Hochzeit in Moosinning und Hochzeitswetter sieht anders aus. Am Hochzeitsmorgen von Cornelia und Ingo war der Himmel grau in grau.  Ich drückte fest die Daumen, dass der Wettergott nicht seine Schleusen öffnen würde. Damit sollte er bitte warten, bis die Hochzeitszeremonie vorbei war. Das Brautpaar und seine Hochzeitsgäste trocken in der Feierlokation angekommen sind.

Das Brautpaar hatte das Brautpaarshooting vor der Trauung geplant, an einem See in Moosinning. Voller Vorfreude auf das Hochzeitsshooting fuhr ich am Morgen der Hochzeit von Cornelia und Ingo nach Hause. Von dort wollten wir gemeinsam zum See fahren. Als ich in die Straße einbog, hüpfte mein Fotografenherz in die Höhe. Vor der Tür des Brautpaares stand ein alter Traktor samt Hänger. Entschuldigung, an diesem Morgen habe ich gelernt, dass das Wort „alter Traktor“ verboten ist. Dieser Oldtimer war ein Bull Dog 😉

Ich schweife ab, zurück zum Thema 🙂

Das Brautpaar und die engste Familie erklommen gut gelaunt den Anhänger hinter dem Bull Dog. Schon ging die Fahrt mit großem Hallo zu unserer Brautpaarshooting-Lokation los. Welch eine Gaudi! Auch der Wettergott spielte mit und machte keinen Strich durch unseren Plan. Vor uns lag der See in seinem vollem Glanz. Voller Eifer gingen wir auf den Steg, um dort Brautpaarbilder einzufangen. Dabei stellten wir fest, ganz schön wackelig war. Schnell mussten andere Ideen für die Hochzeitsbilder her. Die, die ich mir überlegt hatte, konnten auf dem Steg nicht umgesetzt werden. Macht nichts, schließlich sind immer noch Ideen im Kopf vorhanden.

Als wir mit dem Brautpaar-Shooting fertig waren, fuhren wir wieder zu Cornelia und Ingo nach Hause. Dort angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Hatten wir ein Glück, dass uns das nicht schon am See passiert ist!

Ein paar Hochzeitsgäste trudelten schon bei dem Brautpaar ein. Anschließend ging es wieder mit großem Hallo, trockenen Fußes, Bull Dog und Anhänger zum Standesamt in Moosinning. Dort fand die Trauung von Claudia und Ingo statt. Nach der Trauung wurde das frischgebackene Ehepaar von vielen Freunden und der Familie lauthals begrüßt. Es war wunderbar.

Mit dem Bull Dog ging es dann zur Hochzeitslokation. Auf dem Weg dorthin ließ der Himmel es dann wieder regnen. Zum Glück hatte der Hänger ein Dach und wir saßen im Trockenen. So konnten wir die Fahrt in vollen Zügen genießen.

Trotz des Regen war es eine wundervolle Hochzeit in Moosinning. Ich hatte wieder das Glück, eine Hochzeit mit einem tollen Brautpaar und einem besonderen Brautpaarwagen erleben zu dürfen. Mein großer Dank geht an mein Brautpaar Cornelia und Ingo, für diese wunderbaren Stunden, die ich begleiten durfte.


Das Vorgespräch, mit einem kleinen Vorab-Shooting, hatte schon großen Spaß gemacht. Deshalb freute ich mich schon sehr auf die Hochzeit am Auerberg von Selina und Alex.

