Als Hochzeitsfotografin in Österreich

Im Sommer war ich als Hochzeitsfotografin in Österreich gebucht. Es war meine erste Hochzeit in unserem Nachbarland. Meine Braut hatte mir schon viel über die Traditionen einer österreichischen Hochzeit erzählt. Deswegen war ich schon sehr auf diesen Tag gespannt.

Früh am Morgen fuhr ich zu meiner Braut nach Hause. Dort fand das “ getting -ready “ statt. Trotz des aufregenden Tages waren alle Anwesenden ziemlich entspannt. Nach ein paar “ getting-reading“ Aufnahmen der Braut, fuhr ich zum Bräutigam rüber.  Auch ihn wollte ich auf meiner Speicherkarte festhalten, während er sich für seine Hochzeit fertig macht.

Nach einer fröhlichen halben Stunde fuhr ich wieder zurück zur Braut. Wir hatten vorher schon ausgemacht, wann das Brautkleid angezogen wird und Tanja sich in eine „richtige“ Braut verwandelt. Diesen Zeitpunkt wollte ich auf keinen Fall verpassen. Schließlich ist das immer eine wichtiger und emotionaler Moment.

Danach machte ich mich auf den Weg zur Kirche. Johannes, der Bräutigam, wartete schon gespannt mit seinem Trauzeugen auf seine zukünftige Frau. Als die Braut einfuhr und aus dem Brautwagen stieg, brachen beim Bräutigam alle Dämme. Es war ein mitreißender Augenblick. Nach der Begrüßung ging es in die festliche Kirche. Trotz meiner großen Konzentration auf die einzelnen Augenblicke einer Trauung, bekomme ich immer wieder eine Gänsehaut.

Nach der kirchlichen Hochzeit hieß es dann … ab zum Standesamt. Ja, richtig gelesen, zuerst kam die kirchliche Hochzeit und dann die standesamtliche Hochzeit.

Dieser Teil der Hochzeit war sehr spannend. Auf dem Weg zum Standesamt, musste das Brautpaar immer wieder mit seinem Brautwagen anhalten und Aufgaben erfüllen. Erst danach wurden die Straßensperrungen freigegeben. Als Hochzeitsfotografin in Österreich hatte ich das Privileg, dass ich mich mit meinem Auto vorne einreihen durfte. Schließlich musste ich schnell vor Ort sein, um wunderbare und lustige Hochzeitsbilder einzufangen. Ich verstand nun auch, warum zwischen Kirche und standesamtliche Trauung zwei Stunden lagen. Es waren zwei sehr lustige Stunden. Es wurde viel gelacht und die Zeit verging wie im Flug.

Als wir am Standesamt ankamen, ging es mit Gänsehaut weiter. Zwei Sängerinnen begleiteten, mit ihren Stimmen, das Brautpaar bei ihrem Einzug in das Trauzimmer. Die standesamtliche Hochzeit war sehr emotional. Auf leisen Sohlen bewegte ich mich durch den imposanten Raum, um die besonderen Momente als eindrucksvolle Hochzeitsbilder einzufangen.

Nachdem auch dieser spannende Teil des Hochzeitstages vorbei war, trafen sich die Hochzeitsgäste mit ihrem Brautpaar im Garten des Standesamtes.  Es war ein herrlicher Ort, um dort die Gruppenbilder der Hochzeitsgesellschaft und das Brautpaar-Shooting stattfinden zu lassen.

Der krönende Abschluss dieses Tages fand dann in der Eventlokation statt. Dort versammelte sich die Familie und Freunde des Brautpaares, um mit Braut und Bräutigam zu feiern.

Diesen Tag und seine besonderen Eindrücke, habe ich sehr genossen. Ich kann nur Danke an mein großartiges Brautpaar sagen, dass sie mich als Hochzeitsfotografin in Österreich gebucht hatten.

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