Björn erzählte mir, dass er einen Spaziergang durch München plante. Dabei sollte Fritz, der Beagle, ihn begleiten. Während der Erzählung wuchs der Gedanke, dass wir diesen Ausflug fotografisch festhalten könnten. Gesagt getan.Herrchen und Hund machten sich ausgehfein. Ich schaute nach leeren Speicherkarten, vollen Akkus und schon ging es los.

Wir starteten an der Ludwigsbrücke und gingen Richtung Marienplatz. Dort war Fritz ein kleiner Star. Nicht nur ich zückte meine Kamera, auch viele Touristen um uns herum waren von dem süßen Beagle begeistert und knipsten fleißig. Manchmal schien es, als ob er sich darüber amüsierte und in die Kamera lächelte. Danach wanderten wir zur Frauenkirche. Und auch dort bot sich uns eine tolle Kulisse. Von der Frauenkirche ging es zur Staatsoper und Residenz. Auch an diesen Orten machte Fritz unsere Ideen geduldig mit. Nach wunderschönen Fotos von ihm, war unser Ziel  der Odeonsplatz. Dort wimmelte es von Menschen. Deswegen hielten wir uns an diesem Platz nicht lange auf.

Inzwischen waren schon vier Stunden vergangen. Wir wollten unserem kleinen haarigen Model nicht die Laune verderben. Was lag also näher zum Englischen Garten rüber zugehen? Dort konnte Fritz nach Herzenlust herumtoben. Es war eine große Freude dem Beagle dabei zuzuschauen. Andere Hunde kamen hinzu. Die Meute hatte einen riesigen Spaß.  Sie jagten sich gegenseitig, sprangen über die Wiesen und spielten.

Nach insgesamt sechs Stunden waren Björn, Fritz und ich von der frischen Luft und dem Rundgang müde. Es wurde auch schon langsam dunkel. Wir machten uns auf den Rückweg.

Das war bestimmt nicht unser letzter gemeinsamer Ausflug in München.


Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Es ist auch die Zeit, in der fleißig Weihnachtskarten geschrieben und verschickt werden. Gerne werden dafür auch Bilder von den Liebsten verwendet. So auch bei Vincent und seinen Eltern.

Das fahrende Fotostudio wurde schnell im Wohnzimmer seiner Eltern aufgebaut. Der Kleine schaute mit großen neugierigen Augen zu. Interessant wurde es für ihn, als der Plätzchenteller in die Kulisse gestellt wurde.  Dazu kam eine kleine Flasche mit Milch. Endlich durfte Vincent die Fläche betreten. Vorsichtig ging er zur Kiste herüber. Die Lampen und die Kamera waren ihm doch nicht so geheuer. Mit dem ersten Weihnachtskeks, den er sich von dem Teller stibitzte, wurde der kleine Mann dann doch lockerer. Er vergaß mich in die Kamera. Fleißig verteilte er die Leckereien und war glücklich.

Aber nur Plätzchen sind langweilig. Deswegen wurden die Kiste und der Rest zur Seite geräumt. Vincent musste gesäubert werden, auch wenn kleine Schokomünder süß sind. Nachdem alles wieder frisch aussah, kamen Sterne zum Einsatz.. Zuerst regneten die Sterne auf den Zwerg. Er drehte sich vor Freude im Kreis. Etwas später machte er sich einen Spaß daraus, die bunten und glitzernden Sterne um sich zu werfen.  Es war lustig, ihm dabei zuzuschauen.

Zum Schluss, als der junge Mann müde wurde, kamen die Eltern mit ins Spiel. Oder sollte ich sagen „Mit auf das Bild“. Zum Spaß aller Beteiligten packte ich die Holy-Farben aus. Ein bisschen bunt sollte es noch werden. Dabei hatten auch Vincents ihren Spaß.

Nachdem viele lustige Fotos auf der Speicherkarte waren, war das Shooting vorbei. Vincent war hundemüde und schlief ein.