Im Oktober findet die Hochzeit von Linda und Konny statt. Bei meinem Kennlerntermin mit Linda haben wir einen Termin für ein kleines Kennlern-Shooting in Augsburg vereinbart. So konnte ich den zukünftigen Bräutigam kennen lernen und er mich. Mit meiner Kamera wollten wir durch Augsburg ziehen und uns ein paar Location für das Brautpaar-Shooting im Herbst aussuchen.

Pfingstsonntag trafen wir uns gut gelaunt. Die Sympathie, die vorher schon bei der zukünftigen Braut Linda da war, war auch sofort bei Konstantin, dem zukünftigen Bräutigam, da. Fröhlich und mit Bildern eines tollem Brautpaar-Shootings, starten wir unseren Streifzug. Das erste Paar-Shooting fand am Brunnen in der Maximilianstraße statt. Von dort aus ging es in einen kleinen Garten hinüber. Dort wurden weitere Bildideen für schöne Hochzeitsfotos gesammelt. Die Scheu, die Linda am Anfang vor der Kamera hatte, war im Nu verflogen. Jede Idee machte das zukünftige Brautpaar mit. Nachdem Besuch in dem kleinen Garten wollten wir eigentlich zur Fuggerei rüber schlendern. Dort findet die Hochzeitsfeier im Oktober statt.

Unterwegs wurden wir aber immer wieder aufgehalten. Auf dem Weg zur Fuggerei entdeckten wir immer wieder sehr schöne Spots, um wunderschöne Paar-Aufnahmen zu erstellen. Die Laune war fröhlich und ausgelassen. Deswegen probierten das zukünftige Brautpaar und ich, einige zukünftige, Brautpaar-Aufnahmen aus. Die Bildideen sprudelten nur so aus den Köpfen heraus. In meinem inneren Auge sah ich schon die schönsten Hochzeitsfotos von Braut und Bräutigam.

Schließlich kamen wir doch in der Fuggerei an. Überrascht, wie schnell die Zeit verging, ließen Linda, Konstantin und ich uns im Biergarten der Fuggerei nieder. Im Schatten, bei einem kühlen erfrischendem Getränk, begutachteten wir die ersten Aufnahmen unseres Fotoschootings. Der Bräutigam in spe erzählte noch von ein paar Ideen, die er gerne umgesetzt hätte. Ich notierte mir seine Vorschläge. Schließlich soll er von seinem Brautpaar-Shooting Fotos bekommen, von denen er begeistert sein wird.

Danach trennten sich unsere Wege. Ich freue mich schon sehr auf diese Herbsthochzeit und auf das Brautpaar-Shooting. Linda und Konstantin werden eine tolle Braut und ein toller Bräutigam sein.

Ein paar Tage später schickten mir die Zwei ihre Einladungskarte zu, die sie mit den Fotos des Vorab-Shootings gestaltet hatten. Ich war, genauso wie die Beiden, von ihrer Karte begeistert.


Das war ein tolles Brautpaar-Shooting bei eine gemütliche Hochzeit in Füssen. Carmen und Max hatten sich dazu entschlossen , ihren großen Tag nur für sich zu gestalten. Begleitet wurde das junge Brautpaar von ihrer süßen kleinen Tochter Lea. Auch ich hatte die große Ehre und durfte die kleine glückliche Familie begleiten.

Braut und Bräutigam waren sehr entspannt. Beide begrüßten mich herzlich. Das zukünftige Ehepaar war an diesem Tag das einzige Brautpaar. Deswegen hatte sich der Standesbeamte aus Füssen sehr viel Zeit für Carmen und Max genommen. Dadurch gab es diese schönen Momente, die diese Hochzeit zu einer gemütlichen Hochzeit werden ließ. Ich habe sie in vollen Zügen genießen können, auch wenn ich immer konzentriert war. Seine Worte waren rührig. Auch ich hatte zwischendurch ein paar Tränchen im Augenwinkel. Nach der Trauung sind wir für das Brautpaar-Shooting in die alte Bibliothek von Füssen gegangen. Diesen Tipp gab uns der Standesbeamte. Dank seiner Empfehlung durften wir vor den üblichen Öffnungszeiten den großen runden Raum betreten. Das frischgebackene Ehepaar und ich waren überwältigt. Für ein Hochzeit-Shooting war dieser Raum perfekt- Durch seinen Glanz, den die Bibliothek versprühte, hatte auch jedes Hochzeitsfoto seinen Charme. Danach war natürlich ein Brautpaar-Shooting mit Bergkulisse Pflicht. Auch Schloss Neuschwanstein diente als Kulisse für die Hochzeitsbilder. Vorher haben Carmen und Max aber noch ein kleines Schloss mit ihren Namen und dem Hochzeitsdatum an der Theresienbrücke befestigt. Es sollte ihre Liebe besiegeln.