Die Tage vor der Hochzeit hatte es sehr viel geregnet. Aber an dem großen Tag meines Brautpaares lachte die Sonne von dem weiß blauen Himmel. Wir waren zum Mittag verabredet. Denn da fand die standesamtliche Hochzeit im kleinen Kreis am Auerberg statt. Nach der standesamtlichen Trauung wurde die Hochzeitsgesellschaft größer. Die freie Trauung stand auf dem Programm. Als alle Gäste am Auerberg angekommen waren, machte sich die Hochzeitsgesellschaft auf. Sie gingen den kleinen Weg entlang, der sich den Auerberg hochschlängelt. Oben sollte die freie Zeremonie stattfinden. Das Brautpaar wartete unten mit ihrer Trauzeugin Maria. Maria kannte ich noch von ihrer Hochzeit, die ich auch fotografisch begleiten durfte. Nachdem Familie und Freunde oben Platz genommen hatten, marschierten auch Braut und Bräutigam auf dem kleinen Weg entlang. Der Einzug von Selina und Alex war prächtig. Mitten im Grünen und mit einem herrlichen Blick auf die Berge. Es war eine Traumkulisse.

Gaby, freie Traurednerin, war unübertroffen. Sie hatte ein besonderes unsichtbares Band zwischen sich und dem Brautpaar. Sie hat die Trauzeremonie sehr emotional und persönlich gestaltet. Dadurch wurde gelacht, aber auch ein paar Tränchen schlichen sich in die Augenwinkel. Nicht nur bei meinem Brautpaar. Auch die Hochzeitsgäste wurden am Herz berührt.

Im Anschluss dieser sagenhaften freien Trauung machte sich die Gesellschaft, das Brautpaar vorneweg,  auf den kleinen geschlängelten Weg. Zurück zur Gaststätte am Auerberg. Dort fand die Hochzeitsfeier statt.

Nachdem die Hochzeitstorte angeschnitten wurde, Braut und Bräutigam sich gestärkt hatten, machten wir uns für das Brautpaar-Shooting auf. Rundum die Gaststätte gab es herrliche kleine Orte. An diesen fingen wir eindrucksvolle Brautpaarfotos auf der Speicherkarte ein. Nachdem das  Brautpaar-Shooting beendet war, verabschiedete ich mich von meinem Brautpaar.

Die Hochzeit am Auerberg von Selina und Alex habe ich sehr genossen. Ihre Hochzeit war voller Emotionen.


Anfang Juli – eigentlich geht man als Brautpaar davon aus, dass sich im Juli der Sommer von seiner besten Seite zeigt und eine Sommerhochzeit gefeiert werden kann – eigentlich. Aber der Juli kann auch andere Seiten haben. Der Sommermonat hat Brigitte und Christian gezeigt, wie aus einer Sommerhochzeit eine Regenhochzeit werden kann.

Schon auf der Fahrt zum Standesamt in Schwabhausen öffnete der Himmel seine Schleusen. Es regnete nicht, es strömte aus dem grauen Himmel nur so heraus. Je näher ich nach Schwabhausen kam, lichteten sich die grauen Wolken. Ein bisschen Blau lugte hervor. Die Hoffnung kam, dass es ja doch noch eine schöne Sommerhochzeit für das Brautpaar werden könnte. Am Standesamt angekommen, hielt ich nach Christian, dem Bräutigam, Ausschau. Der Bräutigam war noch nicht da und so erkundete ich schon mal das Standesamt. Als der zukünftige Ehemann kam, war er sehr aufgeregt. Mit Spannung erwartete er seine Braut Brigitte. Nach und nach trudelte die Hochzeitsgesellschaft ein. Die Braut machte es spannend und ließ Christian ein bisschen warten. An ihrem Hochzeitstag sei es ihr gegönnt 😉

Der Bräutigam wurde immer nervöser. Die Standesbeamtin von Schwabhausen bat die Hochzeitsgäste in das Trauzimmer. Schließlich sollte keiner die Braut bei der Ankunft sehen, erst bei dem gemeinsamen Einmarsch als Brautpaar. Schließlich rollte das Auto mit Brigitte heran. Strahlend nahm der Bräutigam seine Braut in Empfang. Nun marschierte das Paar zusammen hoch in das Trauzimmer und die Trauung konnte beginnen.

