Es ist der Morgen eures Hochzeitstages – du wachst auf. Es wird ein Brautpaarshooting bei Regen.

Als erstes schweift dein Blick zum Fenster. Dein erster Gedanke ist: „Bitte nicht! Lass es nicht wahr sein!“ Der Himmel ist mit dunklen schweren Wolken verhangen. Es ist grau in grau. Der Regen prasselt an dein Fenster. Genau das Hochzeitswetter, das du dir gar nicht gewünscht hast. Der zweite Gedanke taucht auf. „Hoffentlich hat unser Hochzeitsfotograf einen Plan B für unser Brautpaarshooting bei Regen.

So, oder so ähnlich, erging es Joana an ihrem Hochzeitstag.

Brautpaarshooting bei Regen. Geht das?

Ich kann euch beruhigen. Das geht. Plan B ist immer im Hinterkopf dabei.

Das erste Utensil, das den Weg in mein Auto gefunden hatte, war mein durchsichtiger Regenschirm. Damit ihr nicht komplett von einem bunten Regenschirm überdeckt werdet, bekommt ihr den durchsichtigen Schirm in die Hand gedrückt. Vor dem Standesamt kann ich so um euch rum sein und fotografieren. Dieser Schirm ist bei Regen immer dabei.

Unser Brautpaarshooting bei Regen

Am Morgen von Joanas und Patricks Hochzeit bin ich eher, wie geplant, Richtung Neufahrn gefahren. Ich wollte genügend Zeit haben, um mich nach einem trockenen Platz, für das Brautpaarshooting im Regen, umzuschauen. Ich fuhr also durch die Straßen von Neufahrn. Da lag es plötzlich vor mir. Ein verlassenes Bauernhaus. Perfekt! Das alte Bauernhaus bot eine tolle Fotolokation. Ein Dach über den Kopf hatten wir für, das Brautpaarshooting im Regen, auch. Das morbide Haus lag in der Nähe des Standesamtes. So konnten wir bequem rüber laufen. Mein Brautpaar war von der Idee begeistert.

Das Brautpaarshooting im Regen hatte den Beiden richtig Spaß gemacht. Wir haben viel gelacht und waren ausgelassen. So hatte der Regen auch noch etwas Gutes. Es entstanden tolle Hochzeitsbilder, mit einem außergewöhnlichen Hintergrund.

Ihr möchtet noch mehr Bilder aus einem Shooting in einem Lost Place sehen?

Dann schaut bei Bowmen vorbei


Es war der heißeste Tag im August ☀️ An diesem besonderen Tag sollten nicht nur Freudentränen fließen. Ich war als Hochzeitsfotografin München in Ingolstadt unterwegs.

Mein Brautpaar suchte sich, im Schutz des Ingolstädter Rathaus, ein schattiges Plätzchen. Die Hochzeitsgesellschaft war darüber sehr glücklich. Sie gesellten sich zu den Beiden. Noch glücklicher sahen Tanja und Manuel aus, als wir das Rathaus in Ingolstadt betreten durften. Kühle Mauern empfingen uns. Es war herrlich! Innen warteten wir dann darauf, dass wir das Trauzimmer betreten durften.

Nach der Trauung ging es wieder raus, in die Hitze. Draußen nahm das frischgebackene Ehepaar seine Glückwünsche entgegen. In diesem Moment wurde die Sonne, die vom Himmel brannte, vergessen. Das Paar strahlte mit der Sonne um die Wette.