Für die Hochzeitsbilder mit Schloss Neuschwanstein als Hintergrund, fuhren wir zu einer großen Wiese. Auch dort entstanden wunderschöne Brautpaarfotos.

Danach trennten sich unsere Wege. Das Brautpaar genossen ihren Hochzeitstag und ich fuhr wieder Richtung München. Es waren ein paar herrliche entspannten Stunden mit Carmen, Max und Lea.


Nein, natürlich fand die Hochzeit nicht in einem Rapsfeld statt. Aber das wäre doch auch eine lustige Idee. Zwischen dem satten Gelb „Ja“ zu sagen. In dem grün gelben Feld fand das Brautpaarshooting statt.

Aber ich greife vorweg. Zurück zum Anfang.

Es war Anfang Mai. Wir hatten uns herrliches Wetter mit Sonnenschein und kleinen Schäfchenwolken gewünscht. Es kam aber anders. Der Himmel war mit dicken grauen Wolken verhangen. Aus denen es immer wieder tröpfelte. Alles war grau in grau. Auf meinen Weg zu dem Brautpaar stieg meine Hoffnung. Ab und zu lichtete sich der Himmel. Aber als ich bei Braut und Bräutigam am Standesamt in Bad Abbach ankam, machte Petrus wieder seine Schleusen auf. Der Stimmung tat es zum Glück keinen Abbruch. Das zukünftige Ehepaar war sehr ausgelassen. Christina und Florian freuten sich schon sehr auf ihre Trauung. Es war einfach schön, das offene und fröhliche Paar kennen zu lernen.

Nach der Trauung hatten wir großes Glück. Das geplante Hochzeitsshooting konnte genau an den Plätzen stattfinden, die für das Brautpaarshooting gedacht waren. Als erstes fuhren wir zu dem Kurpark in Bad Abbach. Ausgelassen und fröhlich streiften wir durch den Park. Es entstanden wunderschöne Bilder von Braut und Bräutigam mit seinen Trauzeugen. Zwischendurch wurde immer wieder gescherzt und gelacht, bis die Tränen kamen.

Nach dem Park ging es dann zu einem nahe gelegenen Rapsfeld. Der Kontrast zwischen dem satten Gelb und dem blauen Kleid der Braut war herrlich. Mit viel Elan ging es für Braut und Bräutigam in die gelbe Pracht. Und warum nur ein Hochzeitsshooting? Der Babybauch kann doch auch sofort in Szene gesetzt werden. Gesagt, getan. Dann ein Babybauchshooting zwischen gelben Blüten oben drauf. Nachdem das Brautpaar und ich uns im und am Feld ausgetobt hatten, sind wir mit vermatschten Schuhen zurück zum Auto der Brautleute gegangen. Natürlich sind wir nicht in dem Rapsfeld herumgesprungen. Wir haben uns mit Hochzeitsfotos ausgetobt 😉 Das Brautpaar hat mich zurück zu meinem Auto gebracht. Während der Fahrt wurde wieder viel gelacht.

Es waren wunderbare Stunden mit Christina und Florian. Danke, dass ich euch kennen lernen und eure Hochzeit fotografisch begleiten durfte.


Es war November und meine vorletzte Hochzeit für das Jahr 2018. Auf das Wetter an diesem Tag waren wir schon sehr gespannt. Zieht sich der wunderbare Herbst weiter in den November hinein oder wird es kalt, nass und grau? Der Wettergott meinte es gut dem dem Brautpaar. Es war zwar kühl, aber die Sonne strahlte von einem blauen Himmel hinunter.