Nach der Zeremonie nahm das frischgebackene Ehepaar die Glückwünsche ihrer Hochzeitsgesellschaft im kleinen Garten des Rathhauses entgegen. Der Himmel wurde blau und behielt den Regen für sich. Plötzlich zögen wieder dunkle Wolken auf und es fing zu tröpfeln an. Braut und Bräutigam gingen schnellen Schrittes zu ihrem Hochzeitsauto. Ihre Gäste taten es ihnen gleich. Die Autos der Hochzeitsgäste reihten sich hinter dem Auto des Brautpaares auf. Mit lautem Hupen fuhr die Autoschlange zur Hochzeitslokation. Dort angekommen schauten Brigitte, Christian und ich uns den Hofgarten an. In dem wollten wir später das Brautpaarshooting machen. Auch die Gruppenaufnahmen sollten dort stattfinden. So war der Plan – wenn da das Wetter nicht gewesen wäre. Wir machten in dem Garten vorab ein kleines Hochzeitsshooting. Damit das Brautpaar sich später sicher vor meiner Kamera fühlte.

Danach gingen wir in die Lokation und das Brautpaar empfing seine Gäste zu einem Sektempfang. Danach sollten die Gruppenfotos, zusammen mit dem Brautpaar, gemacht werden. Draußen hörte ich schon ein Grummeln, der Himmel wurde schwarz. Oh Gott, jetzt aber schnell. Alle Gäste waren draußen und der Himmel öffnete wieder seine Schleusen. Jetzt hieß es Planänderung. Ich ordnete alle Hochzeitsgäste unter einem Dach an, stellte meine Leiter in den Regen und mich darauf. Pitschnass erstellte ich dann die Gruppenbilder der Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Brautpaar. Danach warteten wir noch ein bisschen ab. Der Regenhimmel hatte Einsicht und stoppte seine Tropfen. Brigitte, Christian und ich machten noch ein kleines Brautpaar-Shooting.

Nachdem ein paar schöne Aufnahmen von Braut und Bräutigam auf der Speicherkarte waren, verabschiedete ich mich. Zum Glück war mein Brautpaar ganz entspannt und ließ sich bei ihrer Sommerhochzeit vom Juniregen nicht die Stimmung vermiesen.


Im Oktober findet die Hochzeit von Linda und Konny statt. Bei meinem Kennlerntermin mit Linda haben wir einen Termin für ein kleines Kennlern-Shooting in Augsburg vereinbart. So konnte ich den zukünftigen Bräutigam kennen lernen und er mich. Mit meiner Kamera wollten wir durch Augsburg ziehen und uns ein paar Location für das Brautpaar-Shooting im Herbst aussuchen.

Pfingstsonntag trafen wir uns gut gelaunt. Die Sympathie, die vorher schon bei der zukünftigen Braut Linda da war, war auch sofort bei Konstantin, dem zukünftigen Bräutigam, da. Fröhlich und mit Bildern eines tollem Brautpaar-Shootings, starten wir unseren Streifzug. Das erste Paar-Shooting fand am Brunnen in der Maximilianstraße statt. Von dort aus ging es in einen kleinen Garten hinüber. Dort wurden weitere Bildideen für schöne Hochzeitsfotos gesammelt. Die Scheu, die Linda am Anfang vor der Kamera hatte, war im Nu verflogen. Jede Idee machte das zukünftige Brautpaar mit. Nachdem Besuch in dem kleinen Garten wollten wir eigentlich zur Fuggerei rüber schlendern. Dort findet die Hochzeitsfeier im Oktober statt.

Unterwegs wurden wir aber immer wieder aufgehalten. Auf dem Weg zur Fuggerei entdeckten wir immer wieder sehr schöne Spots, um wunderschöne Paar-Aufnahmen zu erstellen. Die Laune war fröhlich und ausgelassen. Deswegen probierten das zukünftige Brautpaar und ich, einige zukünftige, Brautpaar-Aufnahmen aus. Die Bildideen sprudelten nur so aus den Köpfen heraus. In meinem inneren Auge sah ich schon die schönsten Hochzeitsfotos von Braut und Bräutigam.

