Anfang Mai war ich mit der bezaubernden Marlene zu einem Babybauch-Shooting verabredet. Wir hatten vereinbart, dass wir das Shooting bei ihr Daheim machen wollten. So war sie in ihrer vertrauten Umgebung.

Doch was musste ich feststellen, als sie mir die Tür öffnete? Der Babybauch war für ein Shooting noch viel zu klein. Ich fragte sie, ob wir das Treffen nicht nochmal verschieben sollen. Aber nein, das kam nicht in Frage. Kurzerhand beschlossen wir, dass es dann Portrait-Aufnahmen werden sollten. Bestimmt kann auch der süße kleine Bauch  schon in Szene gesetzt werden.

Mit einem Teddy, ein weißes fließendes Tuch und einem Ultraschallbild stellte sich Leni vor die weiße Leinwand, die ich mitgebracht hatte. Es kamen tatsächlich wunderschöne Fotos heraus, auf denen man den kleinen süßen Babybauch erahnen kann. Danach wechselte Leni den Raum und ich fotografierte die werdende Mama im Schlafzimmer auf ihrem Bett. Marlene bewegte sich vor meiner Kamera wunderbar. Völlig gelöst und ungehemmt legte sie sich in jede Pose, die ich ihr vorgab. Eigene Ideen kamen ihr auch in den Kopf. Ich konnte bei  meinem „Model“ spüren, dass es ihr viel Spaß gemacht hat.

Dann kam mir die Idee, dass wir auch im Badezimmer wunderschöne Bilder von ihr machen könnten. Ich erzählte Leni davon. Marlene war von der Idee mit dem Milchbad sofort begeistert. Also ab ins Bad, warmes Wasser einlaufen lassen, Milch dazu und ab ins das Wasserbad, das schon Aphrodite geliebt hat. Zusätzlich zauberte ich noch einen bunten Lolli und Liebesperlen aus meiner Requisitentasche . So entstanden von Leni außergewöhnliche Portraitaufnahmen.

Wir vergaßen völlig die Zeit und im nu verschwanden zwei Stunden. Dafür waren ausdrucksstarke Aufnahmen von einer jungen werdenden Mama auf meiner Speicherkarte.