Es war wieder soweit. Ein interessanter Lost Place war ausgesucht. Die Speicherkarten waren geleert und die Akkus geladen. Es konnte  losgehen. Noch wusste ich nicht, dass es an diesem Tag ein besonderes Shooting geben würde. Dazu aber später mehr.

Dieses Mal wurde ich von zwei Personen, bzw. von einem Zweibeiner und einem Vierbeiner, begleitet. Die Beiden waren schon sehr neugierig auf einen verlassen Ort. Obwohl, das stimmt nicht so ganz. Einer war auf die Ruinen ganz gespannt und was ich dort mache. Der andere musste wohl oder übel mit. Die Rede ist von dem Inhaber von comprisma.com  Björn Berensmann und seinem “ Chief of Wurst Fritz “ . Ich wollte Björn den Charme und die Magie des Zerfalls nahe bringen. Ihn dafür begeistern. Ihm zeigen, welch eine Schönheit eine Ruine sein kann. Man muss nur die Augen offen halten. Sich darauf einlassen. Er sollte sehen, wie sich die Natur ihren Weg zurück erobert.

Es war eine Zeitreise durch die verlorene Fabrik. Wir streiften durch die zerrüttenden Mauern und hielten viele Momente des Rückschrittes fotografisch fest. Wenn der Zahn der Zeit nicht soweit an den Gebäuden genagt hätte, hätten wir meinen können, dass die Arbeiter gerade Pause machten und jeden Augenblick zu ihrer Arbeitsstätte zurück kehren würden.

Plötzlich kam uns die Idee, dass das aufgegebene Gelände eine tolle Kulisse für ein besonderes Shooting abgeben würde. Sofort wurde der Gedanke in die Tat umgesetzt. Björn und Fritz mussten als Modells herhalten. Beide übernahmen diese Rolle mit Bravour.  Der “ Chief of Wurst “ flirtete mit der Kamera, als hätte er noch nie etwas anderes getan.  Es kamen wunderschöne Fotografien zustande. Wir waren begeistert.

Am Abend ging es dann wieder zurück nach München und das Bildmaterial wurde gesichtet. Aber schaut selbst

 

 

 

 


Der Fotorucksack und die geladenen Akkus mussten wieder bereit sein. Dieses Mal ging es nicht zu einem morbiden Lost-Place und auch nicht zu eine glanzvolle Hochzeit. Es war aber genauso spannend. An diesem Tag ging es um Businessfotografie, aber ich erzähl von Anfang an.

Björn von comprisma betreute das Start-up Unternehmen WEsualize aus München. Er hatte noch unser letztes spontanes Foto-Shooting im Kopf. Das war zwar nicht Businessfotografie, aber er weiß, dass ich spontan bin. Deswegen fragte er mich, ob ich kurzfristig bereit wäre die Fotos für den neuen Presseauftritt von WEsualize zu machen. Ich überlegte nicht lang und nahm diese Herausforderung an. Gesagt getan. Die Ausrüstung und das kleine tragbare Studio wurden eingepackt.

Ab zur Businessfotografie

Es war ein sonniger Montagmorgen. Mit Björn zusammen fuhr ich zu meinen Kunden, die ich bis dahin noch gar nicht kannte. Der CWA Fritz musste dieses Mal das Büro überwachen. Mir gingen die gleichen Fragen durch den Kopf, als wenn ich zu einem Lost Place fahre. Was erwartet mich? Welche Bilder bekomme ich auf die Speicherkarte? Gehen mir die Ideen aus? Es war sehr spannend. Nadin – Shirin, Inhaberin von WEsualize , öffnete uns die Tür. Es machte sich eine direkte Sympathie breit. Auch ihr Partner Marcel war sehr offen. Björn und ich wurden in den großen Garten geführt. Dort half Björn mir bei dem Aufbau des mobilen Studios. Als alles bereit stand, ging es mit der Businessfotografie direkt los.

Zur Auflockerung gab es erstmal ein paar Schnappschüsse. Als alle entspannt waren, ging es los. Ich war verwundert, wie einfach es sich angefühlt hatte. Von mir kamen die Anweisungen. Nadin- Shirin und Marcel führten diese bereitwillig aus. Zwischendurch musste auch Björn mal herhalten. Nicht eine Sekunde waren sie ohne Spaß bei der Sache. Nach den gelungenen Außenaufnahmen gingen wir hinein. Dort nahm ich Fotos der beiden Unternehmern an ihrem Arbeitsplatz auf. Sie beachteten mich gar nicht und so sah es sehr authentisch aus. Wir überlegten, wo ich dynamische Fotos in den Kasten bekommen könnte. Wir fuhren zu einer nahegelegenen Schule und machten den Pausenhof zum Shootingort für die Businessfotografie . Der große Platz war perfekt. Die Partner von WEsualize konnten laufen und ich hatte die perfekte Entfernung. Nichts stand im Weg oder war störend auf den Bildern. Zum Spaß machten wir noch ein paar Fotos, bei denen Nadin-Shirin, Marcel und Björn springen mussten. Das war für alle Beteiligten ein riesiger Spaß.

Überraschung nach der Businessfotografie

Danach fuhren wir wieder zu unserem Ausgangspunkt. Das Zuhause von Nadin-Shirin. Dort wurden wir überrascht. Der Mann von ihr hatte für uns den Grill in Gang gesetzt. So setzten wir uns an den Tisch und genossen Salat und Grillgut. Mit vollem Bauch ging es wieder heim in die Carola-Neher-Straße. Dort wurden die Aufnahmen direkt gesichtet und optimiert. Das Zeitlimit dafür war bis 17 Uhr. Da mussten die Fotos fertig bei der Presse liegen. Was soll ich sagen? GESCHAFFT!

Es war eine tolle Erfahrung und hier sind die Ergebnisse…