Gut gelaunt fuhr ich Richtung Kloster Wessobrunn. Dort fand die Hochzeit von Maria und Dominik statt. Zuerst traf ich auf den Bräutigam. Er war sehr aufgeregt und gespannt, wie seine zukünftige Frau Maria aussehen würde. Nach einer Weile traf auch die Braut ein. Sie sah in ihrem weißen Hochzeitsdirndl einfach zauberhaft aus. Die Braut strahlte mit der Sonne um die Wette. Die fröhliche Hochzeitsgesellschaft versammelte sich im Trauzimmer des Klosters. Der Gang dorthin war atemberaubend. Es war ein Traum, die zwei Verliebten dort zu sehen. Wie sie den Gang entlang schritten. Wohin sollte man nur schauen? Auf das strahlende Brautpaar, die wundervollen Gemälde an der Decke oder den endlos langen Gang hinunter? Keine Frage, natürlich auf das Brautpaar 🙂

Beim Einzug des Paares sang eine Freundin von den Beiden. Gänsehaut machte sich breit und die Tränen schossen in die Augen. Die Trauzeremonie war ernst und lustig zugleich. Der Standesbeamte hatte das perfekte Gefühl für diese Mischung. Nach der Trauung gab es draußen ein Spalier aus Seifenblasen. Die Motorradfreunde des frischgebackenen Ehemannes begrüßten die jungen Eheleute mit großem Hallo.

Nachdem die Glückwünsche entgegen genommen wurden, empfing das Brautpaar seine Gäste an einem kleinen Teich, der direkt an dem Kloster Wessobrunn lag. Es war der perfekte Ort. Ein kleines offenes Haus stand dort, die Fische zogen im Wasser ihre Kreise, die Sonne spiegelte sich auf der Wasseroberfläche und alle waren fröhlich. Konnte es schöner sein? Während sich die Hochzeitsgäste bei einem Glas Sekt vergnügten, begaben wir uns zum Hochzeits-Shooting. Das Schöne war, dass wir trotzdem noch mittendrin waren, auf der Wiese nebenan. Nach unserem Portrait-Shooting wurde es dann doch ziemlich kühl, schließlich war es eine Novemberhochzeit.

Braut, Bräutigam, Familie und Freunde machten sich auf den Weg zur Gaststätte, in der dann ausgelassen die Hochzeit gefeiert wurde.


Heute traf genau das ein, wovor wir uns im Vorgespräch gefürchtet hatten… blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und heiße Temperaturen. Aber es half nichts, der Hochzeitstermin von Katharina und Marius stand.  So hieß es für mich, rein in das Sommerkleid, Kameras eingepackt und ab zum Standesamt nach Augsburg.

Vor dem Standesamt angekommen, machte ich mich schon mal mit den Lichtverhältnissen vertraut. Kurz nach meiner Ankunft kam die Schwester der Braut und ihr Vater an. Die Schwester hatte ich sofort erkannt. Sie trug ein getupftes tolles Petticoatkleid. Es passte perfekt zu dem Hochzeitsthema: Rockeabilly. Bräutigam Marius trudelte kurz darauf auch ein. Mit ihm die Bräutigameltern und sein Trauzeuge. Nun warteten alle gespannt auf die Braut. Wie mag sie aussehen? Welches Brautkleid würde sie tragen? Plötzlich wurde die werdende Ehefrau erblickt. Strahlend, mit der sonne um die Wette, kam Katharina mit der Brautmutter die Straße Richtung Standesamt hoch. Marius, der werdende Ehemann, erblickte seine zukünftige Frau. Er fand seine Braut umwerfend. Er hatte recht. Katharina trug ein Brautkleid, das perfekt zu ihrem Hochzeitsthema Rockebilly passte. Nachdem sich die werdenden Eheleute innig begrüßt hatten, ging es in das Standesamt. Die Trauzeremonie ging leider viel zu schnell vorüber. Nach dem Ja-Wort, Ringtausch und anschließendem gratulieren, verließen das frischgebackene Ehepaar, seine Hochzeitsgesellschaft und ich das Standesamt.