Nach den Glückwünschen machten sich Familie und Freunde auf den Weg zur Feierlokation. Tanja, Manuel und ich fuhren zum alten Bundesgartenschaugelände. Dort sollten die Zwei, für den heutigen Tag, nochmal ganz für sich sein. Einfach ihren stillen Moment genießen. Zwischendurch gab es auch noch eine kleine Erfrischung. Aber dazu später mehr 🙂

Als Hochzeitsfotografin München hielt ich Ausschau nach schattigen Plätzen. Schließlich wollte ich mein Brautpaar nicht in die Sonne stellen. Die Schatten, die es auf den Gesichtern geben würde, wären zu hart und nicht schön. Zum Glück war die Auswahl an schattigen Plätzen groß. Dann sah ich plötzlich das Wasser! Eine Idee schoss mir sofort durch den Kopf. Wasser, Hitze! Da waren Wasserspiele vorprogrammiert! Spaß und Erfrischung! Leider gab es einen Haken. Wir hatten kein Handtuch dabei. Mist! Eine Mutter saß am Rand und beobachtete ihre Tochter beim Herumplanschen. Ein Handtuch lag neben ihr. Also nichts wie hin. Die Mutter fragen, ob sie so nett wäre, uns ihr Handtuch kurz auszuleihen. Sie blickte zu mir hoch. Dabei fiel ihr Blick auf Braut und Bräutigam. Wer kann einem Brautpaar einen Wunsch abschlagen? Sie konnte nicht mehr nein sagen.  Mit dem Handtuch bewaffnet, ging es zum Wasser und es hieß Schuhe aus. Zack ins Wasser! Das tat gut! Meine Verliebten genossen diese kurze Abkühlung sehr. Dabei entstanden lustige Hochzeitsfotos von der Hochzeitsfotografin München.

Nach kurzer Zeit hieß es wieder: raus aus dem Wasser, Füße abtrocken, Danke sagen. Es ging zurück zu den Gästen. Sie sollten nicht zu lange, auf ihr Brautpaar, verzichten müssen. Mich hatte es sehr gefreut, dass Tanja und Michael diese spontane Idee mitmachten.

Ihr möchtet noch mehr Bilder von der Hochzeitsfotografin München sehen? Dann schaut euch mein Portfolio an.


Ausgefallene Hochzeitsbilder in einer verrückten Zeit

Obwohl es gefühlt drunter und drüber geht, möchten Sabine und Tim heiraten. Trotz der Einschränkungen. Hut ab! Natürlich wünschten sich die Beiden auch ausgefallene Hochzeitsbilder. Die Familie darf nicht mit in das Trauzimmer und muss, unten im Freien, warten. Nur die Trauzeugen und ich dürfen mit rein. Zum Glück ist das wieder erlaubt. So muss das Brautpaar nicht auf Hochzeitsbilder verzichten. Die anschließende Feier fällt auch nicht so aus, wie die Beiden es sich vorgestellt hatten.

Ausgefallene Hochzeitsbilder, geht das?

Ein Morgen im Mai. Der Himmel ist grau, es tröpfelt leicht. So ein Mist! Dann heißt es für mich, den durchsichtigen Regenschirm nicht vergessen. Den brauche ich später für die Hochzeitsbilder. Am KVR in München angekommen, reißt der Himmel auf, juchu! So kann ich die ersten Hochzeitsfotos draußen aufnehmen. Das Ankommen der Familie und des Brautpaares. Mit Trauzeugen, Braut und Bräutigam betrete ich zusammen das KVR. Oben im Trauzimmer angekommen, wird meine zweite Kamera nicht für Fotos genutzt. Bei der Trauung von Sabine und Tim kam sie dieses Mal als Filmkamera zum Einsatz. Außergewöhnliche Zeiten erfordern nun mal außergewöhnliche Maßnahmen 🙂 So kann das Brautpaar später das Ja-Wort der Familie zeigen.

