Kinderportrait für Weihnachtskarten

Das Jahr neigte sich dem Ende entgegen. In dieser Zeit werden fleißig Weihnachtskarten geschrieben und verschickt. Dafür werden auch gerne Bilder von den Liebsten verwendet. So auch bei Vincent und seinen Eltern. Deswegen hieß es: „Wir brauchen ein Kinderportrait für unsere Weihnachtskarten.“

Das Kinderportrait sollte bei Vincent und seinen Eltern Zuhause stattfinden. So blieb der Kleine in seiner gewohnten und vertrauten Umgebung. Mein mobiles Fotostudio wurde schnell  im Wohnzimmer aufgebaut. Der Kleine schaute mit großen neugierigen Augen zu. Als der Plätzchenteller mit den Weihnachtsleckereien in die Kulisse gestellt wurde, wurde es für ihn interessant.  Dazu kam eine kleine Flasche mit Milch. Endlich durfte Vincent die Fläche betreten. Vorsichtig ging er zur Kiste herüber. Die Lampen und die Kamera waren ihm doch noch nicht so geheuer. Vincent stibitzte sich einen Weihnachtskeks. Schokoladige Kekse helfen manchmal. So wurde der kleine Mann dann doch lockerer. Er vergaß mich und meine Kamera. Fleißig verteilte er die Leckereien an seine Eltern und war glücklich.

Aber nur Plätzchen sind langweilig. Deswegen wurden die Holzkiste und der Rest zur Seite geräumt. Der Schokomund von Vincent musste gesäubert werden. Auch wenn kleine Schokomünder süß sind. Nachdem alles wieder frisch aussah, kamen Sterne zum Einsatz. Auf den kleinen Zwerg regnete es zuerst glitzernde Sterne. Vor Freude juchzend drehte er sich im Kreis. Etwas später machte er sich einen Spaß daraus, die bunten und glitzernden Sterne um sich zu werfen.  Es war lustig, ihm dabei zuzuschauen.

Die Eltern kamen mit ins Spiel, als der junge Mann müde wurde. Oder sollte ich sagen „Mit auf das Bild“. Zum Spaß aller Beteiligten packte ich die Holy-Farben aus. Schließlich sollte es noch ein bisschen bunt werden. Dabei hatten auch Vincents Eltern ihren Spaß.

Nachdem viele lustige Fotos auf der Speicherkarte waren, war das Shooting für das Kinderportrait vorbei. Vincent war hundemüde und schlief ein.

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