Wir zogen los, um das Brautpaar-Shooting und die Hochzeitsgruppenbilder zu starten. Bei unserem Vorgespräch, das natürlich in Augsburg statt fand, hatte ich mit Katharina und Marius  schon die perfekten Shooting-Lokation heraus gesucht. So hatten wir einen perfekten Shooting-Plan und konnten ganz locker an das Shooting herangehen. Trotz der Hitze waren das Brautpaar und die Hochzeitsgäste gut gelaunt. Mit viel Eifer und Spaß waren die Jungvermählten bei der Sache und es fielen uns immer wieder gemeinsam neue Posen ein. Auch mir hat das Brautpaar-Shooting großen Spaß bereitet. Marius Ideen und meine trafen sich immer wieder in der Mitte.

Das junge Glück bewegte sich ohne Scheu vor der Kamera. Aber schaut selbst.


Auf die Hochzeit von Chloé und Roman hatte ich mich schon gefreut. Das Brautpaar hatte eine Trachtenhochzeit geplant. Schon das Vorgespräch war locker verlaufen. Der besondere Tage des jungen Paares konnte also nur entspannt werden. So war es dann auch.

Meine Kameras lagen gut verpackt im sicheren Rucksack. Die Objektive waren sicher daneben gebettet. Für mich hieß es nur noch ab ins Dirndl und Richtung Grünwalder Standesamt. Der Wettergott meinte es mit der Braut Chloé , ihrem zukünftigen Ehemann Roman und seinen Hochzeitsgästen gut. Der Himmel zeigte sich im typischen bayrischen Stil… blauer Baldachin, weiße kleine Schäfchenwolken und die Sonne strahlte. Vor dem Standesamt warteten die junge Braut, die Brauteltern und eine kleine handvoll Gäste auf den Bräutigam und die restliche Gesellschaft. Das war mal etwas anderes.

Pünktlich zur Trauung waren alle  beisammen. Fröhlich ging es in das Trauzimmer. Als der Bräutigam und die Hochzeitsgesellschaft ihre Plätze in dem großzügigen Raum eingenommen hatten, erklang die Musik und Chloé wurde von ihrem Vater hinein geführt. Die Trauzeremonie begann. Der Standesbeamte zelebrierte die Festlichkeit mit viel Witz und Charme. Er erzählte von dem Kennenlernen des Brautpaares und ließ immer wieder Anekdoten einfließen. Es wurde viel geschmunzelt und manchmal auch herzlich gelacht. Die Ernsthaftigkeit des Anlasses aber nicht. Mit einem väterlichen Augenzwinkern  ermahnte er das zukünftige Ehepaar, dass sie immer aufeinander acht geben und nie den Respekt voreinander verlieren sollten. Es war eine wundervolle Trauung, ernsthaft, humorvoll und eine große Prise Herzlichkeit.

Nach den Glückwünschen fuhren wir zur Gaststätte Menterschweige. Dort empfing das frischgebackene Ehepaar seine Gäste mit einem Glas Sekt. Die Hochzeitsgesellschaft machte es sich im Biergarten gemütlich und plauderte fröhlich miteinander. Die Stimmung war ausgelassen und entspannt. Das war die Gelegenheit das junge Glück für ein Brautpaar-Shooting zu entführen. Wir machten einen kleinen Spaziergang am Isarhochufer. So konnten sich Braut und Bräutigam entspannen, damit ich von ihnen ungezwungene Bilder einfangen konnte. Wir unterhielten uns, zwischendurch gab ich ein paar Anweisungen und schon hatte ich wunderschöne Aufnahmen von dem frischgebackenem Ehepaar im Kasten. Nach einer Weile schlenderten wir zurück. Schließlich sollte auch die Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Brautpaar abgelichtet werden.

Danach war meine Aufgabe als Hochzeitsfotografin erledigt. Ich verabschiedete mich von dem Brautpaar und ihrer Gästeschar. Ich fuhr zufrieden heim. Dort angekommen machte ich mich an die Arbeit, die Hochzeitsbilder zu bearbeiten. Schließlich sollten die zwei Verliebten ihre Erinnerungen an ihren wundervollen Tag schnell in ihren Händen halten können.


Es war einmal… Das wäre der perfekte Anfang für die Hochzeit von Kim und Alex auf Schloss Aufhausen.