Nach der Trauung mussten wir noch ein Weilchen warten. Die Urkunde musste neu ausgestellt werden. Der Bräutigam wurde aus versehen zehn Jahre älter gemacht. Diese Zeit nutzten wir auf dem Balkon des KVR. Dort fingen wir mit den ausgefallenen Hochzeitsbildern an. Trotz Regen entstanden tolle Portraitaufnahmen. Nachdem die neue Urkunde ausgehändigt wurde, konnte sich das Brautpaar von seiner Familie, vor dem Eingang des KVR, feiern lassen. Jubelnd wurden sie in Empfang genommen. Nach den Glückwünschen und Gruppenaufnahmen gingen wir runter in das Parkhaus. Dort gab es nochmal ein kleines Brautpaar-Shooting mit außergewöhnlichen Hochzeitsbildern. Das Parkhaus ist eine tolle Fotolocation und wir blieben trocken 😉

Danach wagten wir uns noch zur Bavaria, wir hatten ja einen Schirm dabei. Nach einer Weile fielen aber dicke Regentropfen vom Himmel. Wir brachen das Hochzeit-Shooting ab. Das war aber nicht ärgerlich, schließlich hatten wir schon viele schöne ausgefallene Hochzeitsbilder eingefangen.

Auf der Hackerbrücke verabschiedeten wir uns. Ich wünschte den Beiden noch einen wunderschönen Tag und dass sie ihren Hochzeitstag genießen sollten, trotz der Einschränkungen.

Ich hatte großen Respekt davor, dass Sabine und Tim in dieser Zeit geheiratet hatten. Auch davor, dass Beide ihren Tag genossen und ihre gute Laune nicht verloren hatten.  Schließlich freut man sich riesig, plant und bereitet vieles vor. Und dann kann doch nicht so gefeiert werden, wie man es sich vorgestellt hat. Danke, dass ich euch ein Stück begleiten durfte.

Hier findet hier einen weiteren Bericht einer Regenhochzeit


Im Februar erwartete mich eine kleine Hochzeitsgesellschaft in Fürstenfeldbruck. Die Mutter des Bräutigams hatte mich als Hochzeitsfotografin gebucht. Es wäre ja schade gewesen, wenn es keine emotionalen Hochzeitsbilder von der Hochzeit ihres Sohnes Robert und zukünftigen Schwiegertochter Melanie gegeben hätte.

Ich war schon sehr auf Braut und Bräutigam gespannt. Schließlich hatte ich bisher nur die Mutter kennen gelernt. Auch auf das Standesamt in FFB war ich sehr neugierig. Der Wettergott war gnädig und für Februar war es das perfekte Hochzeitswetter. Braut und Bräutigam waren sehr entspannt und locker. Die Stimmung an diesem besonderen Tag war toll. Fröhlich marschierte die Hochzeitsgesellschaft in das Standesamt und nahm schon mal ihre Plätze ein. Kurz darauf erschien der Standesbeamte mit dem zukünftigen Ehepaar und es konnte losgehen. Leider durfte ich nicht die ganze Zeit fotografieren, nur während der Trauzeremonie. Aber nun gut. Trotzdem sind wunderschöne Bilder im Standesamt entstanden. Auch ein paar „Tränchenbilder“ wurden eingefangen.

Nach der Trauung durften wir das wunderschöne Trauzimmer von Fürstenfeldbruck für die Portrait-Aufnahmen und Gruppenbilder benutzen. So wurde mein Herz als Hochzeitsfotografin beglückt. Auch der Außenbereich konnte für die Erinnerungsaufnahmen genutzt werden.

Nachdem ich als Hochzeitsfotografin meine Arbeit beendet hatte, wünschte ich den frisch Vermählten und seiner Hochzeitsgesellschaft einen wunderschönen Tag, den sie in vollen Zügen genießen sollten.

Hier geht es zu einer Winterhochzeit 


Es ist gerade eine andere Zeit, vieles hat sich geändert. Aus diesem Grund kam mir der Gedanke, dass ich diesen Monat keinen Blogeintrag über Hochzeit-Fotografie schreibe, sondern über ein Portrait-Shooting. Diesen Monat nutze ich dazu, um ein Projekt vorzustellen, auf das ich sehr stolz bin. Portrait-Fotografie mit der Rockband Bowmen.

