Es ist Wedding-Time

Es war mal wieder soweit. Zwei Menschen wollten sich ihr JA-Wort geben. Dieses tolle Ereignis sollte für  die Zukunft in Bildern festgehalten werden. Deswegen riefen Alex und Sandro mich an und fragten, ob ich Lust hätte, die beiden Verliebten bei ihrer standesamtlichen Hochzeit zu begleiten. Natürlich hatte ich Lust.

Es war herrliches Hochzeitswetter. Im Sonnenschein stand die Braut vor dem Standesamt und begrüßte freudestrahlend die ankommenden Gäste. Dabei kam ich schon zum Einsatz. Das war perfekt. Die Hochzeitsgesellschaft konnte sich so an mich gewöhnen. Später war ich dann quasi gar nicht mehr für sie vorhanden und die Gäste sind entspannter. Sie fühlen sich nicht beobachtet. Nachdem alle Erwartenden angekommen waren, fehlte nur noch der Bräutigam. Was war da los? Die ersten Späßchen kamen aus den Mündern der Gäste. Hat der Bräutigam etwa kalte Füße bekommen? Da hätten warme Socken geholfen. Plötzlich hörten wir lautes Gehupe. Unter großem Hallo kam der Mann, auf den alle gewartet hatten. Nachdem auch er begrüßt wurde, ging es in den raum der Räume…das Trauzimmer. Die Standesbeamtin, in diesem Fall die Bürgermeisterin, hat die Zeremonie zu einem Traum gemacht. Sie hatte kleine lustige Anekdoten zu dem Brautpaar parat. Wer hat denn da von den Gästen geplaudert? Derjenige wird wohl schweigen. Aber genau diese Geschichten machten den Moment einzigartig und erheiterten die Familie und Freunde. Ich hatte vorher mit der Standesbeamtin gesprochen und konnte schalten und walten wie ich wollte. Den Hochzeitskuss ließ sie wiederholen, damit auch der richtig vor die Linse kommt. Das Brautpaar war zu schnell. Es hat eigenmächtig gehandelt 😉  Auch dieser Moment trug zur Heiterkeit bei. Nachdem die Bürgermeisterin das frischgebackene Ehepaar verabschiedet hatte, ging es in ein Seifenblasenmeer hinaus. Das war ein zauberhafter Anblick. So entstanden verträumte Bilder. Die Herzballons zogen an ihren Bändern und wollten Richtung des blauen Himmels davon schweben. Sie mussten sich noch gedulden, bevor sie freigelassen wurden. Ihre Aufgabe war noch nicht ganz erfüllt. Die Festgesellschaft traf sich zu einem Sektempfang. Dort sollten die Ballons die Umgebung mit ihrem Glanz verschönern. Das wurde erfüllt. Beim Abschied ließ man die Herzen frei und sie flogen in den strahlend blauen Himmel. Ein wunderbarer Anblick. Als sie nur noch kleine Punkte am Himmel waren, stieg das Brautpaar in ihren blumengeschmückten Käfer und fuhr davon.

Verträumte Bilder gibt es hier…

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