Anlasses aber nicht. Mit einem väterlichen Augenzwinkern  ermahnte er das zukünftige Ehepaar, dass sie immer aufeinander acht geben und nie den Respekt voreinander verlieren sollten. Es war eine wundervolle Trauung, ernsthaft, humorvoll und eine große Prise Herzlichkeit.

Nach den Glückwünschen fuhren wir zur Gaststätte Menterschweige. Dort empfing das frischgebackene Ehepaar seine Gäste mit einem Glas Sekt. Die Hochzeitsgesellschaft machte es sich im Biergarten gemütlich und plauderte fröhlich miteinander. Die Stimmung war ausgelassen und entspannt. Das war die Gelegenheit das junge Glück für ein Brautpaar-Shooting zu entführen. Wir machten einen kleinen Spaziergang am Isarhochufer. So konnten sich Braut und Bräutigam entspannen, damit ich von ihnen ungezwungene Bilder einfangen konnte. Wir unterhielten uns, zwischendurch gab ich ein paar Anweisungen und schon hatte ich wunderschöne Aufnahmen von dem frischgebackenem Ehepaar im Kasten. Nach einer Weile schlenderten wir zurück. Schließlich sollte auch die Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Brautpaar abgelichtet werden.

Danach war meine Aufgabe als Hochzeitsfotografin erledigt. Ich verabschiedete mich von dem Brautpaar und ihrer Gästeschar. Ich fuhr zufrieden heim. Dort angekommen machte ich mich an die Arbeit, die Hochzeitsbilder zu bearbeiten. Schließlich sollten die zwei Verliebten ihre Erinnerungen an ihren wundervollen Tag schnell in ihren Händen halten können.


Es war einmal… Das wäre der perfekte Anfang für die Hochzeit von Kim und Alex auf Schloss Aufhausen.

Die Sonne strahlte von dem blauen Himmel hinunter. Es war das perfekte Wetter für eine traumhafte Hochzeit. Froh gelaunt und mit großer Neugier machte ich mich in Richtung Schloss Aufhausen bei Erding auf. Diese Hochzeitslokation kannte ich noch nicht. Was würde mich erwarten? Ich war sehr gespannt. Bei meiner Ankunft war ich überwältigt. Hinter den alten romantischen Gemäuern lag ein riesiger Garten. Ein großer alter Baum prangte auf der saftigen Grünfläche und spendete viel Schatten. Eine verträumte Schaukel baumelte von einem dicken Ast herunter. An diesem herrlichen Fleck Garten sollte die Trauung stattfinden. Ich ging ein bisschen durch das überwältigende Anwesen , um mich schon mal für das Brautpaar-Shooting inspirieren zulassen. Die Shooting-Ideen kamen nur so in meinen Kopf .

Die ersten Hochzeitsgäste trudelten langsam ein und ich erblickte den Bräutigam Alex. Wir unterhielten uns kurz. Schnell ließ ich den jungen Mann wieder in Ruhe. Je näher der kleine Zeiger der Turmuhr zu der Drei und der große der Zwölf näher rückte,desto nervöser wurde Alex. Schließlich würde er dann seine Braut zum ersten Mal sehen. Auch Kim stattete ich einen kurzen Besuch ab. Sie konnte es gar nicht mehr erwarten, ihren zukünftigen Mann zu sehen. Endlich war es soweit. Die weiße Hochzeitskutsche kam vorgefahren. Nun konnte es los gehen. Nico, der Trauzeuge der Braut, begleitete Kim. Er half ihr beim Einstieg und Beide fuhren gemeinsam Richtung Bräutigam. Vor dem weißen Teppich hielt der Zweispänner und Nico führte Kim zu Alex. Es war schön zu sehen, wie gerührt der Bräutigam von seiner Braut war. Dies ist immer ein besonderer Augenblick.

Die Trauzeremonie war wunderschön. Die Standesbeamtin erzählte ein bisschen aus dem Nähkästchen der Brautleute. Durch ihre erfrischende Art, zauberte sie immer wieder ein Lächeln auf die Hochzeitsgäste. Aber auch das Brautpaar musste immer wieder schmunzeln und schauten sich dabei verliebt in die Augen.