Die Sonne strahlte von dem blauen Himmel hinunter. Es war das perfekte Wetter für eine traumhafte Hochzeit. Froh gelaunt und mit großer Neugier machte ich mich in Richtung Schloss Aufhausen bei Erding auf. Diese Hochzeitslokation kannte ich noch nicht. Was würde mich erwarten? Ich war sehr gespannt. Bei meiner Ankunft war ich überwältigt. Hinter den alten romantischen Gemäuern lag ein riesiger Garten. Ein großer alter Baum prangte auf der saftigen Grünfläche und spendete viel Schatten. Eine verträumte Schaukel baumelte von einem dicken Ast herunter. An diesem herrlichen Fleck Garten sollte die Trauung stattfinden. Ich ging ein bisschen durch das überwältigende Anwesen , um mich schon mal für das Brautpaar-Shooting inspirieren zulassen. Die Shooting-Ideen kamen nur so in meinen Kopf .

Die ersten Hochzeitsgäste trudelten langsam ein und ich erblickte den Bräutigam Alex. Wir unterhielten uns kurz. Schnell ließ ich den jungen Mann wieder in Ruhe. Je näher der kleine Zeiger der Turmuhr zu der Drei und der große der Zwölf näher rückte,desto nervöser wurde Alex. Schließlich würde er dann seine Braut zum ersten Mal sehen. Auch Kim stattete ich einen kurzen Besuch ab. Sie konnte es gar nicht mehr erwarten, ihren zukünftigen Mann zu sehen. Endlich war es soweit. Die weiße Hochzeitskutsche kam vorgefahren. Nun konnte es los gehen. Nico, der Trauzeuge der Braut, begleitete Kim. Er half ihr beim Einstieg und Beide fuhren gemeinsam Richtung Bräutigam. Vor dem weißen Teppich hielt der Zweispänner und Nico führte Kim zu Alex. Es war schön zu sehen, wie gerührt der Bräutigam von seiner Braut war. Dies ist immer ein besonderer Augenblick.

Die Trauzeremonie war wunderschön. Die Standesbeamtin erzählte ein bisschen aus dem Nähkästchen der Brautleute. Durch ihre erfrischende Art, zauberte sie immer wieder ein Lächeln auf die Hochzeitsgäste. Aber auch das Brautpaar musste immer wieder schmunzeln und schauten sich dabei verliebt in die Augen.

Nach der Trauung empfing das frischgebackene Ehepaar ihre Familie und Freunde. Für die Hochzeitsgäste und das junge Glück gab es eine kleine Stärkung in dem herrlichen Schlossgarten unter dem riesigen Baum. Nachdem Kim und Alex sich ein wenig mit der Gästescharr unterhalten hatten, lösten wir uns von der Hochzeitsgesellschaft und machten uns auf die Reise durch den herrlichen Garten, um die Verliebten an ihrem besonderen Tag in Bildern festzuhalten.

Es war einfach traumhaft, aber schaut selbst.


Mitte Juni durfte ich die Hochzeit von Carmen und Max fotografisch begleiten. Zwei Tage lang wurde dafür eine Hütte am Schliersee angemietet. Für den Freitag hatten die zwei Verliebten die standesamtliche Hochzeit geplant und am Samstag folgte die freie Trauung.

Freitagmorgen ging es von München aus los. Am Parkplatz in Hausham angekommen, hieß es Rucksack geschultert und ab nach oben. Aber ich hatte Glück. Ein freundlicher Autofahrer hielt an und fragte, ob ich zur Huberspitzalm wollte. Nach meinem Ja lud er mich ein, dass ich mit ihm hochfahren könnte. Ich überlegte nicht lang, der Fotorucksack landete auf dem Rücksitz und ich auf dem Beifahrersitz. Schon ging es in windeseile auf die Alm.

Oben angekommen war ich überwältigt. Die Hütte war urgemütlich und es bot sich mir ein wunderbarer Blick über den Schliersee. Es war ein herrlicher Ort, um sich dort das Ja-Wort zu geben. Das Brautpaar begrüßte mich freudestrahlend. Sie lachten mit der Sonne um die Wette und machten einen völlig entspannten Eindruck. Nach und nach trudelte die Hochzeitsgesellschaft ein. Langsam wurde es Zeit, dass sich die Braut und der Bräutigam ihre Festtagsrobe anlegten. Zuerst begleitete ich Max, um ein paar Eindrücke einzufangen. Nach ein paar schönen Aufnahmen, ließ ich ihn dann doch alleine. Langsam stieg seine Nervosität. Ich klopfte leise bei Carmen an die Tür. Ihre Trauzeugin ließ mich ein. Es entwickelte sich sofort ein lockeres Gespräch und so entstanden auch von der Braut wunderschöne emotionale Bilder. Aber auch ihr wollte ich noch vor der Trauung ein bisschen Zeit für sich geben. Deswegen mischte ich mich unter die Gäste.