Die Jungs von Bowmen fragten bei mir an, ob ich Lust hätte, sie zu porträtieren. Ihre neue LP/CD stand kurz vor der Fertigstellung. Für den kompletten Abschluss fehlte ihnen aber noch das Cover. Dafür wollten sie mich mit ins Boot holen. Und ob ich Lust dazu hatte! Schnell war ein gemeinsamer Termin für das Portrait-Shooting gefunden. Nun musste ich mir nur noch Gedanken machen, wie das Cover aussehen sollte. Die Rocker und ich waren uns einig, dass das Portrait-Shooting in einem Lost Place stattfinden sollte. Für den richtigen Ort mit morbiden Charme, begab ich mich auf die Suche im Internet. Ich fand einen wunderbaren verlassenen Ort. Ich zeigte Stefan, Markus und Tilly das herrliche alte Haus und war auf ihre Reaktion gespannt. Besser hätte sie nicht sein können… die Drei waren von meinem Vorschlag begeistert.

Einen Novembermorgen ging es dann um sechs in der Früh los. Der Bulli war gepackt, alle noch müde, aber gut gelaunt. An dem stillen zugewachsenem Haus angekommen, trugen wir mein Equipment hinein. Zuerst durchstöberte ich die zerfallenen Räume. So entstanden die ersten Bildideen vor meinem inneren Auge. Damit die Jungs locker wurden, fragte ich sie, ob sie nicht ihre Musik abspielen wollten. Dieser Vorschlag wurde angenommen und kurz darauf erklangen ihre neuen Musikstücke durch das verlorene Haus.

Wir hatten bei diesem Portrait-Shooting eine riesen Gaudi. Während eines Shootings sagte ich auch nie zu jemanden: „Schrei mich an!“ Aber hier tat ich es. Schließlich wollten wir auch Portraits in Aktion und so bekam ich diese Bilder auf meine Speicherkarte. Viele Orte in diesem Haus hatten ihren morbiden Charme. Und so wanderten wir durch die Räume und probierten viel aus.

Nachdem wir viele verschiedene Aufnahmen im Kasten hatten, verließen wir diesen besonderen Lost Place und machten uns auf den Rückweg. Noch am selben Abend sah ich mir das Ergebnis dieses Portrait-Shooting an, um zwei Tage später Bowmen die Bilder zu präsentieren. Die Begeisterung war riesig. Uns fiel die Auswahl, für das Portrait auf dem Cover, ziemlich schwer. Nach einigem hin und her hatten wir uns entschieden, welches Foto es sein sollte.

Nun ist die LP/CD fertig und es erfüllt mich mit viel Stolz, wenn ich die LP in den Händen halte. Mein großer Dank geht an die Jungs von Bowmen. Dass sie mich auf die Reise der Entstehung ihrer LP/CD mitgenommen und sich auf meine Vorschläge eingelassen haben.

Liebe Leser, entschuldigt, dass es dieses Mal kein Hochzeit-Shooting gab. Aber wie schon in der Einleitung geschrieben… besondere Zeiten, besondere Einträge 🙂

Nächsten Monat geht es dann mit einem Hochzeit-Shooting weiter, versprochen 🙂


Es war kein schöner Tag, um eine Hochzeit zu feiern. Hochzeitsfotos mit blauem Himmel und Schäfchenwolken waren somit gestrichen. Aber man kann sich das Wetter leider nicht aussuchen. So blieb nur zu hoffen, dass Petrus die Schleusen zum richtigen Zeitpunkt geschlossen hält.

Am Parkplatz des Rathauses von Wartenberg angekommen, hatte Petrus mich erhört. Die Wolkendecke riss auf und die Sonne lugte hervor. Gab es doch noch Hochzeitsfotos mit Schäfchenwolken? Mein Bräutigam, den ich auf seiner Reise in die Ehe begleiten durfte, war weit und breit noch nicht zu sehen. Deswegen machte ich mich schon mal mit der handvoll Hochzeitsgästen bekannt, die schon vor Ort waren. Nach ein paar Minuten kam der Bräutigam vorgefahren. Nach unserer Begrüßung erzählte er mir, dass er noch zu dem Blumenladen, unten an der Straßenecke, müsste. Dort wartete der Brautstrauß und sein Blumenanstecker auf ihn und dass er Beides abholen würde. Natürlich begleitete ich den zukünftigen Ehemann dorthin. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg.

