Das Vorgespräch, mit einem kleinen Vorab-Shooting, hatte schon großen Spaß gemacht. Deshalb freute ich mich schon sehr auf die Hochzeit am Auerberg von Selina und Alex.

Hochzeit am Auerberg

Die Tage vor der Hochzeit hatte es sehr viel geregnet. Aber an dem großen Tag meines Brautpaares lachte die Sonne von dem weiß blauen Himmel. Wir waren zum Mittag verabredet. Denn da fand die standesamtliche Hochzeit im kleinen Kreis am Auerberg statt. Nach der standesamtlichen Trauung wurde die Hochzeitsgesellschaft größer. Die freie Trauung stand auf dem Programm. Als alle Gäste am Auerberg angekommen waren, machte sich die Hochzeitsgesellschaft auf. Sie gingen den kleinen Weg entlang, der sich den Auerberg hochschlängelt. Oben sollte die freie Zeremonie stattfinden. Das Brautpaar wartete unten mit ihrer Trauzeugin Maria. Maria kannte ich noch von ihrer Hochzeit, die ich auch fotografisch begleiten durfte. Nachdem Familie und Freunde oben Platz genommen hatten, marschierten auch Braut und Bräutigam auf dem kleinen Weg entlang. Der Einzug von Selina und Alex war prächtig. Mitten im Grünen und mit einem herrlichen Blick auf die Berge. Es war eine Traumkulisse.

Gaby, freie Traurednerin, war unübertroffen. Sie hatte ein besonderes unsichtbares Band zwischen sich und dem Brautpaar. Sie hat die Trauzeremonie sehr emotional und persönlich gestaltet. Dadurch wurde gelacht, aber auch ein paar Tränchen schlichen sich in die Augenwinkel. Nicht nur bei meinem Brautpaar. Auch die Hochzeitsgäste wurden am Herz berührt.

Im Anschluss dieser sagenhaften freien Trauung machte sich die Gesellschaft, das Brautpaar vorneweg,  auf den kleinen geschlängelten Weg. Zurück zur Gaststätte am Auerberg. Dort fand die Hochzeitsfeier statt.

Nachdem die Hochzeitstorte angeschnitten wurde, Braut und Bräutigam sich gestärkt hatten, machten wir uns für das Brautpaar-Shooting auf. Rundum die Gaststätte gab es herrliche kleine Orte. An diesen fingen wir eindrucksvolle Brautpaarfotos auf der Speicherkarte ein. Nachdem das  Brautpaar-Shooting beendet war, verabschiedete ich mich von meinem Brautpaar.

Die Hochzeit am Auerberg von Selina und Alex habe ich sehr genossen. Ihre Hochzeit war voller Emotionen.


Anfang Juli – eigentlich geht man als Brautpaar davon aus, dass sich im Juli der Sommer von seiner besten Seite zeigt und eine Sommerhochzeit gefeiert werden kann – eigentlich. Aber der Juli kann auch andere Seiten haben. Der Sommermonat hat Brigitte und Christian gezeigt, wie aus einer Sommerhochzeit eine Regenhochzeit werden kann.

Schon auf der Fahrt zum Standesamt in Schwabhausen öffnete der Himmel seine Schleusen. Es regnete nicht, es strömte aus dem grauen Himmel nur so heraus. Je näher ich nach Schwabhausen kam, lichteten sich die grauen Wolken. Ein bisschen Blau lugte hervor. Die Hoffnung kam, dass es ja doch noch eine schöne Sommerhochzeit für das Brautpaar werden könnte. Am Standesamt angekommen, hielt ich nach Christian, dem Bräutigam, Ausschau. Der Bräutigam war noch nicht da und so erkundete ich schon mal das Standesamt. Als der zukünftige Ehemann kam, war er sehr aufgeregt. Mit Spannung erwartete er seine Braut Brigitte. Nach und nach trudelte die Hochzeitsgesellschaft ein. Die Braut machte es spannend und ließ Christian ein bisschen warten. An ihrem Hochzeitstag sei es ihr gegönnt 😉

Der Bräutigam wurde immer nervöser. Die Standesbeamtin von Schwabhausen bat die Hochzeitsgäste in das Trauzimmer. Schließlich sollte keiner die Braut bei der Ankunft sehen, erst bei dem gemeinsamen Einmarsch als Brautpaar. Schließlich rollte das Auto mit Brigitte heran. Strahlend nahm der Bräutigam seine Braut in Empfang. Nun marschierte das Paar zusammen hoch in das Trauzimmer und die Trauung konnte beginnen.