Schließlich kamen wir doch in der Fuggerei an. Überrascht, wie schnell die Zeit verging, ließen Linda, Konstantin und ich uns im Biergarten der Fuggerei nieder. Im Schatten, bei einem kühlen erfrischendem Getränk, begutachteten wir die ersten Aufnahmen unseres Fotoschootings. Der Bräutigam in spe erzählte noch von ein paar Ideen, die er gerne umgesetzt hätte. Ich notierte mir seine Vorschläge. Schließlich soll er von seinem Brautpaar-Shooting Fotos bekommen, von denen er begeistert sein wird.

Danach trennten sich unsere Wege. Ich freue mich schon sehr auf diese Herbsthochzeit und auf das Brautpaar-Shooting. Linda und Konstantin werden eine tolle Braut und ein toller Bräutigam sein.

Ein paar Tage später schickten mir die Zwei ihre Einladungskarte zu, die sie mit den Fotos des Vorab-Shootings gestaltet hatten. Ich war, genauso wie die Beiden, von ihrer Karte begeistert.


Das war ein tolles Brautpaar-Shooting bei eine gemütliche Hochzeit in Füssen. Carmen und Max hatten sich dazu entschlossen , ihren großen Tag nur für sich zu gestalten. Begleitet wurde das junge Brautpaar von ihrer süßen kleinen Tochter Lea. Auch ich hatte die große Ehre und durfte die kleine glückliche Familie begleiten.

Braut und Bräutigam waren sehr entspannt. Beide begrüßten mich herzlich. Das zukünftige Ehepaar war an diesem Tag das einzige Brautpaar. Deswegen hatte sich der Standesbeamte aus Füssen sehr viel Zeit für Carmen und Max genommen. Dadurch gab es diese schönen Momente, die diese Hochzeit zu einer gemütlichen Hochzeit werden ließ. Ich habe sie in vollen Zügen genießen können, auch wenn ich immer konzentriert war. Seine Worte waren rührig. Auch ich hatte zwischendurch ein paar Tränchen im Augenwinkel. Nach der Trauung sind wir für das Brautpaar-Shooting in die alte Bibliothek von Füssen gegangen. Diesen Tipp gab uns der Standesbeamte. Dank seiner Empfehlung durften wir vor den üblichen Öffnungszeiten den großen runden Raum betreten. Das frischgebackene Ehepaar und ich waren überwältigt. Für ein Hochzeit-Shooting war dieser Raum perfekt- Durch seinen Glanz, den die Bibliothek versprühte, hatte auch jedes Hochzeitsfoto seinen Charme. Danach war natürlich ein Brautpaar-Shooting mit Bergkulisse Pflicht. Auch Schloss Neuschwanstein diente als Kulisse für die Hochzeitsbilder. Vorher haben Carmen und Max aber noch ein kleines Schloss mit ihren Namen und dem Hochzeitsdatum an der Theresienbrücke befestigt. Es sollte ihre Liebe besiegeln.

Für die Hochzeitsbilder mit Schloss Neuschwanstein als Hintergrund, fuhren wir zu einer großen Wiese. Auch dort entstanden wunderschöne Brautpaarfotos.

Danach trennten sich unsere Wege. Das Brautpaar genossen ihren Hochzeitstag und ich fuhr wieder Richtung München. Es waren ein paar herrliche entspannten Stunden mit Carmen, Max und Lea.


Nein, natürlich fand die Hochzeit nicht in einem Rapsfeld statt. Aber das wäre doch auch eine lustige Idee. Zwischen dem satten Gelb „Ja“ zu sagen. In dem grün gelben Feld fand das Brautpaarshooting statt.

Aber ich greife vorweg. Zurück zum Anfang.