Nachdem wir wieder zurück am Rathaus waren, ging die nun vollzählige Hochzeitsgesellschaft mit ihrem aufgeregtem Bräutigam in das Trauzimmer. Dort wurde ungeduldig und mit großer Spannung auf die Ankunft der Braut gewartet. Ich postierte mich am Straßenrand. Schließlich durfte ich die Ankunft des Brautwagens mit der Braut nicht verpassen. Diesen Moment finde ich sehr wichtig. Es ist immer wieder herrlich, wenn die Braut aufgeregt und erwartungsvoll aus dem Auto steigt. Dieser Augenblick kommt nie wieder und diese Emotionen sollen eingefangen werden.

Nach der Ankunft betrat die Braut das Trauzimmer. Sie strahlte ihren Bräutigam mit leuchtenden Augen an. Ihr zukünftiger Ehemann war von seiner Braut ganz angetan.

Nach der Trauung wurde auf dem Rathausvorplatz in Wartenberg der Sektempfang zelebriert. Das frischgebackene Ehepaar nahm fröhlich und glücklich die Glückwünsche seiner Hochzeitsgäste entgegen. Es war eine sehr schöne und entspannte Stimmung, auch wenn es kalt war. Ausgelassen plauderte das Brautpaar mit seinen Gästen und ich konnte dabei tolle Hochzeitsfotos einfangen. Im Anschluss verabschiedeten wir, das Brautpaar, die Trauzeugen und ich, uns von der Gesellschaft. Es war Zeit für das Brautpaar-Shooting. Das Hochzeit-Shooting hat großen Spaß gemacht. Die Stimmung war locker und ausgelassen. Als wir tolle Hochzeitsfotos eingefangen hatten, fuhren wir zur Hochzeitsgesellschaft zurück. Zu lang wollten wir die Hochzeitsgäste nicht warten lassen.

Dort angekommen, gab es noch einen heißen Kaffee und ich verabschiedete mich langsam von meinem Brautpaar. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich für die Beiden ihre Hochzeitsfotos festhalten und sie an ihrem wichtigen Tag begleiten durfte.


Im Sommer war ich als Hochzeitsfotografin in Österreich gebucht. Es war meine erste Hochzeit in unserem Nachbarland. Meine Braut hatte mir schon viel über die Traditionen einer österreichischen Hochzeit erzählt. Deswegen war ich schon sehr auf diesen Tag gespannt.

Früh am Morgen fuhr ich zu meiner Braut nach Hause. Dort fand das “ getting -ready “ statt. Trotz des aufregenden Tages waren alle Anwesenden ziemlich entspannt. Nach ein paar “ getting-reading“ Aufnahmen der Braut, fuhr ich zum Bräutigam rüber.  Auch ihn wollte ich auf meiner Speicherkarte festhalten, während er sich für seine Hochzeit fertig macht.

Nach einer fröhlichen halben Stunde fuhr ich wieder zurück zur Braut. Wir hatten vorher schon ausgemacht, wann das Brautkleid angezogen wird und Tanja sich in eine „richtige“ Braut verwandelt. Diesen Zeitpunkt wollte ich auf keinen Fall verpassen. Schließlich ist das immer eine wichtiger und emotionaler Moment.

Danach machte ich mich auf den Weg zur Kirche. Johannes, der Bräutigam, wartete schon gespannt mit seinem Trauzeugen auf seine zukünftige Frau. Als die Braut einfuhr und aus dem Brautwagen stieg, brachen beim Bräutigam alle Dämme. Es war ein mitreißender Augenblick. Nach der Begrüßung ging es in die festliche Kirche. Trotz meiner großen Konzentration auf die einzelnen Augenblicke einer Trauung, bekomme ich immer wieder eine Gänsehaut.

