Im Eventcenter Beckum am Tuttenbrocksee hieß es am 6. Mai zum ersten Mal „Namaste liebe Yogis“. Das „Come Together“ der Yocom begann um acht Uhr am Morgen. Auf dem Plan standen Yoga, Meditation, Vorträge und Entspannung. Aus dem ganzen Umkreis waren neun Yoga-Lehrer und Lehrerinnen erschienen, um einzelne Yogastile vorzustellen und diese den interessierten Besuchern nahe zu bringen. Alle waren eingeladen, an dieser kleinen Bandbreite teilzunehmen.

Für mich begann das große Yoga-Event morgens um sieben Uhr. Um diese Zeit konnte ich meinen Infostand aufbauen. Danach schaute ich mich ein bisschen um, um mich schon mal für tolle Aufnahmen inspirieren zu lassen.

Ab viertel vor acht trudelten die ersten Yogainteressierten ein. Sie legten ihre Yogamatten vor die große Bühne. Die Teilnehmer der ersten Yoga-Conference im Münsterland waren genauso gespannt wie ich, was dieser Tag bereithalten wird. Pünktlich um acht Uhr ging es dann los. Der erste Yoga-Lehrer betrat die Bühne, stellte sich vor und legte mit seiner Yoga-Stunde  los. Während die Teilnehmer den Anweisungen des Lehrers folgten, bewegte ich mich still zwischen den Yogis, ich wollte sie ja nicht in ihrer Konzentration stören,  und hielt die Stunde in Bildern fest. Nach der ersten Yoga-Stunde gab es eine zehn minütige Pause. Danach betrat die nächste Yoga-Lehrerin die Bühne, um ihre Yoga-Praktiken zu zeigen. Wieder herrschte völlige Konzentration im Raum.

Mittags konnten alle verschnaufen und neue Kräfte sammeln. Nach einer dreiviertel Stunde ging es auch schon weiter. Alle Yogis gingen froh gelaunt und mit frischer Kraft zu ihren Matten. Sie warteten auf den nächsten Kursleiter und seine Art von Yoga. So ging es dann bis zum Abend. Zum Abschluss gab es noch ein Mantra-Konzert. Um zwanzig Uhr schloss das große Yoga-Event im Münsterland für dieses Jahr seine Toren.

Auch für mich, als Nicht-Yogi, war es sehr interessant zu erleben, wie viele Praktiken es im Yoga gibt und was sie bewirken können. Diese Eindrücke gab es nicht nur emotional, sondern auch in tollen Aufnahmen.


Diesmal war ich in Ahlen auf den Spuren der Vergangenheit unterwegs. Ich wollte einen Lost Places besuchen, der kurz vor seinem Abriss stand. Doch bevor die Bagger anrollten, wollte ich die verlassene Fabrik in Fotos festhalten, damit sie nicht in Vergessenheit gerät. Yoga-Lehrer Thomas aus Beckum wünschte sich schon lange ein Shooting an einem verlassenen Ort. Diesen Wunsch wollte ich ihm gerne erfüllen.

Ich hatte die Ruine vor unserem Treffen erkundet. So konnte ich Thomas an die richtigen Plätze führen. Das zerrüttete Gelände war sehr groß und er konnte ausgiebig den Charme des Morbiden bewundern. Zuerst postierten wir uns vor den Graffittis. Dort konnte Thomas ein paar Übungen absolvieren, damit er warm wurde. Danach gingen wir in einen Raum, in dem die Natur sich ihren Platz zurück eroberte. Diese Halle war perfekt. Das Grün zeigte in seiner ganzen Pracht das neue Leben. Es breitete sich auf dem Boden und an den Wänden aus. Es entstanden wundervolle Aufnahmen.

Danach führte ich ihn in meinen Lieblingsraum der aufgegebenen Fabrik. Es war die Umkleide aus den vergangenen Tagen. Mit großer Neugierde folgte Thomas mir auf meinem Streifzug. Auf dem Weg dorthin, erzählte ich ihm von dem Glanz und Zauber, der von diesem, dem Untergang geweihtem, Zimmer ausging. Dieser ausgestorbene Platz wurde durch efeubewachsene Fenster und dem gelblichen Putz, der von den Wänden bröckelte, in ein warmes Licht getaucht. Es strahlte innere Ruhe aus. Eine Welt für sich. An den Wänden rosteten Metallschränke der Arbeiter vor sich hin. Sie wirkten aber nicht verloren. Durch den gelblichen Schimmer des Lichteinfalls bildeten sie mit dem Raum eine Einheit. Mitten in dieser vernachlässigten Kammer lag ein verrosteter Spint auf der Seite. Diesen nutzten wir als Yoga-Platz für Thomas. Aber nur kurz. Der rostige Schrank knackte verdächtig.

Wir hatten auch schon einige ausdrucksstarke Fotos auf der Speicherkarte und verließen das einsame Gelände aus vergangenen Tagen.


Yogalehrer Thomas aus Beckum hat München besucht. Daher lag es nah, dass wir an schönen Orten Yoga-Übungen in Bildern festhalten wollten. An einem wunderschönen sonnigen Tag packte ich Kamera und Holy-Farben ein und wir zogen los. Zuerst ging es zu einem Maisfeld. Dort kamen die bunten Farben zum Einsatz. Diese Farben hinterlassen nicht nur eine Spur von Fröhlichkeit auf den Fotos. Es macht auch Spaß mit ihnen zu werfen. Der blaue Himmel ließ die kleinen bunten Wolken strahlen.

Nachdem wir genügend Bildmaterial von Thomas hatten, ging es zu dem nächsten Yoga-Studio im Freien. Es war ein Baum, der mitten auf einem Hügel steht. Der Baum strahlt Kraft, Leben und Ruhe aus. Der perfekte Ort für Yoga-Fotos. Der Inhaber des Astitvam-Studio positionierte sich unter dem Baum und fand schnell die passenden Übungen. Es wirkte, als ob der Baum und Thomas eine Einheit wären. Es machte riesigen Spaß ihn in Bildern festhalten zu dürfen. Schaut selbst…