Es war Anfang Mai. Wir hatten uns herrliches Wetter mit Sonnenschein und kleinen Schäfchenwolken gewünscht. Es kam aber anders. Der Himmel war mit dicken grauen Wolken verhangen. Aus denen es immer wieder tröpfelte. Alles war grau in grau. Auf meinen Weg zu dem Brautpaar stieg meine Hoffnung. Ab und zu lichtete sich der Himmel. Aber als ich bei Braut und Bräutigam am Standesamt in Bad Abbach ankam, machte Petrus wieder seine Schleusen auf. Der Stimmung tat es zum Glück keinen Abbruch. Das zukünftige Ehepaar war sehr ausgelassen. Christina und Florian freuten sich schon sehr auf ihre Trauung. Es war einfach schön, das offene und fröhliche Paar kennen zu lernen.

Nach der Trauung hatten wir großes Glück. Das geplante Hochzeitsshooting konnte genau an den Plätzen stattfinden, die für das Brautpaarshooting gedacht waren. Als erstes fuhren wir zu dem Kurpark in Bad Abbach. Ausgelassen und fröhlich streiften wir durch den Park. Es entstanden wunderschöne Bilder von Braut und Bräutigam mit seinen Trauzeugen. Zwischendurch wurde immer wieder gescherzt und gelacht, bis die Tränen kamen.

Nach dem Park ging es dann zu einem nahe gelegenen Rapsfeld. Der Kontrast zwischen dem satten Gelb und dem blauen Kleid der Braut war herrlich. Mit viel Elan ging es für Braut und Bräutigam in die gelbe Pracht. Und warum nur ein Hochzeitsshooting? Der Babybauch kann doch auch sofort in Szene gesetzt werden. Gesagt, getan. Dann ein Babybauchshooting zwischen gelben Blüten oben drauf. Nachdem das Brautpaar und ich uns im und am Feld ausgetobt hatten, sind wir mit vermatschten Schuhen zurück zum Auto der Brautleute gegangen. Natürlich sind wir nicht in dem Rapsfeld herumgesprungen. Wir haben uns mit Hochzeitsfotos ausgetobt 😉 Das Brautpaar hat mich zurück zu meinem Auto gebracht. Während der Fahrt wurde wieder viel gelacht.

Es waren wunderbare Stunden mit Christina und Florian. Danke, dass ich euch kennen lernen und eure Hochzeit fotografisch begleiten durfte.


Das war ein aufregender Portraitshootingtermin. Tobias Schneider bat mich, von ihm Portraitaufnahmen aufzunehmen. Für seine Autogrammkarten benötigte der Bobfahrer Fotos von sich. Bis jetzt hatte ich noch keinen Profisportler vor meiner Kamera. Für mich war das sehr aufregend.

Als Tobias an meiner Tür klingelte, hatte ich das Wohnzimmer schon zum Fotostudio umgewandelt. Alles stand bereit. Fröhlich und gut gelaunt betrat der Sportler die Wohnung. Zuerst gab es eine Tasse Kaffee. Während wir das heiße Gebräu tranken, gingen wir die Positionen durch, die ich mir für den Bobfahrer gedacht hatte. Dabei hörte ich mir auch Tobias Wünsche und Ideen an.

Zur Einstimmung ging es erstmal mit lockeren Aufnahmen los. Dafür wechselte Tobi von seiner Alltagskleidung in das Poloshirt des Bobteams. Schnell waren tolle Portraitaufnahmen im Kasten. Nun schlüpfte Tobias in seinen Rennanzug. Auch der Helm wurde nun gebraucht. Immer wieder gab es während des Portraitshootings neue Ideen. Der Spaß dabei war riesig. Während des aufregendem Foto-Shootings erzählte Tobias von seinem spannenden Sport .Er hat mich dafür richtig begeistert.

Sonst nur im Fernsehen angeschaut, wollte ich nun selber am Eiskanal stehen. Mein Plan war,  beim nächsten Rennen am Königssee werde ich Tobias und seinem Team zuschauen, wie sie die Eisbahn runter düsen.

gesagt – getan

Nun stand ich am Eiskanal am Königssee. Das war genauso aufregend, wie das Portrait-Shooting des Anschieber/Bremser vom Team Hafer. Es war überwältigend! Als Zuschauer stand ich direkt neben dem Kanal. Selbstverständlich hatte ich meine Kamera im Gepäck. Bevor man den Schlitten sah, hörte man ihn. So konnte ich mich schon bei dem lauten Geräusch der Kufen auf dem Eis bereit machen. Schließlich war das das Zeichen, dass der Bobschlitten nicht mehr lange auf sich warten ließ. Mit hoher Geschwindigkeit rauschte der Bob an mir vorbei.