Nach der kirchlichen Hochzeit hieß es dann … ab zum Standesamt. Ja, richtig gelesen, zuerst kam die kirchliche Hochzeit und dann die standesamtliche Hochzeit.

Dieser Teil der Hochzeit war sehr spannend. Auf dem Weg zum Standesamt, musste das Brautpaar immer wieder mit seinem Brautwagen anhalten und Aufgaben erfüllen. Erst danach wurden die Straßensperrungen freigegeben. Als Hochzeitsfotografin in Österreich hatte ich das Privileg, dass ich mich mit meinem Auto vorne einreihen durfte. Schließlich musste ich schnell vor Ort sein, um wunderbare und lustige Hochzeitsbilder einzufangen. Ich verstand nun auch, warum zwischen Kirche und standesamtliche Trauung zwei Stunden lagen. Es waren zwei sehr lustige Stunden. Es wurde viel gelacht und die Zeit verging wie im Flug.

Als wir am Standesamt ankamen, ging es mit Gänsehaut weiter. Zwei Sängerinnen begleiteten, mit ihren Stimmen, das Brautpaar bei ihrem Einzug in das Trauzimmer. Die standesamtliche Hochzeit war sehr emotional. Auf leisen Sohlen bewegte ich mich durch den imposanten Raum, um die besonderen Momente als eindrucksvolle Hochzeitsbilder einzufangen.

Nachdem auch dieser spannende Teil des Hochzeitstages vorbei war, trafen sich die Hochzeitsgäste mit ihrem Brautpaar im Garten des Standesamtes.  Es war ein herrlicher Ort, um dort die Gruppenbilder der Hochzeitsgesellschaft und das Brautpaar-Shooting stattfinden zu lassen.

Der krönende Abschluss dieses Tages fand dann in der Eventlokation statt. Dort versammelte sich die Familie und Freunde des Brautpaares, um mit Braut und Bräutigam zu feiern.

Diesen Tag und seine besonderen Eindrücke, habe ich sehr genossen. Ich kann nur Danke an mein großartiges Brautpaar sagen, dass sie mich als Hochzeitsfotografin in Österreich gebucht hatten.


Das Jahr 2019 neigte sich dem Ende entgegen. Ich durfte noch eine Hochzeit als Hochzeitsfotografin in Bad Tölz begleiten. Ich freute mich schon sehr auf mein letztes Brautpaar für dieses Jahr.

Die Hochzeit fand im Kurhaus in Bad Tölz statt. Bevor das Brautpaar ankam, machte ich mir vorab ein Bild des Trausaales im Kurhaus und dem wunderschönen Garten. Es war wirklich ein schöner Ort, um dort zu heiraten. Ich war begeistert von der Aufgabe, dass ich als Hochzeitsfotografin in Bad Tölz tätig sein durfte.

Als erstes entdeckte ich den Bräutigam. Gut gelaunt und ein bisschen nervös kam er auf mich zu. Wir begrüßten uns und schon trudelte auch seine Braut ein. Es war wirklich ein süßes Paar. Die ersten Hochzeitsbilder für das Hochzeit-Shooting schossen mir in den Kopf.

Jetzt hieß es aber erstmal ab in das Trauzimmer. Der weiße Raum ist wirklich beeindruckend. Das Zimmer hat seinen ganz eigenen Charme. Der Standesbeamte war auch ganz toll. Mit seiner humorvollen Art gab er dieser Trauung eine besondere Leichtigkeit, zauberte emotionale und lustige Momente. Während der Trauung entstanden schon tolle Hochzeitsbilder von Braut und Bräutigam.