Nach der Zeremonie nahm das frischgebackene Ehepaar die Glückwünsche ihrer Hochzeitsgesellschaft im kleinen Garten des Rathhauses entgegen. Der Himmel wurde blau und behielt den Regen für sich. Plötzlich zögen wieder dunkle Wolken auf und es fing zu tröpfeln an. Braut und Bräutigam gingen schnellen Schrittes zu ihrem Hochzeitsauto. Ihre Gäste taten es ihnen gleich. Die Autos der Hochzeitsgäste reihten sich hinter dem Auto des Brautpaares auf. Mit lautem Hupen fuhr die Autoschlange zur Hochzeitslokation. Dort angekommen schauten Brigitte, Christian und ich uns den Hofgarten an. In dem wollten wir später das Brautpaarshooting machen. Auch die Gruppenaufnahmen sollten dort stattfinden. So war der Plan – wenn da das Wetter nicht gewesen wäre. Wir machten in dem Garten vorab ein kleines Hochzeitsshooting. Damit das Brautpaar sich später sicher vor meiner Kamera fühlte.

Danach gingen wir in die Lokation und das Brautpaar empfing seine Gäste zu einem Sektempfang. Danach sollten die Gruppenfotos, zusammen mit dem Brautpaar, gemacht werden. Draußen hörte ich schon ein Grummeln, der Himmel wurde schwarz. Oh Gott, jetzt aber schnell. Alle Gäste waren draußen und der Himmel öffnete wieder seine Schleusen. Jetzt hieß es Planänderung. Ich ordnete alle Hochzeitsgäste unter einem Dach an, stellte meine Leiter in den Regen und mich darauf. Pitschnass erstellte ich dann die Gruppenbilder der Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Brautpaar. Danach warteten wir noch ein bisschen ab. Der Regenhimmel hatte Einsicht und stoppte seine Tropfen. Brigitte, Christian und ich machten noch ein kleines Brautpaar-Shooting.

Nachdem ein paar schöne Aufnahmen von Braut und Bräutigam auf der Speicherkarte waren, verabschiedete ich mich. Zum Glück war mein Brautpaar ganz entspannt und ließ sich bei ihrer Sommerhochzeit vom Juniregen nicht die Stimmung vermiesen.


Im Oktober findet die Hochzeit von Linda und Konny statt. Bei meinem Kennlerntermin mit Linda haben wir einen Termin für ein kleines Kennlern-Shooting in Augsburg vereinbart. So konnte ich den zukünftigen Bräutigam kennen lernen und er mich. Mit meiner Kamera wollten wir durch Augsburg ziehen und uns ein paar Location für das Brautpaar-Shooting im Herbst aussuchen.

Das Kennlern-Shooting

Pfingstsonntag trafen wir uns gut gelaunt. Die Sympathie, die vorher schon bei der zukünftigen Braut Linda da war, war auch sofort bei Konstantin, dem zukünftigen Bräutigam, da. Fröhlich und mit Bildideen für eines tollem Kennlern-Shooting, starteten wir unseren Streifzug. Das erste Paar-Shooting fand am Brunnen in der Maximilianstraße statt. Von dort aus ging es in einen kleinen Garten hinüber. Dort wurden weitere Bildvorstellungen für schöne spätere Hochzeitsfotos gesammelt. Die Scheu, die Linda am Anfang vor der Kamera hatte, war im Nu verflogen. Jede Idee machte das zukünftige Brautpaar mit. Nachdem Besuch in dem kleinen Garten wollten wir eigentlich zur Fuggerei rüber schlendern. Dort findet die Hochzeitsfeier im Oktober statt.

Unterwegs wurden wir aber immer wieder aufgehalten. Auf dem Weg zur Fuggerei entdeckten wir immer wieder sehr schöne Spots, um wunderschöne Paar-Aufnahmen zu erstellen. Die Laune war fröhlich und ausgelassen. Deswegen probierten das zukünftige Brautpaar und ich, einige Brautpaar-Aufnahmen aus, die wir später bei der Hochzeit umsetzen wollten. Die Bildideen bei unserem Kennlern-Shooting sprudelten nur so aus den Köpfen heraus. In meinem inneren Auge sah ich schon die schönsten Hochzeitsfotos von Braut und Bräutigam.

Ein gemütlicher Abschluß

Schließlich kamen wir doch in der Fuggerei an. Überrascht, wie schnell die Zeit verging, ließen Linda, Konstantin und ich uns im Biergarten der Fuggerei nieder. Im Schatten, bei einem kühlen erfrischendem Getränk, begutachteten wir die ersten Aufnahmen unseres Fotoschootings. Der Bräutigam in spe erzählte noch von ein paar Ideen, die er gerne umgesetzt hätte. Ich notierte mir seine Vorschläge. Schließlich soll er von seinem Brautpaar-Shooting Fotos bekommen, von denen er begeistert sein wird.

Danach trennten sich unsere Wege. Ich freue mich schon sehr auf diese Herbsthochzeit und auf das Brautpaar-Shooting. Linda und Konstantin werden eine tolle Braut und ein toller Bräutigam sein.

Ein paar Tage später schickten mir die Zwei ihre Einladungskarte zu, die sie mit den Fotos des Kennlern-Shooting gestaltet hatten. Ich war, genauso wie die Beiden, von ihrer Karte begeistert.