Dann kam der große Augenblick. Max erwartete mit der Standesbeamtin und den Hochzeitsgästen  seine wunderschöne Braut. Die ersten Töne der Einmarschmusik erklangen und Max zukünftige Frau erschien. Der Bräutigam war ganz gerührt. Während der Trauzeremonie hielten sich die Zwei immer wieder an den Händen fest. Die emotionale Bindung zwischen ihnen konnte man spüren. Nach der Trauung fiel die Spannung von dem frischgebackenem Ehepaar ab. Sie nahmen glücklich die Glückwünsche ihrer Gäste entgegen und ließen sich nun in den Tag treiben. Carmen und Max genossen jeden Augenblick.

Am frühen Abend machte ich mich auf den Weg zu meinem Auto, um wieder Richtung München zu fahren.

Am Samstagmorgen ging es dann wieder Richtung Schliersee. Ich freute mich schon auf einen nächsten besonderen Tag. Dieses Mal hielt kein Auto und ich marschierte Richtung Huberspitzalm. Oben angekommen spürte ich sofort, dass die Stimmung wieder entspannt und ausgelassen war. Die Sicht auf den Schliersee war wieder traumhaft. Kein Wölkchen bedeckte den Himmel. Alles war perfekt für eine romantische freie Trauung. Die Traurednerin Gaby Iffland war rührend und ich glaube, es blieb kein Auge trocken. Wie auch gestern, hielten Carmen und Max sich an den Händen fest. Dabei schauten sie sich immer wieder verliebt in die Augen. Aber auch ein paar Tränchen wurden ab und an verstohlen aus den Augenwinkel gewischt. Wie am Vortag ließ sich das Brautpaar in den Tag fallen, genoss jede Sekunde in vollen Zügen und ließ sich treiben.

Es war wunderbar, das Brautpaar Carmen und Max an ihren Tagen begleiten zu dürfen. Ich bin dankbar, so liebe Menschen kennen gelernt zu haben.


Tagelang hatte es geregnet. Wir schauten hoffnungsvoll auf Freitag. Hoffentlich hat der Wettergott erbarmen mit uns und schließt die Regenschleusen. Warum? An diesem Tag wollten Lena und Helmut in den Hafen der Ehe schippern. Wie schade wäre es doch, wenn sich das Brautpaar unter einem Regenschirm verstecken müsste, dann kam der Tag der Tage und was soll ich sagen. Die Sonne lachte uns von einem weiß-blauen Münchnerhimmel entgegen. Das Paar und seine kleine Gästeschar war gut gelaunt. Die Gesellschaft bestand aus ihrem engsten Kreis. Es war ja die standesamtliche Hochzeit. Das große Fest mit der ganzen Familie und Freunden fand eine Woche später statt. So zog die kleine Gruppe mit dem Brautpaar in das Trauzimmer ein, begleitet von Klaviermusik und mir als Fotografin. Es war sehr sehr emotional. Ich konnte die Aufregung von Lena und Helmut spüren. Die Standesbeamtin gestaltete die Zeremonie mit einer fröhlichen Lockerheit und so entstanden wunderschöne Bilder. Danach ging es zu dem frischvermähltem Paar nach Hause in den Garten. Der ideale Ort für ein Hochzeits-Shooting. Das Brautpaar war für alle Schandtaten offen. So entstanden wunderschöne und auch lustige Erinnerungen.

Eine Woche später stand das das große Fest vor der Tür. Wieder hatte der Wettergott mit uns erbarmen. Die Sonne strahlte. Dieser Tag griff noch tiefer ins Herz. Nicht nur die Braut verschlug den Anwesenden den Atem, auch die kirchliche Trauung ließ Gänsehaut wachsen. Die Sängerin brachte Tränen in die Augen. Es waren Freudentränen. Ihre Stimme war sehr ergreifend und unterstrich sinnlich  diesen Augenblick des Tages.

