Die kleine Maus wurde schon mit großer Spannung erwartet. Die Freude auf die Ankunft wuchs und wuchs bei den Eltern. Dann kam der Tag, an dem Marla geboren wurde. Da die Kleinen viel zu schnell aus ihren Kinderschuhen entwachsen, müssen diese flüchtigen Momente beim Baby-Shooting für die Ewigkeit festgehalten werden.

Ich fuhr zu Marla und ihren Eltern nach Hause. Für das Baby ist es in seiner geborgenen Umgebung entspannter. Die Pausen, die wegen stillen oder Windel wechseln genommen werden müssen, können so ganz entspannt genommen werden. Manchmal braucht der Zwerg auch nur eine Kuschelpause, die gemütlich genommen werden kann. Auch in dieser Zeit können ganz süße Babybilder entstehen. Mit Mama und Baby, vielleicht ist der Papa auch dabei.

Marla verschlief ihr Baby-Shooting komplett. Auch wenn die kleine Maus in eine andere Position gelegt wurde, lächelte sie im Schlaf oder verzog kurz ihren kleinen Mund. Jedes Mal ist es ein kleines Wunder, wenn man die Zwerge betrachtet. Jedes Mal versetzen mich die kleinen Füße, Hände und Stupsnasen in Begeisterung. Ein Wunder der Natur, dass zum Staunen einlädt. Es entstanden wundervolle friedliche Aufnahmen…


Tagelang hatte es geregnet. Wir schauten hoffnungsvoll auf Freitag. Hoffentlich hat der Wettergott erbarmen mit uns und schließt die Regenschleusen. Warum? An diesem Tag wollten Lena und Helmut in den Hafen der Ehe schippern. Wie schade wäre es doch, wenn sich das Brautpaar während ihrer Hochzeitsreportage unter einem Regenschirm verstecken müssten.

Hochzeitsreportage der standesamtlichen Hochzeit

Dann kam der Tag der Tage und was soll ich sagen. Die Sonne lachte uns von einem weiß-blauen Münchnerhimmel entgegen. Das zukünftige Ehepaar und seine kleine Gästeschar war gut gelaunt. Die Gesellschaft bestand aus ihrem engsten Familienkreis. Es war ja die standesamtliche Hochzeit. Das große Fest mit der ganzen Familie und Freunden fand eine Woche später statt. So zog die kleine Gruppe mit dem Brautpaar in das Trauzimmer ein, begleitet von Klaviermusik und mir als Hochzeitsfotografin. Es war sehr sehr emotional. Ich konnte die Aufregung von Lena und Helmut spüren. Die Standesbeamtin gestaltete die Zeremonie mit einer fröhlichen Lockerheit und so entstanden wunderschöne Bilder. Danach ging es zu dem frischvermähltem Paar nach Hause, zur kleinen Gartenparty. Der ideale Ort für ein Hochzeits-Shooting. Das Brautpaar war für alle Schandtaten offen. So entstanden wunderschöne und auch lustige Erinnerungen.

Hochzeitsreportage der kirchlichen Trauung

Eine Woche später stand das große Fest vor der Tür. Wieder hatte der Wettergott mit uns erbarmen. Die Sonne strahlte. Dieser Tag griff noch tiefer ins Herz. Nicht nur die Braut verschlug den Anwesenden den Atem, auch die kirchliche Trauung ließ Gänsehaut wachsen. Die Sängerin brachte Tränen in die Augen. Es waren Freudentränen. Ihre Stimme war sehr ergreifend und unterstrich sinnlich  diesen Augenblick des Tages.

Da wir uns letzten Freitag schon getroffen hatten, waren wir ein eingespieltes Team. Ich konnte diese emotionalen Momente einfangen, ohne dass ich wahrgenommen wurde. Das war wunderbar. Nach der Trauung fuhren wir in einen herrlichen Park. Perfekt für sinnliche und verträumte Fotos. Jedes einzelne Bild gibt die Gefühle des Tages wider.

Das Brautpaar, seine Gäste und ich hatten große Freude an der Entstehung dieser Aufnahmen. Ich bekam auch lustige Momentaufnahmen vor die Linse. Zum Beispiel ließen die Söhne von Helmut ihren Vater fast fallen, als diese ihn auf den Armen tragen sollten. Zum Glück ist aber keiner zu Schaden gekommen. Alle konnten darüber schmunzeln.  Nach dem Shooting führte uns die Fahrt in den Gasthof, in dem die Feier statt fand. Die Hochzeitsreportage konnte weitergehen. Es entstand ein rauschendes Fest, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Einige traumhafte Erinnerungen dazu gibt es hier…


Letzte Woche stand ein ganz besonderes Shooting auf dem Plan. Fritz, CWA ( Chief-of-Wurst-Acquisition) von comprisma, hatte den Wunsch in Szene gesetzt zu werden. Diesem Wunsch konnte ich nicht widerstehen und packte mein kleines mobiles Studio ein. Mit Akkus, die vorher auf ihre volle Leistung gecheckt waren, und leeren Speicherkarten ging es zu Fritz.  Freudig wurde ich von Björn und Fritz, dem Beagle begrüßt.