Nach der Trauung gab es einen kleinen Sektempfang. Das frischgebackene Ehepaar nahm seine Glückwünsche fröhlich entgegen. Die Hochzeitsgesellschaft machte es mir, der Hochzeitsfotografin in Bad Tölz, leicht. Ich konnte eine wunderbare Stimmung einfangen. Nachdem das Brautpaar einen k.einen Plausch mit seinen Hochzeitsgästen gehalten hatte, machten wir uns auf, in den Garten des Kurhauses. Dort sollte der Anfang unseres Brautpaar-Shooting sein. Braut und Bräutigam ließen sich in ihren eigenen Moment fallen. Durch diese Leichtigkeit konnte ich wunderbare Hochzeitsbilder einfangen. Es war nur ein kleines Hochzeit-Shooting geplant. Deswegen stießen wir nach kurzer Zeit wieder zur Hochzeitsgesellschaft. Aber auch im Trauzimmer fielen mir noch zwei Fotoideen ein. Ich fragte, ob die Zwei dazu noch Lust hätten. Na klar! Also wurden diese Bildideen umgesetzt. Danach verabschiedete ich mich von meinem letzen Brautpaar in 2019.

Es war eine kleine, aber sehr feine, Hochzeit. Ich war sehr glücklich, dass ich von Braut und Bräutigam gefragt wurde, ob ich die Beiden an ihrem großen Tag begleiten würde. So konnte ich als Hochzeitsfotografin in Bad Tölz ihre kleinen und großen Momente für die Ewigkeit einfangen.


Im Oktober durfte ich wieder als Hochzeitsfotografin in Augsburg unterwegs sein. Auf diesen Tag hatte ich mich schon wahnsinnig gefreut. Das Brautpaar war schon beim Vorabshooting für ihre Hochzeitseinladungen sehr entspannt. Da konnte es nur ein wunderbarer Hochzeitstag werden.

So war es dann auch. Das Wetter war perfekt. Schöner konnte es in einem Oktober gar nicht sein. Vor dem Eingang des „Goldenen Saal“ in Augsburg, warteten die Hochzeitsgäste schon mit Hochspannung. Plötzlich sahen wir ein Fahrrad-Taxi auf dem Platz vor dem „Goldenen Saal“ drehen. Alle wunderten sich und schauten zu dem Bio-Taxi hinüber. Wer saß darin? Linda und Konny. Einfach herrlich! Winkend und lachend wurde das Brautpaar zu uns herüber gefahren. Mit großem Hallo wurden die Beiden empfangen. Die Hochzeitsfotografin in Augsburg, also ich ;), konnte vorab schon fröhliche und auch lustige Momente einfangen.

Nach der Begrüßungszeremonie marschierte das Brautpaar, mit seinen Hochzeitsgästen, zum „Goldenen Saal“ hoch. Es war wunderbar! Für die Hochzeitszeremonie im Fürstenzimmer, wurde vorher spontan ein Straßenmusiker engagiert. Der Musiker passte perfekt zu Braut und Bräutigam. Es war eine sehr schöne Idee. Die Trauzeremonie war wunderschön. Auch hier konnte ich viele emotionale Momente einfangen. Nach der Trauung nahm das frischgebackene Ehepaar seine Glückwünsche entgegen. Damit niemand auf dem Trockenen saß, gab es einen kleinen Sektempfang. Die Stimmung war ausgelassen.

Der Zeitpunkt für unser Brautpaar-Shooting war gekommen. Linda, Konny und ich verabschiedeten uns für ein Weilchen von den Hochzeitsgästen. Wir machten uns auf den Weg. Der Trauzeuge des Bräutigams begleitete uns. Es war wirklich rührend, wie er sich um uns kümmerte. Ja, richtig gelesen… um uns. Er besorgte Kaffee, Brezn und war auch sonst immer zur Stelle. Welch ein Luxus! Ich war schwer beeindruckt. Bei unserem Brautpaar-Shooting war es genauso, wie bei unserem Kennlern-Shooting. Es war entspannt, fröhlich, die Beiden zu jeder Tat bereit. Den Weg bis zur Hochzeitslokation, „Die Tafeldecker“ in der Fuggerei, spannten wir in unserem Hochzeits-Shooting mit ein. Die Shooting-Location hatten wir ja schon, im Frühjahr, gemeinsam ausgesucht. So fingen wir am ersten auserwählten Shooting-Standort an. Arbeiteten uns so bis zur Fuggerei vor. Dort angekommen, wurden die Gruppenbilder aufgenommen. Die Hochzeitsgäste waren genauso gut gelaunt, wie ihr Brautpaar.