Es war ein herrlicher Tag! Der stille Königssee, der Schnee, die Landschaft und die Aufregung.

Das war nicht mein letzter Besuch an einem Eiskanal und beim Bobteam Hafer.


Wieder wuchs irgendwo ein kleiner süßer Kugelbauch. Die werdenden Eltern Marlene und Mirko wollten ihren Babybauch für die Ewigkeit festhalten. Damit es für die Zwei entspannter war, packte ich mein mobiles Fotostudio ein und machte mich zu ihnen auf den Weg. So wurde es für die werdenden Eltern nicht stressig. Sie konnten sich in ihrer  vertrauten Umgebung wohlfühlen und sich auch besser fallen lassen.

Dort angekommen gab es zuerst ein fröhliches Hallo. Die ersten Aufnahmen sollten von der werdenden Mama und ihrem süßen Schwangerschaftsbauch entstehen. Nachdem Marlene und ich viele schöne Bilder einfangen konnten, musste nun auch der werdende Papa mit auf das Bild. Ein bisschen widerwillig kam Mirko dazu. Dabei merkte er rasch, dass fotografiert zu werden, gar nicht so schlimm war 😉 Mirko wurde immer entspannter. So konnte ich auch von ihm und dem Babybauch seiner Frau eindrucksvolle Aufnahmen einfangen. Kurzentschlossen, weil das Wetter so herrlich war, gingen wir in den Garten. Dort im Grünen sollten nochmals schöne Babybauchfotos entstehen. Dieser Kurztrip an die frische Luft hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die werdenden Eltern waren schon ganz gespannt auf ihre Babybauchbilder.

Ein paar Wochen später

Ich fuhr wieder zu Marlene und Mirko. Nun war der Babybauch verschwunden. Endlich hat der kleine Sohn Marten hat das Licht der Welt erblickt. So wurde aus dem Babybauch-Shooting ein New-Born-Shooting. Während des Baby-Shooting hat der kleine Mann überwiegend geschlafen. So gab es viele süße Babyfotos auf der Speicherkarte.

Natürlich wurden nicht nur von dem süßen Baby Fotos gemacht. Auch die Eltern wurden mit ihrem niedlichen kleinen Sohn fotografiert. Schließlich gehört zu einem Baby-Shooting auch immer ein kleines Familien-Shooting dazu.


Es war November und meine vorletzte Hochzeit für das Jahr 2018. Auf das Wetter an diesem Tag waren wir schon sehr gespannt. Zieht sich der wunderbare Herbst weiter in den November hinein oder wird es kalt, nass und grau? Der Wettergott meinte es gut dem dem Brautpaar. Es war zwar kühl, aber die Sonne strahlte von einem blauen Himmel hinunter.

Gut gelaunt fuhr ich Richtung Kloster Wessobrunn. Dort fand die Hochzeit von Maria und Dominik statt. Zuerst traf ich auf den Bräutigam. Er war sehr aufgeregt und gespannt, wie seine zukünftige Frau Maria aussehen würde. Nach einer Weile traf auch die Braut ein. Sie sah in ihrem weißen Hochzeitsdirndl einfach zauberhaft aus. Die Braut strahlte mit der Sonne um die Wette. Die fröhliche Hochzeitsgesellschaft versammelte sich im Trauzimmer des Klosters. Der Gang dorthin war atemberaubend. Es war ein Traum, die zwei Verliebten dort zu sehen. Wie sie den Gang entlang schritten. Wohin sollte man nur schauen? Auf das strahlende Brautpaar, die wundervollen Gemälde an der Decke oder den endlos langen Gang hinunter? Keine Frage, natürlich auf das Brautpaar 🙂