Mit Neugierde beobachtete Fritz mich, als ich seinen Shootingplatz aufbaute. Nachdem er die Lampen und Geräte ausgiebig beschnuppert hatte, wagte er sich auf seinen angewiesenen Platz. Fritz stellte sich in Pose. Er war ein fantastisches Model und führte jede Anweisung bereitwillig aus. Als ob er nie etwas anderes gemacht hat. Der süße Beagle kam sehr professionell herüber. Zwischendurch wurde er natürlich mit Leckerlies belohnt. Der CWA musste ja bei Laune gehalten werden. Denn wenn er keine Lust mehr gehabt hätte, wäre das Shooting vorbei gewesen. So sind die Models 😉

Nach einer Stunde hatten wir viele schöne Aufnahmen auf der Speicherkarte. Es hat großen Spaß gemacht. Schon deswegen, weil Fritz mir verschieden Augenaufschläge geschenkt hat. So sind eindrucksvolle Fotos entstanden. Ein Hund zum verlieben…

Hier gibt es noch mehr Bilder von Fritz


Es war mal wieder soweit, Zeit für die Hochzeitfotografie

Zwei Menschen wollten sich ihr JA-Wort geben. Dieses tolle Ereignis sollte für  die Zukunft in Bildern festgehalten werden. Deswegen riefen Alex und Sandro mich an. Sie fragten mich, ob ich Lust auf Hochzeitfotografie hätte und ihre standesamtliche Hochzeit fotografisch begleiten würde. Und ob ich Lust hatte, die beiden Verliebten an ihrem besonderen Tag zu begleiten.

Es war herrliches Hochzeitswetter. Im Sonnenschein stand die Braut vor dem Standesamt und begrüßte freudestrahlend die ankommenden Gäste. Dabei kam ich schon zum Einsatz. Das war perfekt. Die Hochzeitsgesellschaft konnte sich so an mich gewöhnen. Später war ich dann quasi gar nicht mehr für sie vorhanden und die Gäste waren entspannter. Sie fühlten sich nicht von mir beobachtet. Nachdem alle Hochzeitsgäste angekommen waren, fehlte nur noch der Bräutigam. Was war da los? Die ersten Späßchen kamen aus den Mündern der Gäste. Hatte der Bräutigam etwa kalte Füße bekommen? Da hätten warme Socken geholfen. Plötzlich hörten wir lautes Gehupe. Unter großem Hallo kam der Mann, auf den alle gewartet hatten. Nachdem auch er begrüßt wurde, ging es in den Raum der Räume…das Trauzimmer.

Die Trauung

Die Standesbeamtin, in diesem Fall die Bürgermeisterin, hatte die Zeremonie zu einem Traum gemacht. Sie hatte kleine lustige Anekdoten über das Brautpaar parat. Wer hat denn da von den Gästen geplaudert? Derjenige wird wohl für immer schweigen. Aber genau diese Geschichten machten den Moment einzigartig und erheiterten die Familie und Freunde. Ich hatte vorher mit der Standesbeamtin gesprochen und konnte schalten und walten wie ich wollte. Den Hochzeitskuss ließ sie wiederholen, damit auch der richtig vor die Linse kommt. Das Brautpaar war zu schnell. Es hat eigenmächtig gehandelt 😉  Auch dieser Moment trug zur Heiterkeit bei.

Nachdem die Bürgermeisterin das frischgebackene Ehepaar verabschiedet hatte, ging es in ein Seifenblasenmeer hinaus. Das war ein zauberhafter Anblick. So entstanden verträumte Bilder. Die Herzballons zogen an ihren Bändern und wollten Richtung des blauen Himmels davon schweben. Sie mussten sich noch gedulden, bevor sie freigelassen wurden. Ihre Aufgabe war noch nicht ganz erfüllt. Die Festgesellschaft traf sich zu einem Sektempfang. Dort sollten die Ballons die Umgebung mit ihrem Glanz verschönern. Das wurde erfüllt. Beim Abschied ließ man die Herzen frei und sie flogen in den strahlend blauen Himmel. Ein wunderbarer Anblick. Als sie nur noch kleine Punkte am Himmel waren, stieg das Brautpaar in ihren blumengeschmückten Käfer und fuhr davon.

Verträumte Bilder der Hochzeitfotografie gibt es hier…