Da wir uns letzten Freitag schon getroffen hatten, waren wir ein eingespieltes Team. Ich konnte diese emotionalen Momente einfangen, ohne dass ich wahrgenommen wurde. Das war wunderbar. Nach der Trauung fuhren wir in einen herrlichen Park. Perfekt für sinnliche und verträumte Fotos. Jedes einzelne Bild gibt die Gefühle des Tages wider.

Das Brautpaar, seine Gäste und ich hatten große Freude am Enstehen dieser Aufnahmen. Ich bekam auch lustige Momentaufnahmen vor die Linse. Zum Beispiel ließen die Söhne von Helmut ihren Vater fast fallen, als diese ihn auf den Armen tragen sollten. Zum Glück ist aber keiner zu Schaden gekommen. Alle konnten darüber schmunzeln.  Nach dem Shooting führte uns die Fahrt in den Gasthof, in dem die Feier statt fand. Es entstand ein rauschendes Fest, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Einige traumhafte Erinnerungen dazu gibt es hier…


Es war mal wieder soweit. Zwei Menschen wollten sich ihr JA-Wort geben. Dieses tolle Ereignis sollte für  die Zukunft in Bildern festgehalten werden. Deswegen riefen Alex und Sandro mich an und fragten, ob ich Lust hätte, die beiden Verliebten bei ihrer standesamtlichen Hochzeit zu begleiten. Natürlich hatte ich Lust.

Es war herrliches Hochzeitswetter. Im Sonnenschein stand die Braut vor dem Standesamt und begrüßte freudestrahlend die ankommenden Gäste. Dabei kam ich schon zum Einsatz. Das war perfekt. Die Hochzeitsgesellschaft konnte sich so an mich gewöhnen. Später war ich dann quasi gar nicht mehr für sie vorhanden und die Gäste sind entspannter. Sie fühlen sich nicht beobachtet. Nachdem alle Erwartenden angekommen waren, fehlte nur noch der Bräutigam. Was war da los? Die ersten Späßchen kamen aus den Mündern der Gäste. Hat der Bräutigam etwa kalte Füße bekommen? Da hätten warme Socken geholfen. Plötzlich hörten wir lautes Gehupe. Unter großem Hallo kam der Mann, auf den alle gewartet hatten. Nachdem auch er begrüßt wurde, ging es in den raum der Räume…das Trauzimmer. Die Standesbeamtin, in diesem Fall die Bürgermeisterin, hat die Zeremonie zu einem Traum gemacht. Sie hatte kleine lustige Anekdoten zu dem Brautpaar parat. Wer hat denn da von den Gästen geplaudert? Derjenige wird wohl schweigen. Aber genau diese Geschichten machten den Moment einzigartig und erheiterten die Familie und Freunde. Ich hatte vorher mit der Standesbeamtin gesprochen und konnte schalten und walten wie ich wollte. Den Hochzeitskuss ließ sie wiederholen, damit auch der richtig vor die Linse kommt. Das Brautpaar war zu schnell. Es hat eigenmächtig gehandelt 😉  Auch dieser Moment trug zur Heiterkeit bei. Nachdem die Bürgermeisterin das frischgebackene Ehepaar verabschiedet hatte, ging es in ein Seifenblasenmeer hinaus. Das war ein zauberhafter Anblick. So entstanden verträumte Bilder. Die Herzballons zogen an ihren Bändern und wollten Richtung des blauen Himmels davon schweben. Sie mussten sich noch gedulden, bevor sie freigelassen wurden. Ihre Aufgabe war noch nicht ganz erfüllt. Die Festgesellschaft traf sich zu einem Sektempfang. Dort sollten die Ballons die Umgebung mit ihrem Glanz verschönern. Das wurde erfüllt. Beim Abschied ließ man die Herzen frei und sie flogen in den strahlend blauen Himmel. Ein wunderbarer Anblick. Als sie nur noch kleine Punkte am Himmel waren, stieg das Brautpaar in ihren blumengeschmückten Käfer und fuhr davon.

Verträumte Bilder gibt es hier…