Beim Einzug des Paares sang eine Freundin von den Beiden. Gänsehaut machte sich breit und die Tränen schossen in die Augen. Die Trauzeremonie war ernst und lustig zugleich. Der Standesbeamte hatte das perfekte Gefühl für diese Mischung. Nach der Trauung gab es draußen ein Spalier aus Seifenblasen. Die Motorradfreunde des frischgebackenen Ehemannes begrüßten die jungen Eheleute mit großem Hallo.

Nachdem die Glückwünsche entgegen genommen wurden, empfing das Brautpaar seine Gäste an einem kleinen Teich, der direkt an dem Kloster Wessobrunn lag. Es war der perfekte Ort. Ein kleines offenes Haus stand dort, die Fische zogen im Wasser ihre Kreise, die Sonne spiegelte sich auf der Wasseroberfläche und alle waren fröhlich. Konnte es schöner sein? Während sich die Hochzeitsgäste bei einem Glas Sekt vergnügten, begaben wir uns zum Hochzeits-Shooting. Das Schöne war, dass wir trotzdem noch mittendrin waren, auf der Wiese nebenan. Nach unserem Portrait-Shooting wurde es dann doch ziemlich kühl, schließlich war es eine Novemberhochzeit.

Braut, Bräutigam, Familie und Freunde machten sich auf den Weg zur Gaststätte, in der dann ausgelassen die Hochzeit gefeiert wurde.


Es war wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür. Neue Familienfotos werden für die Weihnachtskarten benötigt.

Zum zweiten Mal gesellten sich Line, Martin und Vincent zu mir, damit ich von der kleinen Familie Aufnahmen machen konnte. Ich war schon sehr auf Vincent gespannt. Wie er sich wohl dieses Mal vor meiner Kamera bewegt? Letztes Jahr war der kleine Mann noch sehr scheu. Dieses Jahr aber, bewegte er sich so vor meiner Linse, als ob nie etwas anderes gemacht hätte. Aber zurück zum Anfang.

Das Weihnachts-Set-up war schon aufgebaut. Kurz nach dem Aufbau kam die Familie bei mir an. Fröhlich begrüßten wir uns. Auch Vincent strahlte vor Freude. Ich erklärte ihm erstmal, dass alle eingepackten Weihnachtspäckchen leer seien. Er durfte sich eins nehmen und schütteln. So konnte ich ihn davon überzeugen. Danach fragte ich ihn, ob er Kuchen essen möchte oder ob ich ihn erst fotografieren soll. Mit fester Stimme antwortete der Bub mir, dass er zuerst fotografiert werden möchte. Er stapfte schon in Richtung Leinwand und setzte sich in die große verpackte Kiste. Der kleine Mann hatte so viel Spaß, dass es mir eine große Freude war, ihn abzulichten. Er lachte die ganze Zeit und schaute verschmitzt in meine Kamera. Ratzfatz waren die schönsten Kinderbilder auf meiner Speicherkarte.

Danach ging es mit den Familienfotos weiter. Seine Eltern gesellten sich dazu und es ging munter weiter. Ganz viel Spaß gab es bei der Pusterei mit dem bunten Konfetti. Alle Drei hatten große Freude daran. Ich konnte wunderbare Familienbilder einfangen. Dann kam natürlich die Zeit, in der Vincent keine Lust mehr hatte. Mir kam die Idee, dass wir auch noch schöne Familienbilder auf dem Bett machen könnten.

So verließen wir das Weihnachts-Set-up und gingen in das Schlafzimmer. Auf dem Bett wurde dann getobt und Vincent bekam wieder Lust auf das Fotografieren. Auch hier hatte ich dann schnell schöne Fotos von der Familie eingefangen und wir beendeten das Familien-Shooting.

Nun bekam Vincent seinen wohlverdienten Kuchen, den er sehr genossene hat.