Wieder wuchs irgendwo ein kleiner süßer Kugelbauch. Die werdenden Eltern Marlene und Mirko wollten ihren Babybauch für die Ewigkeit festhalten. Damit es für die Zwei entspannter war, packte ich mein mobiles Fotostudio ein und machte mich zu ihnen auf den Weg. So wurde es für die werdenden Eltern nicht stressig. Sie konnten sich in ihrer  vertrauten Umgebung wohlfühlen und sich auch besser fallen lassen.

Dort angekommen gab es zuerst ein fröhliches Hallo. Die ersten Aufnahmen sollten von der werdenden Mama und ihrem süßen Schwangerschaftsbauch entstehen. Nachdem Marlene und ich viele schöne Bilder einfangen konnten, musste nun auch der werdende Papa mit auf das Bild. Ein bisschen widerwillig kam Mirko dazu. Dabei merkte er rasch, dass fotografiert zu werden, gar nicht so schlimm war 😉 Mirko wurde immer entspannter. So konnte ich auch von ihm und dem Babybauch seiner Frau eindrucksvolle Aufnahmen einfangen. Kurzentschlossen, weil das Wetter so herrlich war, gingen wir in den Garten. Dort im Grünen sollten nochmals schöne Babybauchfotos entstehen. Dieser Kurztrip an die frische Luft hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die werdenden Eltern waren schon ganz gespannt auf ihre Babybauchbilder.

Ein paar Wochen später

Ich fuhr wieder zu Marlene und Mirko. Nun war der Babybauch verschwunden. Endlich hat der kleine Sohn Marten hat das Licht der Welt erblickt. So wurde aus dem Babybauch-Shooting ein New-Born-Shooting. Während des Baby-Shooting hat der kleine Mann überwiegend geschlafen. So gab es viele süße Babyfotos auf der Speicherkarte.

Natürlich wurden nicht nur von dem süßen Baby Fotos gemacht. Auch die Eltern wurden mit ihrem niedlichen kleinen Sohn fotografiert. Schließlich gehört zu einem Baby-Shooting auch immer ein kleines Familien-Shooting dazu.


Es war November und meine vorletzte Hochzeit für das Jahr 2018. Auf das Wetter an diesem Tag waren wir schon sehr gespannt. Zieht sich der wunderbare Herbst weiter in den November hinein oder wird es kalt, nass und grau? Der Wettergott meinte es gut dem dem Brautpaar. Es war zwar kühl, aber die Sonne strahlte von einem blauen Himmel hinunter.

Gut gelaunt fuhr ich Richtung Kloster Wessobrunn. Dort fand die Hochzeit von Maria und Dominik statt. Zuerst traf ich auf den Bräutigam. Er war sehr aufgeregt und gespannt, wie seine zukünftige Frau Maria aussehen würde. Nach einer Weile traf auch die Braut ein. Sie sah in ihrem weißen Hochzeitsdirndl einfach zauberhaft aus. Die Braut strahlte mit der Sonne um die Wette. Die fröhliche Hochzeitsgesellschaft versammelte sich im Trauzimmer des Klosters. Der Gang dorthin war atemberaubend. Es war ein Traum, die zwei Verliebten dort zu sehen. Wie sie den Gang entlang schritten. Wohin sollte man nur schauen? Auf das strahlende Brautpaar, die wundervollen Gemälde an der Decke oder den endlos langen Gang hinunter? Keine Frage, natürlich auf das Brautpaar 🙂

Beim Einzug des Paares sang eine Freundin von den Beiden. Gänsehaut machte sich breit und die Tränen schossen in die Augen. Die Trauzeremonie war ernst und lustig zugleich. Der Standesbeamte hatte das perfekte Gefühl für diese Mischung. Nach der Trauung gab es draußen ein Spalier aus Seifenblasen. Die Motorradfreunde des frischgebackenen Ehemannes begrüßten die jungen Eheleute mit großem Hallo.

Nachdem die Glückwünsche entgegen genommen wurden, empfing das Brautpaar seine Gäste an einem kleinen Teich, der direkt an dem Kloster Wessobrunn lag. Es war der perfekte Ort. Ein kleines offenes Haus stand dort, die Fische zogen im Wasser ihre Kreise, die Sonne spiegelte sich auf der Wasseroberfläche und alle waren fröhlich. Konnte es schöner sein? Während sich die Hochzeitsgäste bei einem Glas Sekt vergnügten, begaben wir uns zum Hochzeits-Shooting. Das Schöne war, dass wir trotzdem noch mittendrin waren, auf der Wiese nebenan. Nach unserem Portrait-Shooting wurde es dann doch ziemlich kühl, schließlich war es eine Novemberhochzeit.

Braut, Bräutigam, Familie und Freunde machten sich auf den Weg zur Gaststätte, in der dann ausgelassen die Hochzeit gefeiert wurde.