Nach der Trauung empfing das frischgebackene Ehepaar ihre Familie und Freunde. Für die Hochzeitsgäste und das junge Glück gab es eine kleine Stärkung in dem herrlichen Schlossgarten unter dem riesigen Baum. Nachdem Kim und Alex sich ein wenig mit der Gästescharr unterhalten hatten, lösten wir uns von der Hochzeitsgesellschaft und machten uns auf die Reise durch den herrlichen Garten, um die Verliebten an ihrem besonderen Tag in Bildern festzuhalten.

Es war einfach traumhaft, aber schaut selbst.


Mitte Juni durfte ich die Hochzeit von Carmen und Max fotografisch begleiten. Zwei Tage lang wurde dafür eine Hütte am Schliersee angemietet. Für den Freitag hatten die zwei Verliebten die standesamtliche Hochzeit geplant und am Samstag folgte die freie Trauung.

Freitagmorgen ging es von München aus los. Am Parkplatz in Hausham angekommen, hieß es Rucksack geschultert und ab nach oben. Aber ich hatte Glück. Ein freundlicher Autofahrer hielt an und fragte, ob ich zur Huberspitzalm wollte. Nach meinem Ja lud er mich ein, dass ich mit ihm hochfahren könnte. Ich überlegte nicht lang, der Fotorucksack landete auf dem Rücksitz und ich auf dem Beifahrersitz. Schon ging es in windeseile auf die Alm.

Oben angekommen war ich überwältigt. Die Hütte war urgemütlich und es bot sich mir ein wunderbarer Blick über den Schliersee. Es war ein herrlicher Ort, um sich dort das Ja-Wort zu geben. Das Brautpaar begrüßte mich freudestrahlend. Sie lachten mit der Sonne um die Wette und machten einen völlig entspannten Eindruck. Nach und nach trudelte die Hochzeitsgesellschaft ein. Langsam wurde es Zeit, dass sich die Braut und der Bräutigam ihre Festtagsrobe anlegten. Zuerst begleitete ich Max, um ein paar Eindrücke einzufangen. Nach ein paar schönen Aufnahmen, ließ ich ihn dann doch alleine. Langsam stieg seine Nervosität. Ich klopfte leise bei Carmen an die Tür. Ihre Trauzeugin ließ mich ein. Es entwickelte sich sofort ein lockeres Gespräch und so entstanden auch von der Braut wunderschöne emotionale Bilder. Aber auch ihr wollte ich noch vor der Trauung ein bisschen Zeit für sich geben. Deswegen mischte ich mich unter die Gäste.

Dann kam der große Augenblick. Max erwartete mit der Standesbeamtin und den Hochzeitsgästen  seine wunderschöne Braut. Die ersten Töne der Einmarschmusik erklangen und Max zukünftige Frau erschien. Der Bräutigam war ganz gerührt. Während der Trauzeremonie hielten sich die Zwei immer wieder an den Händen fest. Die emotionale Bindung zwischen ihnen konnte man spüren. Nach der Trauung fiel die Spannung von dem frischgebackenem Ehepaar ab. Sie nahmen glücklich die Glückwünsche ihrer Gäste entgegen und ließen sich nun in den Tag treiben. Carmen und Max genossen jeden Augenblick.

Am frühen Abend machte ich mich auf den Weg zu meinem Auto, um wieder Richtung München zu fahren.

Am Samstagmorgen ging es dann wieder Richtung Schliersee. Ich freute mich schon auf einen nächsten besonderen Tag. Dieses Mal hielt kein Auto und ich marschierte Richtung Huberspitzalm. Oben angekommen spürte ich sofort, dass die Stimmung wieder entspannt und ausgelassen war. Die Sicht auf den Schliersee war wieder traumhaft. Kein Wölkchen bedeckte den Himmel. Alles war perfekt für eine romantische freie Trauung. Die Traurednerin Gaby Iffland war rührend und ich glaube, es blieb kein Auge trocken. Wie auch gestern, hielten Carmen und Max sich an den Händen fest. Dabei schauten sie sich immer wieder verliebt in die Augen. Aber auch ein paar Tränchen wurden ab und an verstohlen aus den Augenwinkel gewischt. Wie am Vortag ließ sich das Brautpaar in den Tag fallen, genoss jede Sekunde in vollen Zügen und ließ sich treiben.

Es war wunderbar, das Brautpaar Carmen und Max an ihren Tagen begleiten zu dürfen. Ich bin dankbar, so liebe Menschen kennen gelernt zu haben.