Zu späterer Stunde, als es schon dunkel war, hatte ich eine Idee. Ein besonderes Hochzeitsfoto sollte eine Überraschung für mein Brautpaar werden. Dazu brauchte ich beide Trauzeugen. Ich erzählte ihnen meinen Plan. Beide waren sofort begeistert. Bewaffnet mit Wunderkerzen, suchten wir uns eine stille Ecke. Mit vollem Eifer begannen beide Männer LOVE in die Luft zu schreiben. Als das perfekte Bild auf der Speicherkarte war, mischten wir uns wieder unter die Hochzeitsgesellschaft.

Kurze Zeit später verabschiedete ich mich von Braut und Bräutigam. Es war ein herrlicher Tag. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese beiden herzlichen Menschen, als Hochzeitsfotografin in Augsburg, an ihrem besonderen Tag begleiten durfte.

Hier geht zur nächsten entspannten Hochzeit. Mit einem ganz lieben Brautpaar.


Im August durfte  ich Kerstin und Geraldo als Hochzeitsfotografin in Dachau begleiten. Es war ein wunderbarer Tag. Die Sonne lachte von einem blauen Himmel auf uns herunter.

Auf dem Rathausplatz in Dachau stand schon der nervöse Bräutigam und empfing seine festlich gekleideten Hochzeitsgäste. Als alle Gäste da waren, wurde es Zeit, dass der Bräutigam und seine Hochzeitsgesellschaft das Trauzimmer des Dachauer Rathauses betraten und Platz nahmen. Nun war der Zeitpunkt gekommen, an dem die Braut auf dem Platz vor dem Rathaus einfuhr. Mein Fotografenherz hüpfte in die Höhe. Strahlend lachte meine hübsche Braut mich aus einem alten Ford Mustang an. Was für ein Brautwagen! Das werden später wunderschöne Hochzeitsbilder beim Brautpaar-Shooting, dachte ich. So war es dann auch.

Beschwingt betrat die aufgeregte Braut das Trauzimmer im Dachauer Rathaus. Ihr Bräutigam war von seinen Gefühlen überwältigt. Er strahlte seine Braut an. Die Trauung war fröhlich. Zwischendurch wurde viel gelacht. Nach der Trauung versammelte sich die gesamte Hochzeitsgesellschaft auf dem Rathausplatz. Kerstin und Geraldo nahmen die Glückwünsche ihrer Familie und Freunde an. Zusammen wurde auf die gemeinsame Zukunft anzustoßen.

Anschließend fuhren wir gemeinsam zur Hochzeitslokation. Es war ein wunderschöner Biergarten mit Restaurant. Die „Alte Liebe„. Mittendrin thronte ein Pavillon. Dort ging es mit der ausgelassenen Stimmung weiter. Die Hochzeitsgäste ließen sich draußen nieder. Alle genossen das schöne Wetter. Schon am Nachmittag wurde im Freien ausgelassen getanzt.  Mein Brautpaar schwebte beschwingt durch ihren großartigen Tag.

Auch beim Brautpaar-Shooting war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Frei bewegten sich Braut und Bräutigam, für Ihre Hochzeitsbilder, vor meiner Kamera. Es hat einfach nur Spaß gemacht.

Es war ein wunderbarer Tag mit Kerstin, Geraldo und ihren Hochzeitsgästen. Ich bin dankbar, dass ich die Beiden, als Hochzeitsfotografin in Dachau, an ihrem großen Tag begleiten durfte.